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RV-Pflicht für Dozenten mit Lehrauftrag

von
Monika Z.

Hallo!
Ich hätte ein paar Fragen:

Eine Freundin ist teilzeitbeschäftigt bei Arbeitgeber A mit einem Bruttogehalt von ca. 1600,- EUR. Ihr Ehemann möchte sich als freier Mitarbeiter/Dozent mit Lehrauftrag an einer oder mehreren privaten Schulen selbständig machen. Er wäre dann versicherungspflichtig nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI. Da seine Frau aber für ihn tätig ist (Buchführung, geschäftliche Telefonate etc.), möchte er sie versicherungspflichtig anmelden mit 405,- EUR. Ist er dann nicht mehr versicherungspflichtig? Meine weiteren Fragen hierzu:

1. Werden die Entgelte für die Ehefrau von Arbeitgeber A und aus der 2. Beschäftigung beim Ehemann zusammengerechnet, also aus dem Gesamteinkommen von 1600,- und 405,- = 2005,- EUR alle Sozialabgaben wie RV (19,9 %, KV, ALO-V. berechnet, oder aus der 1. Beschäftigung wie bisher und aus der 2. Besch. nach der Gleitzone?

2. Wo muß der Ehemann die Anmeldung vornehmen, bei der bisher zuständigen gesetzl. KK der Ehefrau?

Ich würde mich sehr freuen, konkrete Antworten vom Experten zu bekommen.
MfG
Monika Z.

von
***

Ein Forum dazu: http://www.aok-business.de/pad/aok_expertenforum.html

von
Monika Z.

Vielen Dank für den Hinweis. Leider muss man sich für das Expertenforum dort anmelden, was mir nicht möglich ist.
Ich wollte meiner Freundin nur helfen. Vielleicht kann mir ein Experte der RV auch Auskunft geben.

Wie sind die Verjährungsfristen für Pflichtbeiträge für Lehrer, 4 oder 30 Jahre (§25 IV)?

Experten-Antwort

Wegen technischer Schwierigkeiten konnten wir Ihre Antwort leider bislang nicht beantworten. Wir bitten um Nachsicht.
Hier aber jetzt unsere Antwort:
Der Ehemann Ihrer Freundin unterliegt trotz Erfüllung der übrigen Voraussetzungen nicht der Versicherungspflicht als Lehrer, wenn er einen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt.
Ein solcher Beschäftigter kann auch die Ehefrau sein. Allerdings gilt es zu beachten, dass ein reguläres Beschäftigungsverhältnis bei der Ehefrau nur dann besteht, wenn sie wie ein &#34;ganz normaler&#34; Arbeitnehmer in den Betrieb eingegliedert ist (also nicht nur familienhafte Mithilfe vorliegt - wird von Amts wegen durch die DRV Bund überprüft - § 7a Abs.1 S. 2 SGB IV).
Bei Vorliegen eines regulären Beschäftigungsverhältnisses und einem Entgelt von 405 EUR würden für die Ehefrau die Regelungen über die Gleitzone anzuwenden sein, eine Zusammenrechnung mit den Entgelten aus der Hauptbeschäftigung erfolgt also nicht.
Anzumelden ist die Ehefrau bei einer Krankenkasse ihrer Wahl.
Sollte der Ehemann Ihrer Freundin der Versicherungs- und Beitragspflicht unterliegen, sind die Beiträge innerhalb von 4 Jahren nach dem Jahr der Fälligkeit verjährt. Ausnahmsweise verjähren die Beiträge erst in dreissig Jahren, wenn sie vorsätzlich hinterzogen werden (vgl. § 197 Abs. 1 SGB VI, § 25 Abs. 1 SGB IV).

von
Monika Z.

An den Experten:
Da ich mit meinen Fragen zwischenzeitlich auf die Seite 3 gerutscht bin, möchte ich sie hiermit nochmals stellen:

&#34;Eine Freundin ist teilzeitbeschäftigt bei Arbeitgeber A mit einem Bruttogehalt von ca. 1600,- EUR. Ihr Ehemann möchte sich als freier Mitarbeiter/Dozent mit Lehrauftrag an einer oder mehreren privaten Schulen selbständig machen. Er wäre dann versicherungspflichtig nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI. Da seine Frau aber für ihn tätig ist (Buchführung, geschäftliche Telefonate etc.), möchte er sie versicherungspflichtig anmelden mit 405,- EUR. Ist er dann nicht mehr versicherungspflichtig? Meine weiteren Fragen hierzu:

1. Werden die Entgelte für die Ehefrau von Arbeitgeber A und aus der 2. Beschäftigung beim Ehemann zusammengerechnet, also aus dem Gesamteinkommen von 1600,- und 405,- = 2005,- EUR alle Sozialabgaben wie RV (19,9 %, KV, ALO-V. berechnet, oder aus der 1. Beschäftigung wie bisher und aus der 2. Besch. nach der Gleitzone?

2. Wo muß der Ehemann die Anmeldung vornehmen, bei der bisher zuständigen gesetzl. KK der Ehefrau?

Ich würde mich sehr freuen, konkrete Antworten vom Experten zu bekommen.&#34;

Weitere Frage von heute:

&#34;Vielen Dank für den Hinweis. Leider muss man sich für das Expertenforum dort anmelden, was mir nicht möglich ist.
Ich wollte meiner Freundin nur helfen. Vielleicht kann mir ein Experte der RV auch Auskunft geben.

Wie sind die Verjährungsfristen für Pflichtbeiträge für Lehrer, 4 oder 30 Jahre (§25 IV)?&#34;

Für eine Antwort d. Experten wäre ich sehr dankbar.

MfG
Monika Z.