So viel Papier ?

von
Michaela

Hallo !
Ich habe bei der DRV online meine Kontendaten angefordert.
Nun bekam ich alle Zeiten bis Ende 2009 aufgelistet und dazu
Formular:
V800
V805
V810
V100
V110
V410

Laut erster Seite fehlen Zeiten von 1994 - 1999, da habe ich noch gar nicht in Deutschland gelebt ????????
Nochmals eine Zeit in 1999, da habe ich nicht gearbeitet.

Bei den meisten Formularen geht es um Kinder.
Ich habe keine Kinder und ich will auch gar keine haben.

Reicht es wenn ich das so der DRV schreibe oder muß ich tatsächlich alle diese Formulare ausfüllen ?

Danke
Michaela

Experten-Antwort

Den Hauptvordruck V 100 muss man immer ausfüllen. Aus dem gehen Fragen hervor die, die anderen VD betreffen können. Wenn Sie keine Kinder haben, müssen Sie diese Frage im VD 100 verneinen und können den VD 800/805 vernichten, usw.. Die Auslandszeiten tragen Sie bei der zuständigen Nummer ein, ebenso die Fehlzeit in 1999 (im VD 100). Die VD 810 und 110 sind lediglich Erläuterungsbögen zu den VD 100 und 800. Der VD 410 ist u.a. für Schulzeiten, Krankheitszeiten usw., wenn sie nicht zutreffen, ebenfalls vernichten.

von
Nakel

Nehmen Sie zunächst den Vordruck V100 und V110 (Erläuterungen zu den Fragen im Vordruck V100) zur Hand und füllen Sie diesen aus. Sie werden durch die für Sie relevanten Fragen geführt. Was halt nicht zutrifft wird mit "Nein" beantwortet. Je nachdem was Sie also ankreuzen können Sie die Zusatzfragebögen (V410 - befragsfreie Zeiten, V800 alles rund um die Kindererziehung) gleich verwenden.
Dieses Formular gibt der Rentenversicherung den weiteren Ermittlungsaufwand vor. Da die RV nicht weiß was Sie in Ihrem Leben so angestellt haben, muss halt gefragt werden was für die RV relevant sein kann, damit die spätere Rente auch stimmt.
Hinsichtlich Ihres Aufenthaltes außerhalb Deutschlands gibts übrigens auch Fragen. Da sich derartige Sachverhalte auch (positiv) auf die Rentenhöhe auswirken kann, bitte unbedingt auch hier alles angeben.

Wem das zuviel ist, kann auch eine Beratungsstelle der DRV aufsuchen und die Fragen vom freundlichen Mitarbeiter aufnehmen lassen ;-)

von
W*lfgang

Hallo Experte/in,

> ebenso die Fehlzeit in 1999 (im VD 100).

Es gibt kein Feld zum Eintragen echter Lücken im V100 ;-)

Sinnvoll ist es schon, die aufgelisteten Zeiten, in denen nichts/keine rentenrechtlichen Zeiten liegen, trotzdem kurz erläuternd (nicht gearbeitet/Hausfrau/wasauchimmer) in die Tabelle zur Frage fehlender Beitrags-/Beschäftigungszeiten aufzunehmen (oder gleich auf dem Anschreiben mit den gelisteten Lücken kurze Notizen machen und beifügen). Es gibt Sachbearbeiter/innen, die glauben den einfachen (X) NEIN's (es fehlt keine Art von Zeit) in den Vordrucken nicht und fragen trotzdem noch mal nach ...

Michaela: Natürlich können Sie in freier Textform auch auf die Kontenklärung antworten. Besser ist schon - siehe Nakel - dahin zu gehen, wo das in ein paar Minuten erledigt ist, weil der Mitarbeiter das anhand Ihres Versicherungsverlaufs und gezielter Nachfragen fast blind ausfüllen kann.
Ausland: wenn Sie dort schulische Ausbildungen/Studium nach dem 17. Lebensjahr zurückgelegt haben -> Zeugnisse beschaffen, diese Zeiten werden auch hier angerechnet.

Gruß
w.

von
-_-

Zitiert von: Michaela

Ich habe bei der DRV online meine Kontendaten angefordert.

Laut erster Seite fehlen Zeiten von 1994 - 1999. Da habe ich noch gar nicht in Deutschland gelebt.

Nochmals eine Zeit in 1999, da habe ich nicht gearbeitet.

Bei den meisten Formularen geht es um Kinder. Ich habe keine Kinder.


