Riestern mit EU-Rente und Minijob?

von
Annette

Hallo,
ich bin 44 Jahre, alleinstehend, keine Kiinder und bekomme seit 1996 eine Erwerbsunfähigkeitsrente von ca. 1000 Euro. Zusätzlich verdiene ich in meinem alten Job die erlaubten 350 Euro.
Kann ich mit dem Geld aus diesem Minijob auch "riestern" und lohnt sich das?
Ich danke schon jetzt für Antworten

von
Schiko.,

Zunächst müssen sie wissen, dies klappt nur, wenn
sie bei 350 minijob aufstocken. Der Arbeitgeber
zahlt 15% zur RV. Also, müssen sie 4,90 % zuzahlen.

Bei 350 monatlich müssen sie monatlich zuzahlen,
dies sind 17,15 euro monatlic x 12 205,80.
Ab 2008 sind 4% beitrag fällig aus 4200 dies sind 168
monatlich gesamtbeitrag minus 154 zulage ab 2008.

Eigenaufwand 14 euro im jahr ( 168./.154) plus
aufwand 205,80 sind es 219,80 im jahr gesamtaufwand.
Für den 350 verdienst erwerben sie 3,74 rentenanspruch
derzeit je jahr.

Sage , wenn sie es sich finanziell leisten können ja, an-
sonsten, wenn es knapp wird muss es nicht sein.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Götz von Berlichingen

entspricht dem Stil der

Redaktion!

Qualifizierte berichte wie von

geiler, skat oder dirk werden

von dem Oberd.... !-! gelöscht!

Ich habe früher schon berichte

die nach Betrügerei riechen,

verurteilt!

da gibt es dann noch so senile

herren, wie schiko, antonie usw.,

die noch ratschläge geben!

mfg

Götz v. Berlichingen

Experten-Antwort

Bezieher einer Erwerbsminderungsrente gehören regelmäßig nicht zum förderberechtigten Personenkreis, weil der Bezug der Rente ja keine Rentenversicherungspflicht begründet.
Es kann aber sein, dass der Rentenbezieher nebenbei eine Tätigkeit ausübt, die die Rentenversicherungspflicht auslöst. Dies wäre zum Beispiel ein Minijob, in dem der Rentner eigene Beiträge aufstockt. In einem solchen Fall tritt dann auch eine direkte Förderberechtigung ein
(Anmerkung: Hinzuverdienstgrenzen beachten).

Sie üben ihren Angaben zu Folge einen Minijob auf 350,- Euro Basis aus. Sofern Sie bei Ihrem Arbeitgeber eine Erklärung abgeben den Pauschalbeitrag aufstocken zu wollen, würde Ihr Arbeitgeber Ihren Rentenbeitrag von aktuell monatlich 17,15 Euro vom Lohn mit einbehalten und an die Rentenkasse abführen. Es besteht in diesem Fall eine direkte Förderberechtigung.

Ab dem Jahr 2008 ist grundsätzlich eine Sparleistung in Höhe von 4 Prozent ( dieses Jahr noch 3 Prozent ) der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres in den Riestervertrag einzuzahlen. Daraus ergibt sich folgende Berechnung:
12 Monate mal 350,- Euro = 4.200, -- Euro,
davon 4% = 168,-- Euro

Von dieser Sparleistung darf die Altersvorsorgezulage abgezogen werden.

Sparleistung = 168,-- Euro
Grundzulage 2008 = 154,-- Euro
Eigenbeitrag = 14,-- Euro
mindestens jedoch den Sockelbeitrag von 60,-- Euro jährlich / 5,-- Euro monatlich.

Zusammenfassend lässt sich somit folgendes feststellen:

Sofern Sie sich für die Aufstockung Ihres Rentenbeitrages entscheiden zahlen Sie einen eigenen Rentenbeitrag ein, der Ihr Monatseinkommen um 17,15 Euro schmälert. ( Aufwand jährlich: 205,80 Euro ). Dadurch erhöhen Sie Ihren Rentenanspruch im Hinblick auf die spätere Altersrente geringfügig.

Ferner würden Sie durch den Abschluss eines Riestervertrages - ebenfalls im Hinblick auf Ihre Einkünfte im Alter - zusätzlich eine kleine Rente ansparen, mit einem Eigenaufwand in Höhe des Sockelbeitrages von zur Zeit 60,-- Euro im Jahr. Hinzu käme die staatliche Zulage von 154,-- Euro, sodass rund 214,- Euro angespart werden pro Jahr. Die Verzinsung kommt zusätzlich hinzu. Beachtlich ist dabei, dass die staatlichen Zulagen höher wären als Ihr Aufwand, die Förderquote demnach bei über 50 Prozent läge.

von
Effenberg

........seit wann schreiben geiler und sie qualifizierte berichte, "skat" ?

habe ich da vielleicht irgend etwas verpasst ?

von
Effe´s Psychater

SSsollen ssich doch zrückhalte!