Schweigepflicht

von
Ja und?

"Lassen sie die achso indiligenden Loide doch über die "dummen ungebildeten Sachbearbeiter" schimpfen, who cares..."

Tatsachenbeweis der "Ungebildetheit" der Sachbearbeiter:

§ 146 SGB X:
"(2) Der Träger der Rentenversicherung darf Daten, aus denen die Art einer Erkrankung erkennbar ist, zusammen mit anderen Daten in einer gemeinsamen Datei nur speichern, wenn durch technische und organisatorische Maßnahmen sichergestellt ist, dass die Daten über eine Erkrankung nur den Personen zugänglich sind, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen."

Kennen ihre eigenen Rechtsvorschriften nicht. Entscheiden aber über Wohl und Wehe anderer.

von
???

"Die meisten Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung haben studiert."

Ja, an der in Fachhochschule umbenannten Verwaltungsschule. Umetikettierung eines Lehrberufes, mehr nicht. Nicht vergleichbar mit Master- und Diplomstudiengängen.

von
M

Also mein SGB X hat nur 120 Paragraphen, schön dass Ihres mehr hat.

Soviel zum Thema Bildung und "Tatsachenbeweis" IHRER Ungebildetheit.

Meint hier auf dick machen zu müßen, zitiert aber Paragraphen die es nicht gibt.

von
???

"WOHER wollen Sie eigentlich wissen, dass die "Sachbearbeiter" nicht auch studiert haben können?"

Dann wären die nicht einfacher Sachbearbeiter sondern im Höheren Dienst.

von
Wahrheitsliebender

@ ???

Schon wieder Irrtum:

Zugangsvoraussetzung für den gehobenen Dienst ist Abitur und anschließend ein abgeschlossenes Fachhochschulausbildung. Viele haben auch ein abgeschlossens Hochschulstudium. Anträge auf Erwerbsminderungsrente z.B. werden ausschließlich von Sachbearbeitern des gehobenen Dienstes bearbeitet.

Darüberhinaus finde ich es absolut menschenverachtend, Menschen nach ihrer Schulausbildung zu beurteilen.

Viel wichtigere Eigenschaften sind z.B. gutes Benehmen, höflicher und respektvoller Umgang mit anderen Menschen, Hilfsbereitschaft, keine Arroganz usw.

von
Agnes

wer also soll denn die Daten eingeben?
Also doch der Arzt?
Agnes

von
Rosanna

Upps, meines hat auch nur 120 Paragrafen! :-)))) Wo ist denn nur der § 146 geblieben???

Außerdem:

..."wenn durch technische und organisatorische Maßnahmen sichergestellt ist, dass die Daten über eine Erkrankung nur den Personen zugänglich sind, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen."

Genau DAS tun wir! WIR benötigen diese Daten. Steht da was von Arzt drin??? Ich lese nix davon.

Aber manche sind halt unbelehrbar. Von mir aus sollen sie es bleiben.

Ich gönne mir jetzt trotzdem einen "unkriminellen" und geruhsamen Feierabend...

von
Rosanna

Ich muß die Diagnosen in den Bescheid SCHREIBEN, nicht beurteilen.

Und - nicht der Sachbearbeiter in der Verwaltung entscheidet über den Antrag, sondern DER ODER DIE VORGESETZTE (höherer oder gehobener Dienst)!

Aber Sie kapieren den Ablauf eh nicht. Ist alles vergebliche Liebesmühe. :-(

von
Rosanna

Ah ja, da haben wir ja das richtige SGB und den richtigen Paragrafen gefunden!

Aber auch bei den Erläuterungen zum Abs. 2 ist in keinster Weise nur vom med. Dienst oder Ärzten die Rede.

von
Rosanna

Schade, dass Sie nicht mein Kunde sind! Mir dürften Sie es unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit erzählen.
:-))))

Ach, übrigens, heute hat mir die Frau XY auch wieder ganz aufgeregt am Telefon von ihrem neuesten Zipperlein Z erzählt. Und das darf ich auch nicht weitergeben! :-((

von
Ja und?

Was Sie mit Ihren Akten machen ist mir völlig wurscht. Von mir aus können Sie die an die nächste Litfassäule kleben ...

Allerdings gibt das weder Ihnen noch den Rechtsbrechern von der DRV das Recht darüber zu bestimmen was mit meinen fiktiven ärztlichen Unterlagen geschieht.

von
Ja und?

"Aber auch bei den Erläuterungen zum Abs. 2 ist in keinster Weise nur vom med. Dienst oder Ärzten die Rede."

Muß es ja auch nicht, da für jeden Arzt § 203 StGB gilt und deshalb Ärzte Diagnosen an Dritte nur offenbaren dürfen, wenn ein Gesetz das ausdrücklich vorschreibt oder der Patient (Proband) vorher eingewilligt hat.

von
???

Fachhochschulreife ist kein Abitur und die Fachhochschulen für die Ausbildung zum gehobenen Dienst sind nur sprachlich aufgewertete Berufsschulen.

Hören die Damen und Herren Verwaltungswirte nicht gern, ist aber so.

von
Berufsschüler

Wer die Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung mit Berufsschulen gleich setzt hat wirklich keine Ahnung oder hat wirklich nur Interesse daran, die Mitarbeiter der Rentenversicherung zu beleidigen.

Aber es ist völlig gleichgültig wie Herr ??? darüber denkt und wie Herr ??? die Qualifikation einstuft. Es herrscht ja schließlich Meinungsfreiheit und auf die Meinung von Herrn ??? kommt es wirklich nicht an. Und so bleiben es doch Fachschulen, egal wie Herr ??? die Schulen bezeichnet.

