< content="">

Riester-Rente, So wertvoll wie ein Sparstrumpf

von
VMann

"Riester-Sparer werden in vielen Fällen nur so viel Rendite erzielen, als hätten sie ihr Kapital im Sparstrumpf gesammelt"
.
.
Eine 35-jährige Frau etwa, die zwei Kinder hat und 2011 einen Riester-Vertrag abschließt, muss den Kalkulationen zufolge erst einmal 85 oder älter werden, bis sie das eingesetzte Kapital mit halbwegs vernünftigen 2,5 Prozent Zinsen heraushat. Und das ist noch ein optimistisches Szenario

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,798842,00.html

von
Volker

Müßte jedem bekannt sein das Riester verarsche ist am kleinen Mann.

von
Knut Rassmussen

Jo, genau, geben wir einfach ohne Sachkenntnis die "Ergebnisse" von "Wissenschaftlern" wieder. Wer finanziert die?

Genau.

Was Renditegeilheit bewirkt, haben wir doch nicht nur bei der Kaupthing-Bank erleben dürfen.

Also lieber Verbraucher, willst Du Kandidat A, den seriösen Fondsmanager, der durch regelmäßiges Umschichten Deines Geldes seinen eigenen Lebensunterhalt verdient, oder lieber Kandidat B, das Produkt Deiner Bank, das zwar in den letzten 40 Jahren eine Rendite von 8%, aber zum völligen Kapitalverlust kommen kann. Oder nimmst Du Kandidat C, ganz dolle verzinste Staatsanleihen aus GR oder ITA? Oder lieber die schlechtverzinste, mit Zuschüssen aufgepeppte Riesteranlage mit garantiertem Kapitalerhalt?

Kurios, dass ausgerechnet die Banken und Versicherungen, die Riesterprodukte anbieten, diese schlecht machen.

Ichn stelle mir gerade den Supermarkt meines Vertrauens vor, da gibt es , ja-Möhren, Möhren und Bio-Möhren. Klingelts?

von
Junkie

Ist es wirklich dolle, wenn bei einer Riester die volle KV/PV-Pflicht greift (Betriebsriester) und Sie dazu noch die volle Besteuerung trifft? Schließlich wird der Beitrag aus versteuertem Einkommen bezahlt und eine Steuererleichterung in der Ansparphase haben diejenigen, für die Riester gedacht ist sicher nicht!! zu erwarten. Na dann schlagen Sie mal locker 30 % ab.

Experten-Antwort

Liebes Forum,

auch wir haben die Meldung im Spiegel gelesen. Die Redaktion hat eine Meldung dazu veröffentlicht. Die im Artikel angesprochenen Studien sind noch nicht veröffentlicht. Wir halten Sie auf der News-Seite auf dem Laufenden (www.ihre-vorsorge.de/magazin/nachrichten.html). Das Forum ist eher für private Anfragen gedacht.

Gruß
Ihre Redaktion

von
Knut Rassmussen

Dann riestert man eben nicht betrieblich!

Wie werden denn die anderen Produkte besteuert?

Wie ist der KV-Anteil bei anderen Produkten?

Immerhin sind Riesterprodukte auch kein Einkommen im Falle eines Hinterbliebenenrentenbezuges.

Also hier ein Plus, da ein Minus - ich wollte nur darauf hinweisen, dass man nicht unreflektiert Medienveröffentlichungen "Copy-Pasten" sollte.

Man stelle sich vor, die Automobilindustrie wird gezwungen, ein Drei-Literauto zu bauen. Nun klappert bei dem "Merkel"-Auto die Hinterachse. Da ist doch auch nicht das Merkel-Auto Mist, sondern die Hinterachse. Es liegt also am Hersteller = Anbieter!