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Schreiben: Leistungsanspruch nach Beendigung der Mitgliedschaft

von
benito63

Hallo zusammen.

Bitte mal eine Expertenmeinung zu meinem "Fall":

AU seit 08.2012, Krankengeldbezug seit 09.2012, eigene Jobkündigung zum 31.12.2012, Warten auf tagesklinischen Therapieplatz: Ist avisiert für Mitte Februar, immer noch AU geschrieben.

Nun schreibt die KK (DAK), mein Versicherungsschutz endete zum 31.12.2012 und schickt einen Fragebogen "Prüfung des Krankengeldanspruchs ab dem 01.01.2013" (Leistungsanspruch nach Beendigung der Mitgliedschaft).

Damit habe ich nicht gerechnet. Ist nun mein Krankengeld in "Gefahr ? Ich dachte, man hätte für 78 Wochen Anspruch darauf( ...was für mich aber nicht in Frage kommt.)
Was gibt es denn da zu prüfen ? Verringert sich mein Krankengeldanspruch ? Muss ich mich nun selbst versichern und wie hoch ist der Beitrag bei der DAK ? Ist evtl die Finanzierung meines Klinikaufenthaltes durch die KK in Gefahr ?

Bin total verunsichert, danke für die Hilfe.

Gruß,
Benito63

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Es ist davon auszugehen, dass Ihre Krankenkasse durch die Kündigung ein Ende des Leistungsbezugs avisiert.

Dementsprechend würde in Ihrem Fall die Agentur für Arbeit möglicherweise eintreten müssen.

Diese kann jedoch, falls die Kündigung durch Sie erfolgte, eine Sperrfrist für das ALG I aussprechen.

Genauere Angaben erfragen Sie bei Ihrer zuständigen Krankenkasse. Angaben zur Höhe der freiwilligen Krankenversicherung können hier nicht getätigt werden, sollten aber auf der Homepage der DAK herauszufinden sein.

von
benito63

Hallo,

...danke für die bisherige Antwort.

Heisst das, dass die KK einfach beschliesst, mich "gesund zu schreiben" (nach 21 Wochen Krankengeldbezug). Die haben mich nie gesehen oder durch den MD begutachtet. Ich bin bis Ende 02.2013 AU,
und wie gesagt, warte auf einen tageskl.Therapieplatz . Theoretisch hätte ich doch noch "Anspruch" auf 51 von gesamt 78 Wochen Krankengeld (...wird nicht passieren, da ich nach der Klinik wieder arbeiten will).
Wer zahlt dann meinen Klinikaufenthalt ?
Muss man klagen ?

Danke und Gruss
benito63

Experten-Antwort

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung zu Fragen des Krankengeldanspruchs nicht positionieren kann.

von
MitLeser

Ja wie naiv muss man denn noch sein......

ML

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Wurden Sie ausgesteuert von der Krankenkasse oder war es eine "reguläre" Beendigung des Krankengeldbezugs?

von
benito63

Hallo,

...bin für zielführende Kommentare und Hilfen sehr dankbar.
@MITLeser: Bitte keine Häme. Danke.

Nein, ich wurde nicht ausgesteuert. KG beziehe ich seit ca 21 Wochen und habe nun die Sorge, dass die meinen langerwarteten Therapieplatz nicht zahlen wollen...

Was soll ich machen ?

Danke

von
biggi

also ich finde es sehr merkwürdig???

wenn die mitgliedschaft zum 31.12.12 endete, dann gibt es natürlich kein krankengeld logischer weise, wenn sie dann kein mitglied mehr sind.

was für eine begründung hat die kasse zur beendung der mitgliedschaf bzw. krankengeld angeführt???

denn wenn sie im kranengeldbezug waren kann die kasse nicht ohne mdk einfach so dass krankengeld einstellen und die mitgliedschaft kündigen!!!!

von
biggi

ich nochmals,

also wenn ohne jede begründung alles gelaufen ist ,dann ist dies ein netter versuch der kasse sie billigst los zu werden.

also 1. widerspruch einlegen, und eine fachärztliche begutachtung fordern.

