Riesterzulagenberechnung

von
Erich Leicht

Bei einer Rotineüberprüfung von Riesterzulagen, stellte ich fest dass der VersNehmer immer weniger Zulagen
bekommt obwohl in seiner Familie keine
Veränderung entstanden ist.
Anruf bei der Zulagenstelle ergab dass hier wiedersinnige Vorstellungen von Zulagenanträge bestehen. Jetzt soll es so sein, der VersNehmer muss alljährlich sein neues Jahreseinkommen
der Zulagenstelle über seinen Versicherer mitteilen. dann bekommt er nur anteilig zum ursprünglich gestellen
Antrag, bei steigende#m Einkommen, immer weniger Zulage, obwohl die Zulagen Personenabhängig sind.

von
Vielleicht

Hi Hr. Leicht,

ganz vestehe ich ihre Frage nicht, aber vielleicht ist es so: Sie müssen 4% von ihrem Vorjahresgehalt in die Riester-Rente einzahlen (dabei können Sie sich die Zulage(n) von Ihren Einzahlungen als Sparleistung anrechnen lassen).

Wenn Ihr Gehalt steigt, müssen sie Ihre Einzahlungen erhöhen und die Versicherung entsprechend informieren sowie Ihren Zulagenantrag ändern.

Ich hoffe, die Info hilft Ihnen.

Experten-Antwort

Hallo Herr Leicht,
wie Herr Vielleicht bereits geschrieben hat, wird die volle Zulage nur gewährt, wenn der volle Eigenbeitrag zur Riesterrente bezahlt wird (4% vom Vorjahreseinkommen,mindestens jedoch 60EUR und höchstens 2100EUR) abzüglich der Zulagen. Der Riestersparer soll dem Anbieter jedes Jahr sein genaues Vorjahreseinkommen mitteilen, damit dieser den Mindesteigenbeitrag neu ermitteln kann. Wenn sich Ihr Einkommen geändert hat und Sie nicht den vollen Mindesteigenbeitrag bezahlt haben, so wird die Zulage nur anteilig gewährt.