Sinnlose Maßnahme der RV (LTA)

von
gyros

Guten Abend,
im Zuge meines LTA-Antrages soll ich nun eine Maßnahme antreten (gemeinsame Stellensuche etc.); abgesehen davon dass ich das Ganze als ziemlich sinnlos empfinde, habe ich zu diesen Zeiten keine Kinderbetreuung.
Wie komme ich da am Besten raus? (mein Rehafachberater ist kaum erreichbar)
Wenn ich einen Widerspruch gegen diesen Maßnahme-Bescheid schreibe, muss ich dann erstmal doch hin oder kann ich die folgenden Termine direkt absagen?

Muss dazu sagen, ich selbst will keine "komplette Umschulung", würde Kinderbetreuungsmäßig derzeit gar nicht klappen und ich wüsste auch nicht was.
Ich habe eine neue Stelle in Aussicht-sollte dies Wider Erwarten doch nicht klappen, könnte ich zum alten ArG zurück (müsste aber vorher eine kurze Schulung (evtl. über LTA) erhalten.

Kurzum: Wie komme ich aus dieser "Sinnlos-Maßnahme"?

Danke schon jetzt

von
GroKo

Zitiert von: gyros

Guten Abend,
im Zuge meines LTA-Antrages soll ich nun eine Maßnahme antreten (gemeinsame Stellensuche etc.); abgesehen davon dass ich das Ganze als ziemlich sinnlos empfinde, habe ich zu diesen Zeiten keine Kinderbetreuung.
Wie komme ich da am Besten raus? (mein Rehafachberater ist kaum erreichbar)
Wenn ich einen Widerspruch gegen diesen Maßnahme-Bescheid schreibe, muss ich dann erstmal doch hin oder kann ich die folgenden Termine direkt absagen?

Muss dazu sagen, ich selbst will keine "komplette Umschulung", würde Kinderbetreuungsmäßig derzeit gar nicht klappen und ich wüsste auch nicht was.
Ich habe eine neue Stelle in Aussicht-sollte dies Wider Erwarten doch nicht klappen, könnte ich zum alten ArG zurück (müsste aber vorher eine kurze Schulung (evtl. über LTA) erhalten.

Kurzum: Wie komme ich aus dieser "Sinnlos-Maßnahme"?

Danke schon jetzt


Gant einfach: geh Arbeiten!

von
Herz1952

Ausnahmsweise muss ich mich diesmal GroKo anschließen (smile)

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Ausnahmsweise muss ich mich diesmal GroKo anschließen (smile)

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. ;-)

von
Kindergarten

Für Kinderbetreuung zu sorgen ist nicht Aufgabe der Rentenversicherung.

von
gyros

Zitiert von: GroKo

Gant einfach: geh Arbeiten!

Ach ne. Bis vor Kurzem hieß es, ich durfte selbst nichts unternehmen, muss Gutachten abwarten.etc. Nun: nichts lieber als das. Gespräche laufen...Wie bereits geschrieben, entscheidet sich das nächste Woche!

von
Kindergarten

Der Rat "sie dürfen selbst nichts unternehmen" ist schlecht und dazu noch falsch. Sie dürfen ALLES selbst unternehmen um in Lohn und Brot zu kommen.

von
Schade

Ihre Informationen sind etwas "dünn" für eine qualifizierte Antwort.

Warum haben Sie denn LTA beantragt, wenn Sie das gar nicht wollen, wenn Sie sich selbst was suchen, bzw. zum alten AG gehen könnten?

Was genau wollten Sie mit dem Antrag erreichen? Weiß das die DRV? Haben Sie Ihre "Ziele" auch im Antrag formuliert?

Oder mussten Sie wg. Jobcenter oder Krankenkasse einen Antrag stellen?

Wenn man die Hintergründe wüsste, könnte man gezielter antworten, so stellt sich die Frage: "warum hat gyros denn einen Antrag gestellt, wenn er/sie das gar nicht will, bzw. eine LTA für sinnlos erachtet"

von
gyros

Richtig, ich musste wegen der AfA einen Antrag stellen. (Mir war vorher schon klar, dass es keine Umschulung geben wird.)

Und dass der Rat "Ich dürfe nichts machen" falsch war, weiß ich jetzt auch. Es hieß eben, ich dürfte nichts ich muss erst dieses ganze LTA Verfahren abwarten.

von
Paula

Es ist schwierig, wenn man Hilfe braucht, diese Hilfe aber anderes aussieht, als die, die man braucht. Deshalb - be your own chairman!

Ämter - Helfer wollen, dass man es so macht, wie gesagt wird, dann ist man ein guter Mitbürger. Man wird aber nur verwaltet.
Mach dein eigenes Ding und suche dir die Hilfe, die du brauchst.

(...und manchmal ist es auch sinnvoll etwas scheinbar Sinnloses mitzumachen, damit man sein Ziel über diesen Umweg doch noch erreicht...);-)

von
???