2. beschwerde androhen unter fristsetzung beim bundesversicherungamt bei nicht sofortiger weiterzahlung des krankengeldes.

von
biggi

und eilantrag bei sg androhen!!!!

von
Sachbearbeiter DRV Bereich Reha

Den Antworten von Biggi kann ich mich anschließen.

Natürlich stehen Sie bei Ende des Krankengeldbezugs nicht ohne Krankenversicherung da. Gemäß § 5 SGB V sind Bezieher von Arbeitslosengeld I und II ebenfalls versicherungspflichtig in der Krankenversicherung.

Demnach kommt es lediglich darauf an, ob Sie die Entscheidung der Krankenkasse akzeptieren und Arbeitslosengeld I bei der Agentur für Arbeit beantragen (evtl mit Sperrfrist) oder gegen die Entscheidung der Krankenkasse vorgehen.

Haben Sie die Therapie bewilligt bekommen? Wenn ja, von wem (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Berufsgenossenschaft)?

von
benito63

Hallo zusammen.

Nein, ich möchte den "Rauswurf" der KK nicht akzeptieren (ersteinmal !) und ALG 1 beantragen. Ich möchte (muss !) ersteinmal in die Tagesklinik. Wenn ich danach wieder "gesund" geschrieben werde / bin, kann ich ja immer noch ALG 1 beantragen.
Die von meinem Psychotherapeuten und mir avisierte Tagesklinik ist nicht bewilligt (ähnlich einer Kur etc.), ich benötige nur eine ärztl. Überweisung und einen Aufnahmetermin, der bald ansteht.
Wenn ich das richtig verstanden habe, warte ich nun ersteinmal die Reaktion meiner KK ab, fordere mein Krankengeld nach, ebenso eine Mitgliedschaft in dieser KK, fordere eine fachärztliche Begutachtung,
Beschwerde beim Bundesversicherungsamt androhen, sowie Eilantrag beim Sozialgericht androhen... Na, die werden sich auf einen zufriedenen Kunden im ggs Vertrauensverhältnis "freuen"..., die lassen mich doch am ausgestreckten Arm verhungern. Brauche ich dazu einen Rechtsanwalt ? Wie siehts mit dem VdK aus, können die mir helfen ?

Danke und Gruß

von
*Kopfschüttel*

....ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen, ich glaube, Sie verstehen einiges nicht bzw. falsch.
Bitte wenden Sie sich unverzüglich an den VdK, den SovD o.ä.
Dort wird Ihnen kompetent geholfen.

von
*Kopfschüttel*

....ohne Ihnen zu Nahe treten zu wollen, ich glaube, Sie verstehen einiges nicht bzw. falsch.
Bitte wenden Sie sich unverzüglich an den VdK, den SovD o.ä.
Dort wird Ihnen kompetent geholfen.

von
Mitleser

Die "Beendigung der Mitgliedschaft" hängt selbstverständlich direkt mit ihrer Kündigung des Arbeitsverhältnisses zum 31.12.2012 zusammen. Die Mitgliedschaft mit ihrer Krankenkasse ergibt sich aus der gesetzlichen Versicherungspflicht bei Aufnahme einer Beschäftigung. Ergo endet auch diese Mitgliedschaft beim Ende der Versicherungspflicht wegen ihrer Kündigung zum 31.12.2012. Ob Sie dann danach aufgrund eines Arbeitslosengeldbezugs weiterhin nahtlos Pflichtmitglied ihrer Kasse bleiben oder - was immer wieder einmal vorkommt - sich z.B. wegen einer Sperrfrist freiwillig versichern müssen, kann ihre Krankenkasse natürlich erst dann endgültig entscheiden, wenn die Arbeitsagentur über ihren Antrag auf Arbeitslosengeld entschieden hat.

