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Riesterrente für Hausfrauen

von
spiekeroog

Hallo,
mir stellt sich das Problem folgendermaßen : ich, Hausfrau, vier Kinder( von denen drei noch in der Ausbildung sind),verheiratet mit einem Beamten, habe erfahren, dass in diesem Falle der Ehemann einen Vertrag abschließen muss. Da dieser bereits 64 Jahre alt ist, stellt sich die Frage ,ob ein solcher Vertrag möglich bzw. noch sinnvoll ist.

von
Zulage

Liebe spiekeroog!

Bitte entschuldigen Sie die Frage: wie alt sind sie (d.h. lohnt es sich für Sie noch?) - wie lange sind die Kinder noch förderfähig?

Falls Sie unbedingt riestern wollen: Minijob suchen, auf die Versicherungsfreiheit verzichten, der Mann untersagt seinem Dienstherrn die Angabe der Bezüge an die ZfA und Sie riestern mit Sockelbeitrag als selbst förderberechtigte - bingo!

Zu schnell - zu kompliziert:

Altersvorsorge macht Schule!

von
spiekeroog

Liebe(r) Zulage,

Vielen Dank für die rasche Antwort!
Also, wie bereits erwähnt bin ch 52, im Moment sind drei Kinder in der Ausbildung, ein Sohn ist noch drei Jahre förderfähig, der andere noch etwa sechs.
Der &#34;Minijob- Hinweis&#34; leuchtet mir ein, ich wäre aber dankbar , wenn Du die weitergehenden tipps noch etwas präzisieren könntest.
Danke

von
Zulage

Liebe spiekeroog,

das Programm &#39;Altersvorsorge macht Schule&#39; können Sie als Kurs Ihrer örtlichen Volkshochschule für ein paar Euro buchen. Ebenfalls kostenpflichtigen Rat können Sie bei der Verbraucherzentrale einholen. Kostenlos gibt es Rat auch bei den A+B-Stellen der DRV - aber: keine Produktempfehlung!

Wenn Sie Vertreterbesuche mögen können Sie sich natürlich auch 3 oder 5 Angebote unterbreiten lassen (die miteinander fast nicht zu vergleichen sein werden!)

Ergo: die Frage ist hier für das Forum viel zu komplex!

Experten-Antwort

Wir empfehlen wir Ihnen bei der nächst gelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle einen Termin zu vereinbaren, damit Sie individuell beraten werden können. Die Ihrem Wohnort nächst gelegene Beratungsstelle können Sie unter dem Link &#34;Service/Beratungsstellen&#34; ermitteln.

Sofern Sie einen Minijob antreten, ist es erforderlich auf die gesetzlich vorgesehene Versicherungsfreiheit zu verzichten, d. h. ein &#34;normaler&#34; Minijob bei dem nur der Arbeitgeber die 15 Prozent Pauschalbeitrag zahlt genügt nicht, die Zulagen zu erhalten. Vielmehr ist es erforderlich diesen Arbeitgeberbeitrag auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken. Dies geschieht durch die Verzichtserklärung gegenüber dem Arbeitgeber. Sie zahlen dann die fehlenden 4,9 % auf den Pauschalbeitrag auf, in der Gesamtsumme werden dann wieder 19,9 Prozent Beitrag vom Einkommen gezahlt. Damit Sie in dieser Konstellation auch den vollen Zulagenanspruch realisieren können, müssen Sie in den Riestervertrag ebenfalls mindestens 60,- Euro jährlich als Mindesteigenbeitrag selbst einzahlen.