Riester-Vertragsübertrag auf Erben

von
Clarus

Nun dann machen wir halt ein neues Thema auf.
Frage an Experte: Ein Riestervertrag ist bekanntlich auf den Ehepartner übertragbar bei Tod in der Aufschubphase einschließlich aller Zulagen des Staates. Muß der Ehepartner nun vor Ableben schon einen Riestervertrag haben oder genügt der Abschluß nach Eintritt des Todesfalles und ist es dann ein Unterschied ob der Ehepartner mittelbar oder unmittelbar Anspruchsberechtigt ist???

Experten-Antwort

Der Ehepartner kann auch nach dem Tode des Riesterberechtigten einen neuen Vertrag gründen, in den dann die Leistungen des Verstorbenen hineinfließen. Da der Berechtigte nicht mehr lebt, kann er nur einen unmittelbaren Vertrag abschließen.

von
Vorsicht

Es gibt keinen "unmittelbaren" Vertrag!! Nur eine unmittelbare Förderberechtigung!

Selbst wenn der hinterbliebene Ehegatte zunächst nicht unmittelbar förderbrechtigt ist und noch keinen Vertrag hat, sollte er einen grundsätzlich förderfähigen (zertifizierten) Riester-Vertrag abschliessen, um das im Vertrag des Verstorbenen angesparte Vermögen (incl. Zulagen) auf diesen übertragen zu lassen.

MfG