RV-Freiheit bei Minijobbern

von
Franck

Wenn ein Minijobber auf seine RV-Freiheit verzichtet hat und in einem Monat keinen Lohn erhält/nicht arbeitet, muss er dann trotzdem Beiträge an die DRV abführen?

Gruß

Franck

von
-_-

Zitiert von: Franck

Wenn ein Minijobber auf seine RV-Freiheit verzichtet hat und in einem Monat keinen Lohn erhält/nicht arbeitet, muss er dann trotzdem Beiträge an die DRV abführen?

Nach § 7 Abs. 3 S. 1 SGB 4 gilt eine Beschäftigung als fortbestehend, solange das Beschäftigungsverhältnis ohne Anspruch auf Arbeitsentgelt fortdauert, jedoch nicht länger als einen Monat. Demzufolge führt ein unbezahlter Urlaub von nicht mehr als einem Monat nicht zu einer Kürzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage.

Dauert der unbezahlte Urlaub l ä n g e r als einen Monat, ist die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für die anschließende Zeit entsprechend zu reduzieren. Für Kalendermonate, in denen tatsächliches Arbeitsentgelt nicht erzielt wird, ist allerdings k e i n Mindestbeitrag zu zahlen, so dass eine Aufstockung entfällt.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_163R7

von
Franck

Vielen Dank -_- für schnelle Antwort und den Quellenhinweis.

Gruß

Franck

von Experte/in Experten-Antwort

Ihre Frage ist durch die Antwort von -_- schon gut beantwortet und durch die Beispiele im Quellenhinweis anschaulich beschrieben. Dem ist nichts hinzuzufügen.