RV-Aufstockung bei Minijob sinnvoll?

von
Heinz

Ich habe ein reguläres Arbeitsverhältnis knapp unter der Beitragsbemessungsgrenze und möchte noch einen Minijob ausüben. Macht es da überhaupt sinn, die RV-Beiträge beim Minijob aufzustocken? Wirkt sich das positiv auf die Rente aus? Was ist, wenn meine Haupttätigkeit bereits über der Beitragsbemessungsgrenze liegt?

von Experte/in Experten-Antwort

Bei "Aufstockung" kämen zu Ihrem normalen Entgeld noch der Betrag von 400,- EUR dazu. Wenn der Gesamtbetrag dann noch unter der BBG bleibt, erhalten Sie für ein Jahr 400,- EURO-Job zusätzlich ein Rentenanspruch von 1,03 EUR brutto. Wenn Sie jetzt schon über der BBG liegen oder durch den Mini-Job darüber kämen entfällt dieser Anspruch und ist nicht sinnvoll.

von
KSC

die Rentensteigerung hat Ihnen der Experte schon genannt.

Sinnvoll ist m.E. die Zahlung in Ihrem Beispiel nicht!

4,9% aus 400 € macht 19,60 € das sind im Jahr 235 €.
Und das für 1,03 € mehr Monatsente.

Darauf kommt es doch bei jemand, der knapp an der Bemessungsgrenze liegt nicht an, somit hielte ich diese Zahlung für unsinnig.

Ist jemand nicht versichert und kann dadurch zu Beiträgen kommen, ist das ein ganz anderer Fall....