schwerbehinderung

von
agnes

Ich bin Jahrgang 1953 und habe wegen einer Krebserkrankung einen Schwerbehindertenausweis, der vorerst bis zu 1/2 Jahr nach meinem 60. Geburtstag gilt. Wenn ich jetzt eine Altersteilzeitvereinbarung für 5 Jahre treffe, kann ich dann danach ohne Abschläge in Rente gehen?

von
Schade

wenn Sie 35 Versicherungsjahre haben, ist die AR für Schwerbehinderte mit 63+7 Monaten abschlagsfrei und mit 60+7 mit 10,8% Abschlag möglich.

von
Schiko.

Wer zu spät geboren ist, denn bestraft manchmal das leben.

Die altersrente w. arbeitslosigkeit/Altersteilzeit und

die altersrente für frauen gelten ab geburtsjahrgang

1952 nicht mehr.

Vorausgesetzt am rentenbeginn können sie 35 jahre mindest-
beitragszeit nachweisen und mindestens 50% behinderung gel-
ten noch :

Rente mit 60 jahren 7 monate bei 10,7 % lebenslangen ab-
schlägen.
Sehe soeben schade hat ja
schon geschrieben, doppelt
genäht hält besser.

Mit freundlichen Grüßen.

Experten-Antwort

Hallo Agnes,

Voraussetzung für eine Altersrente wegen Schwerbehinderung ist, dass bei Rentenbeginn ein Grad der Behinderung von mindestens 50 vorliegt.
Der Jahrgang 1953 kann mit 60 Jahren und 7 Monaten mit einem Abschlag von 10,8 % frühestens in Rente gehen. Ein abschlagsfreier Rentenbeginn ist erst mit 63 Jahren und 7 Monaten möglich.
Insofern ist zu prüfen, ob Ihr Schwerbehindertenausweis zum frühestmöglichen Rentenbeginn überhaupt noch gültig ist. Ansonsten wäre die Altersteilzeit wenigstens bis zu dem nächstmöglichen frühesten Rentenbeginn abzuschließen. Dies wäre dann mit Vollendung des 63. Lebensjahres die Altersrente für langjährig Versicherte. Hier würde für den Jahrgang 1953 ein Abschlag von 9,3 % bestehen.