Scheidung Rentenanwartschaften rückgängig

von
nachteule

Bei einer Scheidung werden auch die Versorgungsansprüche verteilt. Dazu gehören auch die monatlich gesammelten Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese "überschüssigen" Rentenanwartschaften, welche ein Partner mehr als der Andere in der Ehe erworben hat, werden zur Hälfte geteilt und dem anderen Partner auf dessen Rentenkonto gutgeschrieben. So weit die bekannte Gesetzeslage.

Habe nun irgendwann einmal gelesen/gehört, dass es unter dringenden(!) bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit gibt, diese wieder zurückzubekommen. Schwerwiegende Gründe.

Wer kann mir weiterhelfen?
Welche Gründe/Voraussetzungen genau müssen erfüllt sein und kann man dann einen entsprechenden Antrag beim Rentenversicherer/Träger stellen? Wo finde ich weitere Literatur darüber?

Vielen Dank im voraus.

von
bekiss

Gesetz zur Regelung von Härten im Versorgungsausgleich

§ 4 VAHRG
Aussetzung der Kürzung nach Tod des Ausgleichsberechtigten

§ 5 VAHRG
Aussetzung der Kürzung zur Sicherung von Unterhaltsansprüchen

http://bundesrecht.juris.de/versorgausglh_rteg/

Experten-Antwort

Dem Beitrag von bekiss kann ich ebenfalls nur zustimmen.