Sicherung der Altersrente durch Migration?

von
P. Stötzner

Hallo und schönen Sonntag,
gestern Abend gab es bei uns im Dorf eine Diskussion zum Thema Altersversorgung und Rentensicherung auch im Zusammenhang mit der aktuellen Zuwanderung aus Syrien, Afghanistan und Afrika etc.
Eine Analyse durch einen Gemeindevertreter ergab, dass durch die Zuwanderung die Rentenversicherung profitieren würde. Als Basis diente die Prognose, dass bis 2030 ca. 8 Millionen Menschen aus genannten Ländern integriert wären und die Rentenkasse mit Beiträgen stärken würden.
Ist das realistisch? Diese theoretische Annahme schien uns gestern etwas befremdlich und hat uns verunsichert.
Gruss aus dem Schwarzwald
P.Stötzner

von
KSC

Diese Einschätzung wird kein DRV Mitarbeiter heute zukunftssicher beurteilen können und deshalb verbietet sich jeder Kommentar dazu.

Jeder neue Beitragszahler stärkt natürlich die Rentenversicherung und zahlt zunächst mal ein ohne die DRV was zu kosten.......später erhalten Sie Leistungen nach den gezahlten Beiträgen......also sind 8 Millionen zusätzlich Zahler positiv.

Was die aber auf der anderen Seite den Steuerzahler kosten, liegt außerhalb der DRV.......

Das ist aber ein politisches Thema, das hier nicht diskutiert gehört.

Gruß in den Schwarzwald zurück (ganz aus der Nähe)

von
Mayer-Schulte

Nachdem wie letzt vermeldet, mindestens 80 % der Zuwanderer alleine schon aus Bildungsgründen auf dem deutschen Arbeitsmarkt kaum Verwendung finden, ist es mehr als unsinnig sich auf deren Beiträge in die DRV zu verlassen. Im Gegenteil, viele, besonders nachziehnde ältere Familienmitglieder, aber auch von den Jüngeren, werden nicht in der Lage sein, für sich selbst eine ausreichende Altersversorgung aufzubauen.
Von daher wird der Sozialstaat, wie wir ihn bisher kennen, bald nicht mehr funktionieren.
Was dann kommt, steht in den Sternen, vermutlich nichts gutes.

von
GroKo

Zitiert von: P. Stötzner

Hallo und schönen Sonntag,
gestern Abend gab es bei uns im Dorf eine Diskussion zum Thema Altersversorgung und Rentensicherung auch im Zusammenhang mit der aktuellen Zuwanderung aus Syrien, Afghanistan und Afrika etc.
Eine Analyse durch einen Gemeindevertreter ergab, dass durch die Zuwanderung die Rentenversicherung profitieren würde. Als Basis diente die Prognose, dass bis 2030 ca. 8 Millionen Menschen aus genannten Ländern integriert wären und die Rentenkasse mit Beiträgen stärken würden.
Ist das realistisch? Diese theoretische Annahme schien uns gestern etwas befremdlich und hat uns verunsichert.
Gruss aus dem Schwarzwald
P.Stötzner

Das waren die Milchmädchen die das ausgerechnet haben.

von
W*lfgang

Zitiert von: P. Stötzner
Eine Analyse durch einen Gemeindevertreter ergab
...wenn es wenigstens zu einer Professur gereicht hätte - so kann man nur drüber lächeln.

Wie viele von den 8 Mio werden denn in Ihrem Dorf integriert werden – als Milchhirten und Heuwender etwa? Ok, für den örtlichen Dorfsheriff reicht 'ne Ausbildung an der Pumpgun ...leicht zu handhaben/hat wenig Rückstoß, trifft dafür aber vielleicht einen Gemeindevertreter aufgrund der Streuung. *zack, und schon wieder kann einer integriert werden ;-)

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo P. Stötzner,

wie bereits von KSC dargestellt, können wir solche Prognosen in diesem Forum nicht kommentieren bzw. einschätzen. Die Entwicklung hierzu bleibt abzuwarten.

von
Jens

Es kommen gaaaanz viele Raketenforscher,Ärzte und Atomphysiker!Und die "paar" Ahmeds die Ziegenhirten in Afghanistan waren,werde innerhalb von ein paar Monaten zu Spitzen-Fachkräften ausgebildet.

Deshalb sehe ich überhaupt keine Probleme auf uns zukommen....