Selbsteinschätzungsbogen/Frage nach Reha bei Verlängerung EM-Rente

von
SabineH.

Hallo,

ich beziehe eine volle Rente wegen Erwerbsminderung und möchte bzw. muss nun einen Verlängerungsantrag stellen.

Nun findet sich im Formular R215 (Selbsteinschätzungsbogen) die Frage, ob eine Rehabilitation in Frage kommt und wenn ja, welche Wünsche und Erwartungen man an diese hat.

Ich weiss nicht, was ich da angeben soll. Ich glaube nicht, dass eine Rehabiliation dazu führen würde, dass meine Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt wird, aber ich würde mich gegen einen Versuch nicht sperren. War 2010 schon mal zur Reha, bin AU entlassen worden, es gab Monate später Arbeitsversuche, dann wieder AU, dann Druck von der Krankenkasse und Rentenantragstellung.

Wenn ich nun "ja" ankreuze, bekomme ich dann eine erneute Reha Maßnahme bewilligt und die Verlängerung der EM-Rente wird automatisch abgelehnt? Was, wenn diese nicht erfolgreich ist? Dann stehe ich doch wieder am selben Punkt.

Wenn ich "nein" ankreuze, dann könnte man mir das doch so auslegen, dass ich gar nicht selbst etwas dafür tun möchte, wieder ins Berufsleben zurück zu kehren? Ich bin erst Mitte 30.

Oder soll ich die Frage einfach offen lassen?

Danke.

von
GroKo

Zitiert von: SabineH.

Hallo,

ich beziehe eine volle Rente wegen Erwerbsminderung und möchte bzw. muss nun einen Verlängerungsantrag stellen.

Nun findet sich im Formular R215 (Selbsteinschätzungsbogen) die Frage, ob eine Rehabilitation in Frage kommt und wenn ja, welche Wünsche und Erwartungen man an diese hat.

Ich weiss nicht, was ich da angeben soll. Ich glaube nicht, dass eine Rehabiliation dazu führen würde, dass meine Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt wird, aber ich würde mich gegen einen Versuch nicht sperren. War 2010 schon mal zur Reha, bin AU entlassen worden, es gab Monate später Arbeitsversuche, dann wieder AU, dann Druck von der Krankenkasse und Rentenantragstellung.

Wenn ich nun "ja" ankreuze, bekomme ich dann eine erneute Reha Maßnahme bewilligt und die Verlängerung der EM-Rente wird automatisch abgelehnt? Was, wenn diese nicht erfolgreich ist? Dann stehe ich doch wieder am selben Punkt.

Wenn ich "nein" ankreuze, dann könnte man mir das doch so auslegen, dass ich gar nicht selbst etwas dafür tun möchte, wieder ins Berufsleben zurück zu kehren? Ich bin erst Mitte 30.

Oder soll ich die Frage einfach offen lassen?

Danke.


Wenn Du arbeiten gehst musst Du die Frage nicht beantworten und alles ist gut.

von
Schalke

Ich würde die Frage mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Reha bei ihrer Erkrankung für sinnvoll angesehen wird ( Besserung ) .

von
Freu(n)d

Zitiert von: SabineH.

Wenn ich nun "ja" ankreuze,...
...
Wenn ich "nein" ankreuze, ....

Steckst Du in einem Dilemma?

Entscheide Dich dafür, was Du wirklich willst und nicht danach, was gut aussieht, oder danach, was die anderen denken könnten.

von
SabineH.

Ich bin neben dem Bezug der EM-Rente nie arbeiten gegangen.

von
Elli

Wenn Sie sich nicht entscheiden können, lassen Sie die Frage offen. Der Fragebogen ist freiwillig. Wenn Sie nicht wollen, brauchen Sie ihn gar nicht abgeben.
Selbst wenn Sie "ja" ankreuzen würden, bedeutet es nicht automatisch, dass eine Reha für Sie durchgeführt wird.
Der Sozialmedizische Dienst wird über Ihre Erwerbsfähigkeit entscheiden. Wenn festgestellt wird, dass eine Reha keine Erfolgsaussicht hätte, wird auch keine bewilligt.

von
Megaflitsch

Ausnahmsweise könnte es ja mal mit der Wahrheit versucht werden. Alles weitere zeigt sich dann.

von
SabineH.

Ich hatte beim 1.Antrag ja den Selbsteinschätzungsbogen ausgefüllt. Da sich nichts geändert hat, werde ich keinen Neuen ausfüllen und auf den Alten verweisen.

Danke für die Antworten.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Sabine H.,
die anderen Forumsteilnehmer haben Ihnen ja schon gute Hinweise gegeben. Füllen Sie den Punkt möglichst "nach Gefühl" aus und nicht nach vermuteter Folge. Und wenn Sie sich nicht sicher sind, dann schreiben Sie das einfach so hin oder lassen die Frage offen. Sich mit dem behandelnden Arzt zu beratschlagen, finde ich auch eine gute Idee.
Letztlich wird der Sozialmediziner beim Rentenversicherungsträger nach allen vorliegenden Unterlagen entscheiden. Der Selbsteinschätzungsbogen bietet hier eine Möglichkeit, die eigene Position mit einzubringen - sollte aber vom Einfluss auf die Entscheidung nicht überbewertet werden.