Was ihren zum 31.12.2012 unterbrochenen Krankengeldanspruch betrifft, so hängt dieser auch mit der Eigenkündigung zum 31.12.2012 zusammen. Solange ihr (ungekündigtes) Beschäftigungsverhältnis andauert, solange besteht auch aufgrund der Arbeitsunfähigkeit FÜR DIESES BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNIS ein Krankengeldanspruch von maximal 78 Wochen inklusive der 6 Wochen Entgeltfortzahlung. Kündigen Sie jedoch - ohne Notwendigkeit! - dieses aufgrund der Krankschreibung nur unterbrochene Arbeitsverhältnis, wird der Anspruch auf Krankengeld neu überprüft. Stellt sich dann z. B. heraus, das Sie noch auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt verweisbar wären (was zumeist im Reha-Gutachten steht und die Krankenkasse gezielt herausliest), dann ist es erst einmal vorbei mit dem Krankengeldanspruch, weil dann die Agentur für Arbeit zuständig wäre.

Offen bliebt die Frage, warum Sie das Arbeistverhältnis gekündigt haben, zumal Sie bei einer weiteren AU nicht die jetzigen Nachteile in Kauf hätten nehmen müssen.

von
So ist es

" eigene Jobkündigung zum 31.12.2012"

Dummheit muss und wird eben betraft !

Wer bitte kündigt denn sein Arbeitsverhältnis selbst während er AU geschrieben ist ????? Das ist ja Wahnsinn und die grösste anzunehmede Dämlichkeit......

von
Eberhardt Klaas

" 6.2. Ende der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger

Wann die Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger endet, ist in § 190 SGB V geregelt. Nach § 190 Abs. 1 SGB V endet sie beispielsweise mit dem Tod des Mitglieds und nach dem Abs. 2 mit Ablauf des Tages, an dem das Beschäftigungsverhältnis beendet wird, das die Versicherungspflicht begründet hat.

Soweit nichts Abweichendes bestimmt ist, erlischt mit dem Ende der Mitgliedschaft der Anspruch auf die Leistungen der Krankenkasse. Allerdings kann nach § 19 Abs. 2 SGB V für Versicherungspflichtige noch ein „nachgehender Anspruch“ auf die Leistungen der Kasse, für maximal einen Monat nach Mitgliedsbeendigung, bestehen. Voraussetzung hierfür ist, dass keine neue Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Für Familienangehörige besteht nach dem Tode des Mitglieds, ebenfalls ein nachgehender Anspruch auf die Kassenleistungen für längstens einen Monat (§ 19 Abs. 3 SGB V). "

http://www.ihranwalt24.de/blog/2009/09/30/6-der-beginn-und-das-ende-der-mitgliedschaft-bei-der-gkv/

von
biggi

hallo benito63

also schnellstens wie von mir oben beschrieben handeln,

die kündigung ihreseits hat nichts mit der unterbrechung des krankengeldes zu tun und ist seitens der kasse nicht rechtens.

denn während des bezuges von krankengeld ist mann automatisch weiter pflichtversichert!!!!

keine angst sie werden es gewinnen denn die kasse spielt mit der angst ihrer mitglieder.

sie können dies auch allein und brauchen kein anwalt der will geld!!!!

was auch immer in solchen dreisten handeln der kasse wirkt, sich über den mitarbeiter der diese rechtswidriege krankengeldeinstellung veranlasst hat sich bei der direktion der kasse beschweren.

aber wie schon geschrieben die wollen sie einfach nur verunsichern, aber sie dürfen nicht länger warten.

wenn sie dies durch haben dann bitte hier posten.

von
biggi

hallo benito63

also schnellstens wie von mir oben beschrieben handeln,

die kündigung ihreseits hat nichts mit der unterbrechung des krankengeldes zu tun und ist seitens der kasse nicht rechtens.

denn während des bezuges von krankengeld ist mann automatisch weiter pflichtversichert!!!!

keine angst sie werden es gewinnen denn die kasse spielt mit der angst ihrer mitglieder.

sie können dies auch allein und brauchen kein anwalt der will geld!!!!

was auch immer in solchen dreisten handeln der kasse wirkt, sich über den mitarbeiter der diese rechtswidriege krankengeldeinstellung veranlasst hat sich bei der direktion der kasse beschweren.

aber wie schon geschrieben die wollen sie einfach nur verunsichern, aber sie dürfen nicht länger warten.

wenn sie dies durch haben dann bitte hier posten.