Woher soll die Deutsche Rentenversicherung das alles über Sie wissen, wenn Sie es bisher nicht angegeben haben? Der Träger der Rentenversicherung hat darauf hinzuwirken, dass die im Versicherungskonto gespeicherten Daten vollständig und geklärt sind. Die Daten sollen so gespeichert werden, dass sie jederzeit abgerufen und auf maschinell verwertbaren Datenträgern oder durch Datenübertragung übermittelt werden können. Versicherte sind verpflichtet, bei der Klärung des Versicherungskontos mitzuwirken, insbesondere den Versicherungsverlauf auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen, alle für die Kontenklärung erheblichen Tatsachen anzugeben und die notwendigen Urkunden und sonstigen Beweismittel beizubringen. Hat der Versicherungsträger das Versicherungskonto geklärt oder hat der Versicherte innerhalb von sechs Kalendermonaten nach Versendung des Versicherungsverlaufs seinem Inhalt nicht widersprochen, stellt der Versicherungsträger die im Versicherungsverlauf enthaltenen und nicht bereits festgestellten Daten, die länger als sechs Kalenderjahre zurückliegen, durch Bescheid fest.
http://bundesrecht.juris.de/sgb_6/__149.html
Zitiert von: Michaela

Reicht es wenn ich das so der DRV schreibe oder muß ich tatsächlich alle diese Formulare ausfüllen ?

§ 60 Abs. 2 SGB I - Angabe von Tatsachen
Soweit für die Angaben Vordrucke vorgesehen sind, sollen diese benutzt werden.
http://bundesrecht.juris.de/sgb_1/__60.html

Fangen Sie mit V100 an. Die weiteren Formulare benötigen Sie nur, wenn Sie eine der Fragen in V100 zur Verwendung eines weiteren anderen Formulars auffordert.

Wenn Sie dennoch überfordert sind, wenden Sie sich an eine Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Dort hilft man Ihnen und nimmt ggf. erforderliche Bestätigungen von Geburtsdaten oder Urkunden vor.

von
W*lfgang

Hallo -_-,

[/quote]
§ 60 Abs. 2 SGB I - Angabe von Tatsachen
Soweit für die Angaben Vordrucke vorgesehen sind, sollen diese benutzt werden.
http://bundesrecht.juris.de/sgb_1/__60.html[/quote]

...scheitert hier/Kontenklärung aber an "(1) Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält,(...)" ;-)

Gruß
w.
...und gute Nacht rundum

von
...

Zitiert von: W*lfgang

Es gibt Sachbearbeiter/innen, die glauben den einfachen (X) NEIN's (es fehlt keine Art von Zeit) in den Vordrucken nicht und fragen trotzdem noch mal nach ...

... und das aus gutem Grund. Die Erfahrung zeigt, dass sich bei nochmaligen Nachfragen (trotz der ganzen "Nein´s") doch noch eine anrechenbare Zeit ergibt...

typisches Beispiel: Frage nach der Lehre/Berufsausbildung ist mit "NEIN" beantwortet. Auf Nachfrage haben sie aber eine Lehre gemacht. Die Antworten der/des Vers.: "Aber die ist doch schon gespeichert!"

Das gleiche passiert eben auch regelmässig mit Lücken, da viele nicht wissen, was angerechnet wird und/oder die Fragen nicht vollständig lesen (z.B. die Erläuterungen was mit Anrechnungszeiten gemeint ist) und für sich entscheiden: Nee, hab ich nicht!

von
W*lfgang

Hallo ...,

stimme Ihnen in allen Punkten zu - wenn der Versicherte ohne fremde Hilfe die Anträge direkt an die DRV zurücksendet. Nur, wenn da ein 'Amtsstempel' mit drauf ist, sollte man unterstellen, auch die untere Versicherungsbehörde versteht was davon ...auch wenn es scheins noch immer DRV-Mitarbeiter/innen gibt, die von denen da unten noch nie was gehört haben ;-)

Wie oben schon gesagt, es ist sinnvoll, auch die gelisteten Lücken kurz zu erläutern, dann wissens alle Bescheid.