Teilen Sie Ihrer DRV doch einfach schriftlich mit, dass Sie nicht an dieser Maßnahme teilnehmen wollen und erklären Sie Ihre Pläne. Die DRV zwingt niemanden in eine Maßnahme, das kostet nämlich Geld. Ob die DRV Ihre Vorstellungen unterstützt, steht wieder auf einem anderen Blatt.

von
Herz1952

Hallo gyros,

die DRV ist nicht berechtigt, Sie zu einer LTA-Maßnahme zu zwingen. Drohen Sie dem zustänidgen Mitarbeiter ggf. mit einer Klage wegen Nötigung, falls dieser weiterhin auf die Teilnahme besteht. Hilfreich ist ein rechtlicher Beistand, wie z.B ein Rentenberater oder Rechtsanwalt.

Viel Glück!

von
§§-Reiter

Zitiert von: Herz1952

die DRV ist nicht berechtigt, Sie zu einer LTA-Maßnahme zu zwingen.

Das tut die DRV auch nicht. Sie würde höchstens auf die Mitwirkungspflichten im Verfahren hinweisen und den Bescheid bei wiederholt ausbleibender Mitwirkung einfach zurücknehmen. Falls das Verhalten weitere Konsequenzen gegenüber anderen Sozialleistungsträgern hätte, würden diese genauso verfahren.

Mit Verlaub, Ihr „Rat“ oder Ihre Auffassung einer „Nötigung“ ist doch sehr realitätsfremd, unverhältnismäßig und geht weit an der Realität vorbei – wie etwa Schweini´s Elfmeter am italienischen Tor (smile). Mit Ihrer „Logik“ könnte man auch das Fahrzeug eines Falschparkers zur Strafe gleich in die Schrottpresse stecken.

von
GroKo

Zitiert von: gyros

Zitiert von: GroKo

Gant einfach: geh Arbeiten!

Ach ne. Bis vor Kurzem hieß es, ich durfte selbst nichts unternehmen, muss Gutachten abwarten.etc. Nun: nichts lieber als das. Gespräche laufen...Wie bereits geschrieben, entscheidet sich das nächste Woche!


Keiner absolut keiner verbietet Dir das Arbeiten.

Experten-Antwort

Grundsätzlich können Sie einen Widerspruch gegen Ihren Bescheid einlegen. Die Maßnahme muss hierzu nicht angetreten sein.
Sollten Sie derzeit nicht an einer Maßnahme über die Deutsche Rentenversicherung interessiert sein, steht es Ihnen selbstverständlich frei diese nicht in Anspruch zu nehmen. Bitte teilen Sie dies Ihre zuständigen Rentenversicherung (Rehafachberater) schriftlich mit.

von
gyros

Zitiert von: GroKo

Keiner absolut keiner verbietet Dir das Arbeiten.

Ja, das weiß ich mittlerweile auch. Nur hieß es das bisher eben immer, sollte ich dann wieder krank sein, gäbe es nichts mehr!

von
gyros

Zitiert von: GroKo

Grundsätzlich können Sie einen Widerspruch gegen Ihren Bescheid einlegen. Die Maßnahme muss hierzu nicht angetreten sein.
Sollten Sie derzeit nicht an einer Maßnahme über die Deutsche Rentenversicherung interessiert sein, steht es Ihnen selbstverständlich frei diese nicht in Anspruch zu nehmen. Bitte teilen Sie dies Ihre zuständigen Rentenversicherung (Rehafachberater) schriftlich mit.

Heißt es, wenn ich den Widerspruch schreibe, dass ich dort ab sofort nicht hin muss oder muss ich wiederum die "Antwort" der RV abwarten?

Oder kann ich grundsätzlich sagen ich will "derzeit" keine Maßnahme? (So lange das mit der evtl. neuen Stelle etc. nicht geklärt ist z.b.)

von
???

Teilen Sie einfach der DRV schriftlich mit, wie Ihre Pläne sind und wie Sie vorgehen wollen. Wenn Sie nicht in die Maßnahme wollen, dass schreiben Sie das und gehen nicht hin.
Ein Widerspruch gegen den Bescheid ist übrigens nicht zulässig. Das geht nur bei belastenden Bescheiden. Und mit der Bewilligung wird Ihnen ja ein Recht eingeräumt, auch wenn Sie es subjektiv als Belastung empfinden.
Warum sollte die DRV Sie in eine Maßnahme zwingen? Außer Kosten (DRV) und Arbeit (Sachbearbeiter) hat dort niemand was davon! Und es gibt keine Statistik, die durch Ihre Teilnahme besser wird.

von
§§-Reiter

Zitiert von: ???

Ein Widerspruch gegen den Bescheid ist übrigens nicht zulässig. Das geht nur bei belastenden Bescheiden. Und mit der Bewilligung wird Ihnen ja ein Recht eingeräumt, auch wenn Sie es subjektiv als Belastung empfinden.

Sehe ich anders. Eine subjektive Belastung durch einen Bescheid macht einen Widerspruch gegen diesen immer statthaft.

von
GroKo

Zitiert von: §§-Reiter

Zitiert von: ???

Ein Widerspruch gegen den Bescheid ist übrigens nicht zulässig. Das geht nur bei belastenden Bescheiden. Und mit der Bewilligung wird Ihnen ja ein Recht eingeräumt, auch wenn Sie es subjektiv als Belastung empfinden.

Sehe ich anders. Eine subjektive Belastung durch einen Bescheid macht einen Widerspruch gegen diesen immer statthaft.


Das kannst Du sehen wie Du willst, das wird niemand bei der DRVB beeindrucken.