Rückzahlung zuviel geleisteter Rente

von
sam

Ich beziehe EU-Rente sowie Witwenrente. Seit April 2010 habe ich einen Minijob und verdiene unter 400 Euro. Dies habe ich 2010 der BfA mitgeteilt. Im Juli d.J. kam der neue Rentenbescheid und von meinem Nebenverdienst stand dort nicchts drin. Deshalb habe ich bei der Bfa angerufen und erneut von meinem Minijob erzählt. Der Sachbearbeiter meinte, da mein Freibeitrag überschritten ist, das ich alles nachzahlen muss. Ist das so richtig? Warum wurde nicht letztes Jahr schon reagiert bzw bei dem neuen Bescheid der im Juli d.J. kam?

von
-_-

Zitiert von: sam

Ist das so richtig?

Ja.
Zitiert von: sam

Warum wurde nicht letztes Jahr schon reagiert bzw. bei dem neuen Bescheid der im Juli d. J. kam?

Die Frage kann Ihnen nur die zuständige Sachbearbeitung beantworten. Möglicherweise hat der Arbeitgeber Ihre Daten nicht gemeldet oder die Übermittlung der Daten Ihres eigenen Versicherungskontos zur Witwenrente ist nicht erfolgt.

Da Sie ja wussten, dass das erzielte Einkommen bei Überschreitung des Einkommensfreibetrages zu 40% auf die Hinterbliebenenrente anzurechnen war und aus Anlage 8 der Berechnung zum 01.07. auch hervorging, dass der Minijob nicht berücksichtigt war, verstehe ich auch Ihre Frage nicht. Selbstverständlich sind Beträge zu erstatten, die einem nicht zustanden. So steht es auch in dem Anpassungsbescheid zum 01.07. und in allen vorangegangenen Bescheiden.

Warten Sie nun erst einmal den neuen Bescheid ab. Sie können dann die Einbehaltung des überzahlten Betrages in angemessenen monatlichen Raten vereinbaren.

von
???

Warten Sie den Bescheid ab, legen Sie vorsorglich Widerspruch ein und beantragen Sie Akteneinsicht. Sollten Sie nachweisen können, dass der DRV Ihr zusätzliches Einkommen bereits über in Jahr vor dem Aufhebungsbscheid bekannt war, ist eine Aufhebung nicht mehr zulässig.

von Experte/in Experten-Antwort

Dem Beitrag von „-_-„ wird zugestimmt. Warum nicht schon mit Bescheid zum 01.07.2010 bereits das erhöhte Einkommen zu Grunde gelegt wurde, darüber kann hier nur spekuliert werden. An der Tatsache das es hierbei um anzurechnendes Einkommen handelt, ändert sich aber nichts.