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Rücknahme eines Rentenantrags

von
Konrad

Nach Stellung eines Rentenantrags gibt es m.W. eine vierwöchige Frist zur Rücknahme des Rentenantrags.Was geschieht in dieser Zeit mit dem Antrag, den Unterlagen? Bei Online Anträgen bleiben wohl die Daten sinnvollerweise gespeichert zur Nutzung bei einem späteren Antrag. Was ist bei schriftlichen/postalischen Anträgen?

von
Knut Rassmussen

Der Rentenantrag kann jederzeit zurückgenommen werden. Enddatum ist erst die bestandskraft des Rentenbescheides. OnlineAnträge werden nicht so gespeichert, dass sie nochmals verwendet werden können. Sobald Ihr Sachbearbeiter der AB-Stelle oder des Versicherungsamtes gesendet hat, ist der Antrag in die Daten der Rententräger integriert und für ihn nicht mehr verfügbar. Sie können natürlich bei eienr neuerliche Antragstellung den ausgehändigten Kurzdruck mitbringen, da freut sich der Mitarbeiter, der nur noch abschreiben muß.

von
Konrad

An: Knut Rassmussen

Wie ist der Ablauf bei postalischen Antragsstellungen?

von
Knut Rassmussen

Auch hier muß ein neuer Antrag gestellt werden. Die ausgefüllten Formulare sollte man sich also kopieren, wenn eine Rücknahme überlegt wird. Ein Verweis auf den alten Antrag ist nicht möglich.

von
Schiko.

Bedenken sie, das eine späterer Rentenbeginn auch einen höhren Steuersatz auf die Rente nach sich zieht.Je weiter der sich Rentebeginn nach hinten verschiebt, umso höher wird der zu versteuernde Anteil.Warum wollen Sie einen gestellten Antrag überhaupt zurückziehen???????

von
Konrad

An: K.Rassmussen

Sofern ich Sie richtig verstehe, erhält man die Antragsformulare und Unterlagen also nicht zurück und muss bei einem späteren Rentenantrag dennoch erneut alle Unterlagen usw. einreichen?

von
Knut Rassmussen

Fast.

Eingereichte kostenpflichtige Unterlagen erhalten Sie zurück. Die Formulare und sonstigen Kopien nicht. Allerdings müssen Sie eingereichte Unterlagen nicht noch einmal zusenden (Gesellenbrief z.B.), da könnten Sie auf den vorherigen Antrag verweisen.

von
Schiko.

Der Eintrag um 11:15 kann
gar nicht von mir von mir
stammen, es fehlt ja MfG.

von
Dirk.

Was wollen Sie mit Ihren völlig sinnlosen Beiträgen eigentlich erreichen???

von
Schiko.Original

An sich ist es wenig lohnend sich mit solchen Menschen wie Sie zu
befassen, diesmal lohnt es sich Sie vorzuführen, welches Geistes Kind
Sie sind.

Habe mir erlaubt, die höchstmöglich erreichbaren Rentenbeträge in der
gesetzlichen Rente- ohne Knappschaftsrenten- für 40, 45, und 50 Jahre
nachzuweisen.
Damit wollte ich der Frage von User&#34;riaf&#34; entgegen kommen, der ja gerne wissen
wollte wie sich dies bei einem geringeren Verdienst auf seine Rentenbiographie auswirkt.

Dies erscheint als mein Eintrag um 14:35 am 7.04.2009.

Daraufhin erschien um 14:51 Uhr vom Anderen &#34;Schiko&#34; der Eintrag:

Der Falschmünzer ist wieder unterwegs. Der Beitrag 07.04.2009 14:35 Uhr
stammt natürlich nicht von mir(Dachte ich mir auch).

Darauf erklärten Sie&#34;Natürlich nicht, der Beitrag war schließlich sinnvoll. Der kann nicht von Ihnen stammen, werter Gott des Steuer-und Rentenrechts!

Fühle mich zwar nur als kleiner Steuerfloh, Sie haben aber Pech, dieser Beitrag
war in der Tat mein Beitrag.