Gruß
w.
PS: die Frage zur Berufsausbildung kann noch ein Dutzend mal umformuliert werden - bei den Versicherten nacht es einfach Klick im Kopf, ist drin und (X) Nein ;-) Bis zu der Frage werden ja auch immer nur Ja/Nein Fragen gestellt, was fehlt - eben, die Lehre fehlt nicht, also Kreuz und Nein. Gibt es eigentlich psychologische Beratung bei der Erstellung des Vordruckfrageablaufs`? *gg

Hier sollte man/die DRV vielleicht schon im Anschreiben DEUTLICH darauf hinweisen, um was es geht ..wir haben festgestellt ...kleine Entgelte ...vermutlich Lehre - DIE aber den Zusatz (blabbla) noch nicht trägt... Und ganz oben über den Abschnitt (Fett und pt. 20): Wenn Sie Rente verschenken wollen, lesen sie jetzt nicht weiter ...

von
Stefannn

Zitiert von: W*lfgang

Hallo ...,

stimme Ihnen in allen Punkten zu - wenn der Versicherte ohne fremde Hilfe die Anträge direkt an die DRV zurücksendet. Nur, wenn da ein 'Amtsstempel' mit drauf ist, sollte man unterstellen, auch die untere Versicherungsbehörde versteht was davon ...auch wenn es scheins noch immer DRV-Mitarbeiter/innen gibt, die von denen da unten noch nie was gehört haben ;-)

Wie oben schon gesagt, es ist sinnvoll, auch die gelisteten Lücken kurz zu erläutern, dann wissens alle Bescheid.

Gruß
w.
PS: die Frage zur Berufsausbildung kann noch ein Dutzend mal umformuliert werden - bei den Versicherten nacht es einfach Klick im Kopf, ist drin und (X) Nein ;-) Bis zu der Frage werden ja auch immer nur Ja/Nein Fragen gestellt, was fehlt - eben, die Lehre fehlt nicht, also Kreuz und Nein. Gibt es eigentlich psychologische Beratung bei der Erstellung des Vordruckfrageablaufs`? *gg

Hier sollte man/die DRV vielleicht schon im Anschreiben DEUTLICH darauf hinweisen, um was es geht ..wir haben festgestellt ...kleine Entgelte ...vermutlich Lehre - DIE aber den Zusatz (blabbla) noch nicht trägt... Und ganz oben über den Abschnitt (Fett und pt. 20): Wenn Sie Rente verschenken wollen, lesen sie jetzt nicht weiter ...

Ich vermute mal es ist technisch nicht möglich alle Fälle zu erfassen bei denen die Berufsausbildungszeit fehlt . Denken SIe nur an Umschulungen oder an teilweise gekennzeichnete Ausbildungen (Beginn der Ausbildung 1991 , ab 1992 als Ausbildung im Konto). Man könnte sicherlich in jedes Anschreiben einen Hinweis aufnehmen, aber dann würden sich die Leute ohne Ausbildung wieder beschweren.
Die jetzige Formulierung lautet " Haben SIe eine Berufsaubildung ?" (oder so ähnlich). Ich glaub diese Formulierung ist immer noch nicht eindeutig aber schon deutlich besser als die vorherigen. Wie würden Sie denn die Frage formulieren ?

von
W*lfgang

Hallo Stefannn,

stimmt, die Frage ist eigentlich inzwischen einfach und verständlich - trotzdem ist sie vielfach falsch angekreuzt, wenn die Versicherten mit dem V100 so halb ausgefüllt aufkreuzen ...und genau das hat offensichtlich seine Gründe, dass die Sprache allein nicht hilft ('Klick', wie schon oben gesagt) ...gilt für den V300 genauso, wo sie sogar gleich an erster Stelle steht. Also an der Platzierung kann es nicht liegen - es fehlt ein Eye-Catcher für mehr Aufmerksamkeit, SICH DIE FRAGE GENAU UND BIS ZUM WEITEREN DURCHZULESEN.

Da diese Frage wohl eine der am Meisten falsch beantworteten ist (und als Sachbearbeiter sieht man ja sofort, dass die Versicherten 'gepennt' haben ;-) wäre es sinnvoll, hier ausnahmsweise in Fettdruck und mit 'Stopschildern' zu arbeiten 'Achtung, lesen Sie die folgende Frage genau und bis zum Ende, da viele Sie falsch beantworten und damit Rente verschenken - haben Sie vor 1991 (oder wars 92 mit der Kennzeichnung ? ;-)' eine Lehre absolviert?' ...wie gesagt, den Versicherten zur Aufmerksamkeit 'zwingen'. Die Nachfragen/Nacharbeit ist um ein Vielfaches teuer, als ein bisschen mehr Tinte ...die Berufsausbildung schlicht und einfach "Lehre' zu nennen, macht's vielleicht noch einfacher - als Berufsausbildungen werden auch vielfach Fachschulausbildungen eingetragen ...die Leut verstehen eben einfache Sprache, das was es ist ;-) -> 'Lehrzeit oder andere berufliche Ausbildungen oder Umschulungen' - würde auch noch gehen. In die Erläuterungen (umfangreicher als die Vordrucke) schaut doch eh keiner rein.

