rRntensteigernd

von
dieter

Frage:Wenn man während einer teilweisen Eu Rente noch weiter sozialpflichtig arbeitet macht sich das noch Rentensteigernd auf die Altersrente aus?Die Eu Rente ist ja auf das60 Lebensjahr hochgerechnet.Vielen Dank für die Antworten.

von
Antonius

Eine Rentensteigerung ist nur dann zu erwarten, wenn Sie einen deutlich höheren Verdienst erzielen als bisher. Denn die berücksichtigten Zurechnungszeiten orientieren sich ja bereits an Ihrem bisherigen Durchschnittsverdienst.

MfG

von
Rentenüberprüfer

User dieter, jeder Verdienst, den Sie während der teilweisen Erwerbsminderung noch hinzuverdienen, bringt grundsätzlich ers mal zusätzliche Entgeltpunkte, vorausgesetzt, es handelt sich um rentenversicherungsplfichtige Verdienste.

Allerdings erfolgt die Berücksichtigung erst zum Zeitpunkt der Wandlung der Rente in eine der Altersrentenarten oder der Rente für Schwerbehinderte.

Bis dahin werden Sie, die Punkte aus dem Verdienst, dem Versicherungskonto gutgeschrieben und ruhen dort bis zum Zeitpunkt der Neuberechnung.

Es gibt eine Besonderheit.

Wenn nur kurzzeitig und wenig hinzuverdient wird, und der Durchschnitt aus dem Hinzuverdienst geringer ist als Ihr bisheriger Durchschnitt aus der Gesamtleistungsbewertung, kann es dazu führen, das der neu zu ermittelnde Gesamtleistungswert bei Altersrentenbeginn niedriger ausfällt.

Erst wenn nach Multiplikation mit den Monaten und Werten für alle in Anlage 4 zu berücksichtigenden Sachverhalte mit dem neuen evtl. geringeren Gesamtleistungswert gerechnet wird und das Ergebnis mit dem im Bescheid für die Erwerbsminderungsrente sich ergebenden Wert verglichen wird, die Neuberechnung trotz geringerem Gesamtleistungswert insgesamt aber trotzdem zu mehr Entgeltpunkten führt, hat sich der Hinzuverdienst für die Rente gelohnt.

Positiv ist unabhängig davon aber, dass monatlich zusätzliche Nettoeinkünfte vorhanden sind.

Wenn erforderlich, will ich es auch gern mit Zahlen untermauern.

Die Aussage von User Antonius ist insoweit nicht ganz korrekt.

Hilreich dabei wäre, wenn Sie Ihren Gesamtleistungswert nennen und die Monate für die einzelnen Sachverhalte, die bisher berücksichtigt wurden.

Dazu den Hinzuverdienst monatlich und für wieviel Monate er ab wann bis wann er erzielt wurde bzw. noch wird.

Kann ihnen dann die Wirkung konkret nennen.

von
dieter

An Rentenprüfer
gesamt punkte bis 60jahren =44,2308 in46jahren arbeitszeit.
davon 89 monate zurechnungszeit=7,4404punkte
in der zeit neu erworbene punkte 2,6005 in38 monaten.

von
neptun

Bei einer vollen EM-Rente wird eine anschließende Schwerbehindertenrente oder Altersrente doch in keinem Fall niedriger ausfallen als die bisher bezogene.
Wie kann denn eine teilweise EM-Rente bei Hinzuverdienst die spätere Rente verringern? Besonders, wo doch auch bei verschlossenem Arbeitsmarkt häufig eine zeitlich befristete volle EM-Rente resultiert? Käme das nicht einer Bestrafung gleich?

Ist das nicht ein Widerspruch und wäre verfassungsrechtlich bedenklich?
Danke für die Antwort.
Neptun

von
Rentenüberprüfer

User neptun, völlig richtig.

Aber nur deswegen, weil Bestandsschutz besteht.

Die rein rechnerischen Ergebnisse der Berechnung im neuen Bescheid bei Wandlung einer Rente ohne Hinzuverdienst ab 2005 in eine der Altersrenten, führen in den meisten
Fällen zu geringeren Punkten insgesamt, oft auch trotz Hinzuverdienst.

Da kann man dann nur zufrieden sein, dass es die Bestandsschutzregelung gibt.