Sie haben sich also selber überführt, merkten dies nicht, oder wollten dies ver-
tuschen.

Totzdem,

Mit freundlichen Grüßen.

von
xxx

Hallo Schiko,
viele Grüsse vom Kreuzlesschreiber

Experten-Antwort

Bis zur Rechtskraft des Rentenbescheides können Sie den Rentenantrag zurücknehmen.

Der eingereichte Rentenantrag, unabhängig davon ob &#34;online&#34; oder &#34;Papier&#34; bleibt gemeinsam mit Ihrem Rücknahmeschreiben Bestandteil Ihrer Rentenakte, wird also zur Urkunde, die aufzubewahren ist.

Je nach dem mit welchem zeitlichen Abstand und nach welchen persönlichen und rechtlichen Veränderungen Sie erneut den Rentenantrag stellen, müssen Sie tatsächlich einen neuen vollständigen Rentenantrag einreichen.

Ein Einsetzen, insbesondere was das Antragsdatum betrifft, in den alten und zurückgenommenen Antrag ist regelmäßig nicht mehr möglich.

Selbst wenn gegenüber dem früheren Rentenantrag keine Änderungen eingetreten sind und ein formloses Schreiben mit entsprechendem Verweis bei erneuter Antragstellung ausreichen sollte, so ist doch zumindest die Meldung für die Kranken- und Pflegeversicherung der Rentner (R810) an die zuständige Krankenkasse weiterzuleiten.

Ergo: um Probleme zu vermeiden, bitte Rentenanträge immer vollständig einreichen.

von
Schade

Anscheinend verkommt dieses Forum. Man liest nur noch "Der Eintrag um x Uhr ist von mir", "Der Eintrag um Y Uhr ist nicht von mir", "Die Einträge dann und dann sind von"

Ich denke, dieses Forum hat den Sinn Menschen zu helfen, Ihnen sinnvolle Tips oder Erfahrungswerte zu geben. Anscheinend ist dieses Forum jedoch für einige ( wenige ) eine Plattform um sich selber zu präsentieren. Wenn diese Leute so in sich selbst veröliebt sind, sollten Sie sich ein BIld über Ihr Bett hängen, das könen Sie dann anhimmeln.Aber die Leute hier zu verunsichern ist der falsche Weg.

von
Schiko.

Der Beitrag vom 07.04.2009 um 22.10 Uhr stammt natürlich nicht von mir. Ich greife niemanden hier an. Der Falschmünzer dagegen hat Wolfgang im Beitrag angegriffen. Nichts liegt mir ferner als dies zu tun.

mfg

von
eduard

Ich befinde mich im Widerspruchverfahren zwecks EM-Rente.Wahrscheinlich wird mir die halbe EM-Rente genehmigt.Ich könnte aber über die ARGE eine geförderte Anleiterstelle (16a)bekommen.Sollte ich die halbe Rente bekommen würde die Förderung wegfallen aber mit halber Rente kann ich nicht leben.Kann ich im Falle einer halben Rente darauf verzichten ?

Experten-Antwort

1. Die Antragsrücknahme ist nicht mit dem Verzicht gleichzusetzen und unterliegt daher auch nicht den rechtlichen Einschränkungen des Verzichts.
Eine Antragsrücknahme ist auch dann zulässig, wenn sie zu Lasten eines anderen Leistungsträgers geht. Die Einschränkungen des Dispositionsrechts nach § 51 SGB V (Antragsaufforderung durch die Krankenkasse) oder nach § 125 SGB III (Antragsaufforderung durch die Agentur für Arbeit) sind jedoch zu beachten.

2. Besteht jedoch ein Rentenanspruch kann man jedoch nicht uneingeschränkt die bestehenden Sozialleistungsansprüche verzichten. Gerade im Sozialleistungsbereich findet die Gestaltungsfreiheit des einzelnen die Grenzen da, wo schutzwürdige Interessen anderer Personen und die Versichertengemeinschaft betroffen sind.
Danach ist ein Verzicht i.S. des § 42 SGB I unwirksam bzw. unzulässig, soweit Rechtsvorschriften umgangen oder andere Leistungsträger belastet werden.