Sind die RV-Einzahler die DUMMEN

von
OHNE NAMEN

An die Experten
Vor jahren hat eine Bekannte von mir nach der Heirat sich ihre RV-Beiträge auszahlen lassen. 6 Jahre vor der Verrentung ging sie wieder arbeiten und zahlte wieder in die RV ein. Nun meine Frage :
Ist das gerecht. Sie bekommt nun minimalrente und etwa 500 € aufstockung vom Staat!

von
Ein Steuerzahler

Auf was bezieht sich Ihre Frage nach der Gerechtigkeit ? Auf die niedrige Rente oder auf die Aufstockung ?
Wieso überhaupt niedrige Rente ? Entweder ist ein Ehemann da, da müsste die Aufstockung der Bedarfsgemeinschaft zu Gute kommen. Oder die Bekannte ist geschieden, dann wäre ein rentenwirksamer Versorgungsausgleich erfolgt. Oder die Bekannte ist Witwe und erhält Witwenrente. Oder der Ehemann ist/war versicherungsfreier Selbständiger ohne Altersvorsorge zu treffen. Es gibt da noch mehr Varianten, aber diese sollen genügen.
Die RV-Einzahler sind nicht die Dummen, weil bei entsprechender Beitragszahlung eine das Leben sichernde Rente gewährleistet ist. Die Dummen sind höchstens die Lohnsteuerzahler, die die Verluste der Bankenkrise u.a. begleichen.

von
Preußischer Oberst

Ich verbitte mir derart aufrührerische Kommentare. Kameradschaft, meine Herren Rekruten, ist im deutschen Staate unabdingbar! Der Lungenpfeiffer wird eben mit durchgeschleppt, der leistungslose Leistungsträger auch! So ist das eben im Leben! Wegtreten!

von
Knut Rassmussen

Ist es nicht schön, dass in Dt. niemand verhungern muss? (müsste)

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo OHNE NAMEN;

durch die frühere Beitragserstattung sind die damaligen Rentenansprüche eingelöst.

Im Rahmen von späteren, neuen Beitragszeiten kann die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren selbstverständlich wieder erreicht werden und hierdurch ein neuer Anspruch entstehen. Sofern Ihre Bekannte nur etwa 6 Jahre erneut gearbeitet hat, wird der Rentenanspruch hieraus naturgemäß nicht sehr groß sein können, er richtet sich aber wie immer nach den eingezahlten Beiträgen. Sollte die hieraus resultierende Rente und das eigene Vermögen zur Betreitung des Lebensunterhaltes im Alter nicht ausreichen, kann bei Bedürftigkeit ggf. eine Grundsicherungsleistung durch die örtliche Stadtverwaltung geprüft und erbracht werden.

von
Das ist gerecht

@OHNE NAMEN,

sicher ist DAS gerecht.Ist doch logisch,dass die Rente geringer ausfällt,wenn sich Ihre Bekannte-oder Sie-nach der Heirat die RV-Beträge auszahlen läßt.Da hätte sich Ihre Bekannte vor der Auszahlung mal schlau machen müssen.Oder was wird jetzt erwartet !?!?!Eine hohe Rente ?

Dann möchte ich jetzt aber die doppelte Rente von meiner jetzigen EM-Rente,da ich ab meinem 14.Lebensjahr ohne Unterbrechung,u.A.fast 18 Jahre in der Industrie am "Band",gearbeitet und mein Kind "nebenbei"alleine großgezogen habe.
Mit 49 wurde ich Erwerbsunfähig und muß mit meiner EM-Rente klarkommen....

Man gut,dass jetzt der Staat/Steuerzahler Ihrer Bekannten unter die Arme greifen darf.......

Tz,tz,tz..........

von
Trollbeobachter

Wette

dass SIE nie am Band gearbeitet haben
dass SIE keine EM Rente beziehen
dass SIE nie ein Kind alleine großgezogen haben

Tz,tz,tz,Tz,tz,tz,Tz,tz,tz....

von
Das ist gerecht

@ Trollbeobachter....

na,Sie Witzbold müssen es ja wissen.
Neidisch???
Sind Sie auch so ein Bekannter,der vom Staat lebt???
ICH habe keinen Grund hier Unwahrheiten zu schreiben.DAS machen schon genug Trolle von Ihrer Sorte.

DIE Wette würden SIE haushoch verlieren.
Ich könnte ALLES belegen.KÖNNTE,bin IHNEN aber mit Sicherheit keine Rechenschaft schuldig.
MEIN Kind und ICH wissen,was wir geleistet haben......

Schönen Abend noch

von
Wolfgang

Hallo OHNE NAMEN,

die Möglichkeit, sich die Beiträge wegen Heirat erstatten zu lassen, endete 1967. Was damals 'gerecht' und im heutigen Sozialstaat als 'ungerecht' empfunden wird, lässt sich nicht wirklich vergleichen.

DAMALS mussten 'Sie' noch 15 Jahre Mindestversicherungszeit für eine Rente haben oder durch freiwillige Beiträge diese Wartezeit für einen Rentenanspruch aus eigener Tasche auffüllen - Sie erinnern sich, wie schwer/unmöglich das war ? ;-)

Da Muttern kraft Vaters Autorität an den Herd gefesselt war (isch sorg scho für dia, wenn isch mal under der Erde bin) war es die beste Entscheidung, die Finanzspritze der Rentenversicherung für einen Neustart aus der Nachkriegszeit in Anspruch zu nehmen (und doppelt zu profitieren, wenn sie für die spätere Nachzahlung wegen der Heiratserstattung noch eine unverschämt hohe Rendite kassiert haben ;-)

Sozialhilfeleistungen gibt es heute wie früher - seien Sie beruhigt. Wenn die Rente Ihrer Bekannten um die nicht erstatteten Zeiten 200 EUR höher wäre, würde ihr genau bis zur Sozialleistungsgrenze der fehlende Betrag 'aufgestockt' werden. Für Ihre Bekannte ist die (finanzielle) Perspektive dieselbe - Sie fühlen sich vielleicht etwas besser, wenn die Sozialleistungen als solche in den Systemen 'gerechter' verteilt sind. Na und - im weitesten Sinne ist es eh ein gemeinsamer Topf, in den wir alle einzahlen. Ihre Bekannte wird es kaum kümmern, wo die Gesamtsumme zum Lebensunterhalt herkommt ...

Gruß
w.
PS: in diesem Fall sind nicht die RV-Einzahler die 'Dummen', sondern die örtlichen Behörden, die zusätzliche Leistungen aufbringen müssen - 'wir' als Steuerzahler eben.

von
Trollbeobachter

Jo,jo Herr >Ts,ts,ts

oder lieber Herr "Falsches Forum"

von
Angela

Hallo Herr Westerwelle,

wusste gar nicht,daß Sie jetzt doch Kinder haben.Aber gut.Das ist grecht so.

von
BOSKOP

Hallo ihr Rechtschreibekünstler.
Ihr habt Recht ich mache noch viele Fehler.Bin erst 9 Monate in Deutschland.Es wird aber immer besser mit dem schreiben.