Im Beispielfall von "User dieter", dessen Gesamtleistungswert bei Rentenbeginn wegen Erwerbsminderung im 52. Lbj 0,0836 betrug würde sich, wenn er mit 60 seine Rente
in eine der Regelaltersrenten wandeln würde, Hinzuverdienst ausgeklammert, auf 0,0830 reduzieren, würde er für seine 89 Mon. Zurechnungszeit 0,0601 Entgeltpunkte weniger bekommen als er zum Zeitpunkt Rentenbeginn für die Erwerbsminderungsrente hatte.

Er würde aber bsitzgeschützt den alten Punktestand behalten und dafür auch seine Rente ermittelt bekommen.

Weiterer Beispielfall:
Wenn jemand in seinem damalig berechneten Bescheid wegen Erwerbsminderung- oder Erwerbsunfähigkeit noch 38 Monate Schule Hochschule berücksichtigt bekam, Bewertung 0,0625 je Monat = 2,3750 Entgeltpunkte, die Rente im Januar 2009 wandeln läßt, weil er 65 geworden ist, verliert er die 2,3750 Entgeltpunkte, weil diese Zeiten ab 2009 nicht mehr eigenständig bewertet werden.

Ein in gleicher Höhe erzielter zusätzliche Arbeitsverdienst reichte gerade aus den Verlust zu kompensieren, hätte aber keine rentensteigernde Wirkung.

Ich habe ja nicht davon gesprochen, das die Rente sich mindert sondern, das ein Hinzuverdienst sich in der Wirkung auf die neue Rente gegebenenfalls nicht voll auswirkt.

von
dieter

frage:also bringen die 38 monate keine erhöhung mehr.

von
Rentenüberprüfer

User Dieter, ist so nicht daraus abzuleiten.

Es gibt mehrere Faktoren, die darauf Einfluss haben, ob sich ein Hinzuverdienst auswirkt oder nicht.

In meiner Beispieldarstellung zu User neptun habe ich 38 Monate Schule genannt die, wenn sie in einem älteren Bescheid der Erwerbsmindrerungsrente mit 0,0625 Punkten je Monat bewertet wurden, dazu führten, das Hinzuverdienste ja erst mal den Wegfall für die Schulzeiten kompensieren müssten.

Ich kenne ja Ihren Versicherungsverlauf nicht, sie haben vielleicht gar keine Schulzeiten, die enthalten ware.

Habe feststellen müssen, dass die angegebenen Sachverhalte, hier die Jahre Arbeitszeit, nicht stimmen können.

Unter Berücksichtigung der Werte Zurechnungszeit müsste Ihre Erwerbsminderungsrente im 52. Lbj. + 7 Monate begonnen haben.

Sie sagen aber auch, dass Sie die Punkte in 46 Jahren Arbeitszeit bekommen haben.

Wenn ich nun vom 52. Lbj. 46 Jahre subtrahiere, müsste die Arbeit mit dem 6. Lbj. begonnen haben.

Aus meiner Sicht, dürften es keinesfalls mehr als 37 Jahre sein.

Wenn Hinzuverdienst während Rentenbezug vorliegt, in dieser Zeit die Zurechnungszeit noch besteht, müsste aus meiner Sicht der Hinzuverdienst im Durchschnitt einen höheren Wert haben als der jetzige Gesamtleistungswert, um positiv zu wirken.

Vielleicht können wir uns so verständigen, dass Sie bei der DRV eine Probeberechnung beantraten bzw. zur nächstgelegenen Ausssenstelle gehen um Sie machen zu lassen.

von
neptun

Herzlichen Dank für die Antwort, Rentenüberprüfer. Ich denke, sie hat den vorhergehenden Beitrag ergänzt.
Neptun

Experten-Antwort

Lieber "Dieter" Sie erkennen schon, dass die einfache Variante von "Antonius" und die etwas fundiertere Aussage von "Rentenprüfer" recht umfangreich ausarten können. Ich empfehle Ihnen, wie von "Rentenprüfer" ebenfalls vorgeschlagen, dass Sie sich an eine AuB-Stelle der DRV wenden.

von
dieter

War heute bei einem Rentenberater der LVA.Er war der auffassung das der Zuverdienst während der EU Rente für die spätere Rente rentensteigernd sei.Er konnte es aber nicht ausrechnen,weil er wegen meiner laufenden Rentenzahlung auf dem Computer nicht ins System kam.