Und, natürlich sitzt die Frage unter Sonstiges viel zu weit hinten - gemessen daran, das gerade hier mit ersten positiven Antworten zu rechnen ist ...bis dahin sind dem Versicherten die Erläuterungen unter die warmgesessene Brille gefallen, um da noch nachzulegen - gedanklich. Warum nicht an 3.9 platziert? (oder neu als 4.0) Von mir aus auch gleich an 3.0 - eben mit deutlichen Hinweisen warum/das wichtig ist.

Die Fälle 91/92 oder unterbliebenen 'richtige' Meldungen des AA bei Umschulungen - sind vernachlässigbar (davon ab, dass die beruflichen Ausbildungen/Umschulungen in Verbindung mit Alo (zz. fast immer noch gleichzeitig AZ - bis 97)/Pflichtbeiträgen mathematisch nahezu völlig bedeutungslos sind) ...insofern sollte das Hauptaugenmerk in diesen/kommenden Jahren auf der Nachkennzeichnung der eigentlichen/typischen Lehrzeit in den ersten 3 Jahren liegen.

Stefannn, ich habe kein Problem damit, wenn die Versicherten zu mir kommen und ich es dann kurz und knapp ausbessern kann, auch wenn Sie anschließend noch in den Keller klettern müssen oder erst noch bei Muddi den gelagerten Gesellenbrief abholen müssen. Nur die, die es selbst machen, die machen weitere Arbeit ...

Gedanke: auf dem V100 ist so ein schöner langer 9-zeiliger Hinweis gleich am Anfang - ich glaube, den liest keiner auch nur über die erste Zeile weiter ;-) Lassen Sie einen 3-Zeiler draus werden ' Wenn Sie sich bei der Beantwortung der folgenden Fragen nicht sicher sind, wenden Sie sich an eine Kostenfreie Beratungsstelle, die hilft beim Ausfüllen. Diese finden Sie in den Erläuterungen unter Pkt. X genannt.' Kostenlos zieht immer ... ;-)) Ja ich weiß, der Hinweis auf Beratungsstellen steht schon im Anschreiben - versetzen Sie sich aber in die Lage des Betreffenden, er versuchts, Hinweise aus dem Anschreiben längst vergessen, und er sitzt vor Seite 1 des V100 ...und mühte sich redlich ;-)

Gruß
w.
...ich glaube, so lang war ich noch nie in Worten - aber diesen Thema ist seit Jahren ...'holprig'

von
Stefannnn

Zitiert von: W*lfgang

Hallo Stefannn,

stimmt, die Frage ist eigentlich inzwischen einfach und verständlich - trotzdem ist sie vielfach falsch angekreuzt, wenn die Versicherten mit dem V100 so halb ausgefüllt aufkreuzen ...und genau das hat offensichtlich seine Gründe, dass die Sprache allein nicht hilft ('Klick', wie schon oben gesagt) ...gilt für den V300 genauso, wo sie sogar gleich an erster Stelle steht. Also an der Platzierung kann es nicht liegen - es fehlt ein Eye-Catcher für mehr Aufmerksamkeit, SICH DIE FRAGE GENAU UND BIS ZUM WEITEREN DURCHZULESEN.

Da diese Frage wohl eine der am Meisten falsch beantworteten ist (und als Sachbearbeiter sieht man ja sofort, dass die Versicherten 'gepennt' haben ;-) wäre es sinnvoll, hier ausnahmsweise in Fettdruck und mit 'Stopschildern' zu arbeiten 'Achtung, lesen Sie die folgende Frage genau und bis zum Ende, da viele Sie falsch beantworten und damit Rente verschenken - haben Sie vor 1991 (oder wars 92 mit der Kennzeichnung ? ;-)' eine Lehre absolviert?' ...wie gesagt, den Versicherten zur Aufmerksamkeit 'zwingen'. Die Nachfragen/Nacharbeit ist um ein Vielfaches teuer, als ein bisschen mehr Tinte ...die Berufsausbildung schlicht und einfach "Lehre' zu nennen, macht's vielleicht noch einfacher - als Berufsausbildungen werden auch vielfach Fachschulausbildungen eingetragen ...die Leut verstehen eben einfache Sprache, das was es ist ;-) -> 'Lehrzeit oder andere berufliche Ausbildungen oder Umschulungen' - würde auch noch gehen. In die Erläuterungen (umfangreicher als die Vordrucke) schaut doch eh keiner rein.

