Riester-Zulage berechtigt?

von
Lola Paltinger

Die Zulagenstelle für die Riesterrente, die ja auch organisatorisch bei der DRV angesiedelt ist, hat mir die Zulagen für 2 Jahre gestrichen.

Da ich "voller" EM-Rentner bin, bin ich aber auf jeden Fall zulageberechtigt.

Schauen die Damen und Herren sich eigentlich nicht die Rentenkonten an, um zu überprüfen, ob die Zulage berechtigt ist?

Da die Zulagenstelle organisatorisch bei der DRV angesiedelt ist, müßte doch auf jeden Fall der Zugriff per Datenverarbeitung auf die Rentenkonten möglich sein oder nicht?i

Experten-Antwort

Hallo Lola Paltinger,

die Zulagen für die Riesterrente, also für die staatliche Förderung, müssen beantragt werden.
Den Zulagenantrag bekommen die Sparer vom Anbieter ihres Riestervertrags zugeschickt. Um die persönlichen Angaben ergänzt schicken sie den Antrag an ihren Anbieter zurück, damit von dort die Weiterleitung an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erfolgen kann.
Grundsätzlich muss die Zulage jedes Jahr beantragt werden. Es geht einfacher, wenn die Sparer beim Anbieter einen Dauerzulagen-Antrag stellen. Die Förderung wird dem Riester-Vertrag darufhin automatisch jährlich gutgeschrieben. Nur wenn sich etwas ändert, ist eine Mitteilung erforderlich.
Das gilt seit 2008 auch für Bezieher von vollen Erwerbsminderungsrenten. Voraussetzung ist, dass diese unmittelbar vor dem Bezug der Rente bereits unmittelbar förderberechtigt waren (z.B. durch Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung).

Sie haben jetzt die Möglichkeit Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid der ZfA zu erheben und die bereits ergangene Entscheidung überprüfen zu lassen.

von
Lola Paltinger

Zitiert von: Techniker

Hallo Lola Paltinger,

die Zulagen für die Riesterrente, also für die staatliche Förderung, müssen beantragt werden.
Den Zulagenantrag bekommen die Sparer vom Anbieter ihres Riestervertrags zugeschickt. Um die persönlichen Angaben ergänzt schicken sie den Antrag an ihren Anbieter zurück, damit von dort die Weiterleitung an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erfolgen kann.
Grundsätzlich muss die Zulage jedes Jahr beantragt werden. Es geht einfacher, wenn die Sparer beim Anbieter einen Dauerzulagen-Antrag stellen. Die Förderung wird dem Riester-Vertrag darufhin automatisch jährlich gutgeschrieben. Nur wenn sich etwas ändert, ist eine Mitteilung erforderlich.
Das gilt seit 2008 auch für Bezieher von vollen Erwerbsminderungsrenten. Voraussetzung ist, dass diese unmittelbar vor dem Bezug der Rente bereits unmittelbar förderberechtigt waren (z.B. durch Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung).

Sie haben jetzt die Möglichkeit Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid der ZfA zu erheben und die bereits ergangene Entscheidung überprüfen zu lassen.

Danke für die umfangreiche Antwort, leider geht diese allerdings völlig an meiner Fragestellung vorbei!!!!

Bitte lesen Sie meiner Frage nochmal durch und antworten Sie bitte der Fragestellung gemäß.

von
Lola Paltinger

Zitiert von: Techniker

Hallo Lola Paltinger,

die Zulagen für die Riesterrente, also für die staatliche Förderung, müssen beantragt werden.
Den Zulagenantrag bekommen die Sparer vom Anbieter ihres Riestervertrags zugeschickt. Um die persönlichen Angaben ergänzt schicken sie den Antrag an ihren Anbieter zurück, damit von dort die Weiterleitung an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) erfolgen kann.
Grundsätzlich muss die Zulage jedes Jahr beantragt werden. Es geht einfacher, wenn die Sparer beim Anbieter einen Dauerzulagen-Antrag stellen. Die Förderung wird dem Riester-Vertrag darufhin automatisch jährlich gutgeschrieben. Nur wenn sich etwas ändert, ist eine Mitteilung erforderlich.
Das gilt seit 2008 auch für Bezieher von vollen Erwerbsminderungsrenten. Voraussetzung ist, dass diese unmittelbar vor dem Bezug der Rente bereits unmittelbar förderberechtigt waren (z.B. durch Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung).

Sie haben jetzt die Möglichkeit Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid der ZfA zu erheben und die bereits ergangene Entscheidung überprüfen zu lassen.

Danke für die umfangreiche Antwort, leider geht diese allerdings völlig an meiner Fragestellung vorbei!!!!

Bitte lesen Sie meiner Frage nochmal durch und antworten Sie bitte der Fragestellung gemäß.

Experten-Antwort

Hallo Lola Paltinger,

grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Zulagenantrag die Höhe der beitragspflichtigen Einnahmen einzutragen. Sollte dies nicht erfolgt sein, so darf die ZfA diese Daten bei der gesetzlichen Rentenversicherung ermitteln. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie im Vorjahr überhaupt rentenversicherungspflichtig waren.
Ein direkter Zugriff auf die Daten durch die Mitarbeiter der ZfA ist nicht möglich, da diese nicht gleichzeitig auch Mitarbeiter bei der gesetzlichen Rentenversicherung sind.

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