Schweden - atypischer Grenzgänger

von
Angelina

Hallo, ich plane nach Schweden auszuwandern, will mich aber vorerst in Schweden registrieren und werde als "atypischer" Grenzgänger (nicht wöchentliche Rückkehr wegen starker Beziehungen in D) weiterhin in D beschäftigt sein und somit sozialversicherungsplichtig sein. Was würde im Falle von Arbeitslosigkeit passieren? Würde mir diese Zeit, obwohl mein Wohnsitz ja in Schweden ist, der deutschen Rente angerechnet? Und wo meldet man sich dann am besten arbeitssuchend? Sprich, was ist am günstigsten für die Rente? Würde die Zeit in Schweden, falls ich dort arbeitslos gemeldet wäre, für die deutsche Rente angerechnet werden, falls ich zurück nach D käme?
Herzlichen Dank schon jetzt.
Mit freundlichen Grüßen
Angelina

von
Schiko.

Genau!

von
Schade

Die Frage wer das ALG zahlt richten Sie bitte ans Arbeitsamt und nicht ans Rentenforum.

Wenn Sie ALG in Schweden erhalten ist das keine rentenrechtliche Zeit in D, sie kann sich höchstens über EU Bestimmungen positiv auf die Rente in D auswirken.

Arbeitssuchend melden können Sie sich m.E. in beiden Ländern mit dem Argument, dass Sie dort eine Arbeit beginnen, wo Sie den besseren Job angeboten bekommen.

Warum Sie sich allerdings unbedingt in S anmelden müssen, wo Sie doch in D arbeiten und sich dort auch überwiegend aufhalten, erschließt sich mir aus rentenrechtlichen Aspekten nicht. Aber das muss ich ja auch nicht verstehen. Sie können sich doch dann in S anmelden, wenn Sie tatsächlich einen Job gefunden haben?

von
Liechtenstein

Ist es für Sie vielleicht steuerlich in Schweden günstiger, dies wäre für mich ein Argument bei der Wohnsitzwahl. Aber Achtung, wenn Sie überwiegend in D sind, sind Sie hier steuerpflichtig. Denken Sie an Boris Becker!

von
Schiko.

Der guten ordnung halber. das
wort " genau" stammt nicht
von mir.

MfG.

von
?

Ist eigentlich Herr Zumwinkel auch ein atypischer Grenzgänger?