selbstständig wärend der Kindererziehung

von
Ingrid dewald

Während meiner Kindererziehung war ich Selbsständig.
Hat die Höhe meines Verdienstes etwas mit der Anerkennung der Zeiten zu Tun?
Die Frage ist im V800 wieviel Einkommen.Was ich 1980 verdient habe ,weis ich nicht mehr.

von
W*lfgang

Hallo Ingrid dewald,

die 2-jährige Pflichtbeitragszeit für Kindererziehung wird auch bei einer mehr als geringfügigen selbständigen Tätigkeit angerechnet, die Berücksichtigungszeit bis zum 10. Lbj. nicht.

Vielleicht haben Sie auch gänzlich vergessen, dass Sie eine selbständige Tätigkeit ausgeübt haben ;-) Dann brauchen Sie sich um etwaige Belege/Einkünfte keine Gedanken zu machen ...

Gruß
w.

von
Ingrid dewald

Danke Wolfgang

Experten-Antwort

Hallo Ingrid dewald,

die Angaben zum Arbeitseinkommen und zur wöchentlichen Arbeitszeit sind nötig, um prüfen zu können, ob die selbständige Tätigkeit mehr als geringfügig war. Als Beispiel: 1980 war eine selbständige Tätigkeit geringfügig, wenn das Arbeitseinkommen monatlich höchstens 390 DM betrug und die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit bei weniger als 15 Stunden lag. Ist eine der genannten Grenzen überschritten, war die selbständige Tätigkeit nicht geringfügig. Berücksichtigungszeiten
(10 Jahre) können in einem solchen Fall nur in Frage kommen, wenn während der selbständigen Tätigkeit Pflichtbeiträge gezahlt worden sind. Die Kindererziehungszeiten (24 Kalendermonate) sind von dieser Regelung nicht betroffen.

von
Batrix

Zitiert von: W*lfgang

Vielleicht haben Sie auch gänzlich vergessen, dass Sie eine selbständige Tätigkeit ausgeübt haben ;-) Dann brauchen Sie sich um etwaige Belege/Einkünfte keine Gedanken zu machen ...

Gruß
w.

In letzter Zeit "empfehlen" Sie immer häufiger, Angaben "zu vergessen" oder etwas abzuwandeln. Ich wäre mit solchen Aussagen sehr vorsichtig!

Sie empfehlen damit, WISSENTLICH falsche Angaben zu machen!

Die Leute unterschreiben mit den Vordrucken jedoch ausdrücklich, dass Sie keine wissentlich falschen Angaben gemacht haben! Irgendwann geht das auch mal schief, durch irgendeinen dummen Zufall. Und dann kann das auch mal oll werden, zumal dadurch ggf. Leistungen ausgezahlt werden, die eigentlich gar nicht zustehen!

Also bitte erstmal überlegen, was das für Konsequenzen haben kann, wenn Sie solche Empfehlungen geben!

von
W*lfgang

Zitiert von: W*lfgang
(...)
Sorge Batrix,

die Versicherten werden von mir deutlich auf die Konsequenzen von falschen Angaben hingewiesen! Sie sind es, die die Richtigkeit der Angaben unterschreiben - ich äußere lediglich was wäre wenn/die Alternative (hauptberufliche Selbständigkeit und folgend Nichtanrechnung der BÜZ), was in dem angesprochen Fall als Folgewirkung selbstverständlich sein sollte (machen Sie das nicht?) ...rein vorbeugend, "wo sind denn die 10 Jahre geblieben?" wenn sie mit dem Feststellungsbescheid erneut auflaufen.

Daher, Dienst ist Dienst, und Forum ist Forum ...wenn die Red./Experten/in meine Aussagen für 'gefährlich' halten, werden sie sie löschen - kein Problem. Bis dahin darf man aber sicher offensiv weiter nachdenken ;-)

Gruß
w.