< content="">

Riester über AG oder privat

von
harry25

Ich habe im Jahr 2004 bereits einen Riestervertrag über meinen AG abgeschlossen.
Nun habe ich erfahren, dass dieses wohl nicht geschickt war, sondern ich diesen privat hätte abschliessen sollen. Der über den AG als VN abgeschlossene Riestervertrag Nachteil über AG: Hiermit gilt der Vertrag wohl teilweise als betriebliche Altersvorsorge, obwohl ich diesen, wie einen Privatvertrag aus dem Nettolohn finanziere.
D.h., sollte ich sterben, so würde die aus meinem Vertrag gezahlte Rentenleistung auf die Hinterbliebenenrente meiner Frau angerechnet werden (bei privatem, nicht).
Die hieraus gezahlte Rente ist dann für die Hinterbliebenen Krankenbeitragspflichtig (bei privatem, nicht).
Kapitalübertragung auf den Riestervertrag des Hinterbliebenen ist nicht möglich (förderunschädlich) (bei privatem Vertrag schon)

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand die gemachten Angaben bestätigen könnte.
Wie verhalte ich mich am besten?
Bestehenden Vertrag ruhend stellen?
Privat neu einen abschliessen (dann aber Unisex-Tarif!)

Über jede behilfliche Antwort glücklich.

von
Bernhard

Ein über den Arbeitgeber abgeschlossener Riester-Vertrag ist nicht teilweise, sondern vollständig und für alle Zukunft betriebliche Altersvorsorge.

Die Nachteile haben Sie richtig beschrieben, die Übertragbarkeit von Restkapital (bei Rentenversicherungen aber sowieso nach Beginn der Auszahlungen fast immer Null) ist jedoch gesetzlich nicht eingeschränkt.

Bei Neuabschluß eines privaten Vertrages können Sie einen Unisex-Tarif leider nicht mehr vermeiden.

Übertragen Sie kein Kapital aus dem betrieblichen auf einen privaten Riester-Vertrag (Kontamination -> der private Vertrag ist für die gesetzlichen KK dann auch betrieblich).

Eine gute Lösung gibt es in dieser Konstellation nicht.