Riester und Kurzarbeit

von
Pfälzer

Wenn ich im letzten Jahr 2020 neben meinem Einkommen als Arbeiter auch Kurzarbeitergeld von der Arbeitsagentur bezogen habe, wie berechne ich dann den Mindesteigenbeitrag bei der Riesterrente? - Zählt das Kurzarbeitergeld zum rentenversicherungspflichtigen Einkommen wie mein Einkommen als Arbeiter?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Experten-Antwort

Hallo Pfälzer,

maßgebend für den Mindesteigenbeitrag ist u. a. die Summe der im vorangegangenen Kalenderjahr erzielten beitragspflichtigen Einnahmen. Hierzu zählen auch Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen-, Kranken- oder Kurzarbeitergeld. Bei Beziehern von Lohnersatzleistungen ist grundsätzlich der tatsächliche
Zahlbetrag der Lohnersatzleistung (Kurzarbeitergeld,
Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II, Krankengeld etc.) für die
Bemessung des Mindesteigenbeitrages maßgeblich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam

Interessante Themen

Rente 

Wer 2022 in Rente gehen kann

2022 winkt dem Jahrgang 1956 die Rente. Aber auch Jüngere können unter bestimmten Voraussetzungen in den Ruhestand gehen. Was für wen gilt.

Rente 

Rentenbesteuerung: Wer wie von der Reform profitiert

Die neue Bundesregierung will die Rentenbesteuerung neu regeln. Was bringt das konkret? Die ersten Modellrechnungen.

Soziales 

Krankenversicherung und Pflege: Was sich 2022 ändert

Für Arbeitnehmer, Eltern, Pflegende und Behinderte: die wichtigsten Neuerungen in der Kranken- und der Pflegeversicherung.

Altersvorsorge 

Baufinanzierung: Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten

Von Annuität bis Zinssatz: Wie funktioniert eigentlich ein Baukredit? Eine Schnelleinstieg für angehende Häuslebauer.

Altersvorsorge 

Selbstständige: Altersvorsorge pfändungssicher machen

Selbständige können von 2022 an mehr Geld pfändungssicher fürs Alter sparen. Dafür müssen sie aber handeln.