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RV und privates Krankengeld

von
Herbert

Ich bin abhängig Beschäftigter und privat krankenversichert (Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze). Im Krankheitsfall erhalte ich zunächst für 78 KW Lohnfortzahlung, danach Krankengeld von meiner privaten Krankenversicherung.
Meine Frage: Besteht ggf. für die Dauer der Krankengeldzahlung weiterhin Pflichtversicherung in der Rentenversicherung nach § 1 SGB VI oder kann ein Antrag auf Versicherungspflicht nach § 4 Abs. 3 Nr. 2 SGB VI gestellt werden? Nach welchem Entgelt würde sich dann der zu zahlende Beitrag berechnen ?

von
Knut Rassmussen

Für Sie ist nur die Antragspflichtversicherung möglich. Berechnungsgrundlage sind 80% des sozialversicherungspflichtigen Einkommens des letzten vollen Kalendermonates - also sehr teuer, da Sie den gesamten Rentenbeitrag übernehmen müssen. Im Fall der Fälle bitte persönlich beraten lassen.

von
Herbert

O.K., das habe ich verstanden. Käme ggf. auch eine Zahlung von freiwilligen Beiträgen zur RV in Frage, um die Anwartschaft zu erhalten oder gibt es hier einen Ausschlussgrund?

Experten-Antwort

Auch eine freiwillige Versicherung wäre grundsätzlich möglich.

von
Knut Rassmussen

Freiwillige Beiträge sind Beiträge zweiter Klasse - oder eigentlich noch weniger. Selten erfüllen sie einen Zweck. Lassen Sie sich beraten - Stichpunkte zum Abhaken im Beratungsgespräch sind: § 241 SGB VI EM- Schutz, Wartezeit für besonders langj. Versicherte, Wartezeit von 15 Jahren für Reha, je nach Jahrgang auch noch die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit.

Experten-Antwort

Dem Tipp von &#34;Knut Rassmussen&#34;, sich persönlich beraten zu lassen, kann ich mich nur anschließen.