Es ist ohnehin extrem feige, hier in der Anonymität große Sprüche zu klopfen und tausende von Mitarbeitern der Rentenversicherung zu beleidigen. Soll er sich doch hier einmal mit Namen, Mail und Telefonnummer vorstellen, aber diese Zivilcourage dürfte er wohl nicht haben.

Würde gerne wissen, wie der großkotzige ???, oder Rechthabender oder wie er sich noch bezeichnet für eine Ausbildung hat. Dann könnten wir uns ja mal mit seiner Qualifikation beschäftigen.

von
KSC

an dieser Stelle rege ich an dieses Thema zu beenden.

In der Sache werden wohl keine neuen Erkenntnisse mehr ausgetauscht werden.
Und für gegenseitige Beschimpfungen ist das Forum wirklich nicht da (auch wenn dies beim ein oder anderen durchaus zur Erheiterung beiträgt).

von
???

"Ich muß die Diagnosen in den Bescheid SCHREIBEN, nicht beurteilen. "

Sie dürfen die gar nicht kennen. Nur als Gehilfin des Arztes - Tippse, Arzthelferin - hätten Sie Sonderrechte aber auch Pflichten gemäß § 203 StGB.

"Und - nicht der Sachbearbeiter in der Verwaltung entscheidet über den Antrag, sondern DER ODER DIE VORGESETZTE (höherer oder gehobener Dienst)!"

Und wozu braucht dann der Sachbearbeiter nach Ihrer Lesart(mittlerer Dienst) Kenntnisse über medizinische Sachverhalte?

von
???

"Wer die Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung mit Berufsschulen gleich setzt hat wirklich keine Ahnung oder hat wirklich nur Interesse daran, die Mitarbeiter der Rentenversicherung zu beleidigen."

Die Ergebnisse sprechen doch für sich. Die Mitarbeiter der DRV haben nachweislich in krimineller Weise ihre Kunden geschädigt. Milder ausgedrückt kann man das kriminelle Handeln auch als Bildungslücke aufgrund schlechter Ausbildung an einer "Fachhochschule" ansehen und diese deshalb dann in der gebotenen Weise als das einstufen, was sie jetzt ist und eigentlich schon immer war: eine Berufsschule für Beamte, verbal heraufgestuft zu einer Hochschule.

Eine Beleidigung ist das nicht, da sachlich anhand von Fakten - hier der TB und die unsubstantiierten Äußerungen der "Sachbearbeiter" - begründet.

von
Ökonom

"Und ich werde in Zukunft jedem Versicherten, der bei mir vorspricht und von seinen Leiden berichtet, den Mund verbieten."

Warum?

Es geht nicht darum, daß ich Ihnen was erzählen will, sondern darum, daß ich nicht will, daß ein Arzt Ihnen was erzählt, was er über mich weiß, weil er Arzt ist.

Irgendwie zu hoch für ein Beamtengehirn?

von
Ökonom

Sie wollen eine vollständige Kommentierung? Kein Problem:

"Glauben Sie wirklich, dass sich ein Sachbearbeiter "zum Spaß" ein ganzes Gutachten durchliest?"

Wenn ich glauben will, geh ich in die Kirche zur Messe. Was Sachbearbeiter warum tun, entzieht sich meiner Kenntnis. Fakt ist, daß Sachbearbeiter ärztliche Gutachten nicht lesen müssen, weil sie die gar nicht nachvollziehen können. Und wegen § 203 StGB dürfen Ärzte diese die den Sachbearbeitern auch nicht aushändigen.

Ihr Lesen ist also erstens Unfug und 2. verboten!

"es kann auch sein, daß im Prinzip ein Vers. noch mehr als 6 Stunden tgl. arbeiten kann, aber so viele Einschränkungen hat, daß er aufgrund der maßgeblichen Einschränkungen oder vielleicht auch aufgrund des Alters/Nicht-Zumutbarkeit in einem anderen Beruf doch TROTZDEM erwerbsgemindert ist."

Der Arzt ist fachlich einzig und allein derjenige, der das alles in den Leistungsbeurteilungsbögen ankreuzen kann (oder meinen Sie, ich kennte diese Dinger nicht?). Die juristische Beurteilung hat der Verwaltungsmitarbeiter zu treffen.

"Alters/Nicht-Zumutbarkeit in einem anderen Beruf doch TROTZDEM erwerbsgemindert ist."

Wozu brauchen Sie dazu eine Diagnose, die ohnehin wissenschaftlich eine Nullaussage ist.

Können Sie mir sagen, was ein Tumor im Gehirn - klassifiziert vom Röntgenarzt nur im Kernspinntomogramm als Astrozytom - an der rechten Hinterhornwand für Folgen in rentenrechtlicher Hinsicht hat, wenn die Patientin über Lähmungen im rechten Bein klagt?

"Mich würde einmal interessieren, ob in anderen Gebieten - z.B. bei Berufsgenossenschaften, privaten Unfallversicherungen etc. - das gleiche Zinober veranstaltet wird. Dort gibt es auch med. Unterlagen, die mit Sicherheit von der Verwaltung eingesehen werden."

Da gelten andere Rechtsvorschriften.

von
Rosanna

"Was Sie mit Ihren Akten machen ist mir völlig wurscht. Von mir aus können Sie die an die nächste Litfassäule kleben ..."

Mache ich gerne - aber bitte nur mit den ärztlichen Unterlagen.

Was sind eigentlich "fiktive" ärztliche Unterlagen? Habe ich im Studium nie gelernt. :-))

Nur noch lachhaft, diese Kommentare.