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Schwerbehinderten- Gleichstellung

von
Held

Ich bin 59 Jahre alt und habe einen GDB von 40, bin aber einen Schwerbehinderten gleichgestellt.
Kann ich dann mit 63. Jahren ohne Abzug in Rente gehen?

von
Jürgen

Nein, dazu müssten sie bei Rentenbeginn u.a. einen GDB von mindestens 50 haben.
Gruß Jürgen

von
Corletto

Mit 40 % ist man NICHT schwerbehindert und auch nicht einem Schwerbehinderten gleichgestellt !

Wie schon geschrieben muss der GdB mindestens 50 % betragen , um als Schwerbehinderter zu gelten.

von
schade

doch lieber corletto,

beim Kündigungsschutz gibt es diese &#34;Gleichstellung&#34; auch für unter 50% &#34;Schwerbehinderte&#34; - allerdings für den Rentenbereich hat das absolut keine Bedeutung - insofern haben Sie da natürlich auch Recht.

von
Corletto

Da wir uns hier im Rentenforum bewegen , bezog sich meine Angabe natürlich nur auf die Rente.

Was den Kündigungsschutz betrifft haben Sie natürlich Recht.

von
Nix

Die bei Ihnen vorliegende Gleichstellung nach dem Schwerbehindertengesetz ist eine arbeitsrechtliche Sache und löst keinen vorzeitigen Rentenanspruch für Altersrente wegen Schwerbehinderung aus.
Rentenrechtlich ist immer noch ein GdB von 50 vom Hundert erforderlich.

Nix

von
Corletto

Sie sollten umgehend
einen Verschlechterungsantrag stellen und damit versuchen Ihren GdB auf mindestens 50 % zu erhöhen und damit auf eine Schwerbehinderrung zu kommen.

Damit könnten Sie dann früher in Rente wie schon geschrieben wurde.

Experten-Antwort

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen setzt grundsätzlich einen GDB von 50 % und mehr voraus. Folglich genügt ein GDB von 40 % nicht, um eine Altersrente wegen Schwerbehinderung zu erhalten.

Trotzdem könnte mit 63 Jahren eine abschlagsfreie Altersrente bezogen werden. Nämlich dann, wenn der Versicherte vor dem 01.01.1951 geboren ist und er bei Beginn der Altersrente ( Altersrente für schwerbehinderte Menschen gem. § 236 a SGB VI ) berufsunfähig oder erwerbsunfähig nach dem am 31.12.2000 geltenden Recht ist. In diesen Fällen ist das Vorhandensein eines Schwerbehindertenausweises nicht erforderlich. Vielmehr prüft der Rentenversicherer direkt das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen.

Wir empfehlen Ihnen ein Beratungsgespräch bei der nächst gelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle zu vereinbaren, damit Sie individuell beraten werden können. Im Beratungsgespräch werden Ihre persönlichen Umstände berücksichtigt, Sie haben Gelegenheit Fragen zu stellen und bei Unklarheiten nachzufragen. Die Ihrem Wohnort nächst gelegene Beratungsstelle können Sie unter dem Link &#34;Service/Beratungsstellen&#34; ermitteln.