Und, natürlich sitzt die Frage unter Sonstiges viel zu weit hinten - gemessen daran, das gerade hier mit ersten positiven Antworten zu rechnen ist ...bis dahin sind dem Versicherten die Erläuterungen unter die warmgesessene Brille gefallen, um da noch nachzulegen - gedanklich. Warum nicht an 3.9 platziert? (oder neu als 4.0) Von mir aus auch gleich an 3.0 - eben mit deutlichen Hinweisen warum/das wichtig ist.

Die Fälle 91/92 oder unterbliebenen 'richtige' Meldungen des AA bei Umschulungen - sind vernachlässigbar (davon ab, dass die beruflichen Ausbildungen/Umschulungen in Verbindung mit Alo (zz. fast immer noch gleichzeitig AZ - bis 97)/Pflichtbeiträgen mathematisch nahezu völlig bedeutungslos sind) ...insofern sollte das Hauptaugenmerk in diesen/kommenden Jahren auf der Nachkennzeichnung der eigentlichen/typischen Lehrzeit in den ersten 3 Jahren liegen.

Stefannn, ich habe kein Problem damit, wenn die Versicherten zu mir kommen und ich es dann kurz und knapp ausbessern kann, auch wenn Sie anschließend noch in den Keller klettern müssen oder erst noch bei Muddi den gelagerten Gesellenbrief abholen müssen. Nur die, die es selbst machen, die machen weitere Arbeit ...

Gedanke: auf dem V100 ist so ein schöner langer 9-zeiliger Hinweis gleich am Anfang - ich glaube, den liest keiner auch nur über die erste Zeile weiter ;-) Lassen Sie einen 3-Zeiler draus werden ' Wenn Sie sich bei der Beantwortung der folgenden Fragen nicht sicher sind, wenden Sie sich an eine Kostenfreie Beratungsstelle, die hilft beim Ausfüllen. Diese finden Sie in den Erläuterungen unter Pkt. X genannt.' Kostenlos zieht immer ... ;-)) Ja ich weiß, der Hinweis auf Beratungsstellen steht schon im Anschreiben - versetzen Sie sich aber in die Lage des Betreffenden, er versuchts, Hinweise aus dem Anschreiben längst vergessen, und er sitzt vor Seite 1 des V100 ...und mühte sich redlich ;-)

Gruß
w.
...ich glaube, so lang war ich noch nie in Worten - aber diesen Thema ist seit Jahren ...'holprig'

Ihre Erläuterungen waren sehr interessant , naja nur wird das wohl kein einzelner Mitarbeiter der DRV vorschlagen können, sowas entscheiden immer irgendwelche Gremien (leider ?) .
Nur eine Frage hätte ich noch , liest denn wirklich niemand dieses Blatt "Wichtiger Hinweis" in dem steht, dass man Geld verschenkt wenn man nicht alles vollständig klärt ?
Eine Sache in Ihren Ausführungen würde ich allerdings nicht so stehen lassen. Umschulungen durch das Arbeitsamt sind von dort (leider) nicht immer als Berufsaubildungszeiten übermittelt (worden), eine Begrenzung auf die Zeit vor 1992 wäre da glaube ich nicht wirklich anzuraten. Vielleicht ist das aber auch nur in der mir bekannten Gegend so und woanders sind die Arbeitsämter sorgfältiger gewesen.

von
Besserwisser

Es muss natürlich "Agentur für Arbeit" und nicht "Arbeitsamt" heissen, also wirklich !

von
Besserwisser

Es muss natürlich "Agentur für Arbeit" und nicht "Arbeitsamt" heissen, also wirklich !

von
Vielbesserweisser/W*lfgang

Zitiert von: Besserwisser

Es muss natürlich "Agentur für Arbeit" und nicht "Arbeitsamt" heissen, also wirklich !

Für die hier fraglichen Zeiten hieß die AfA schlicht und einfach Arbeitsamt - die hatten damals noch kein Namesfindingmanagement, um alte Schreibtische unter neuem Namen neu/bunt anzumalen ;-)

Zu Steffannn:
> naja nur wird das wohl kein einzelner Mitarbeiter der DRV vorschlagen können,

Warum nicht, ist das Vorschlagssystem dort auch nur mit alten BfA/LVA-Insignien aus dem letzten Kellerwinkeln honoriert, dass jedwede Verbesserung zugunsten der Versicherten am System scheitert ? ;-) - auch Gremien sind lernfähig, wenn die Fehlerquote die Kostennote übersteigt ...wenn's der zuständige Referatsleiter 'sinnvoll' vortragen kann ;-)

Ein paar (wenige!) Änderungen in den 'Textbausteinen' der Rentenauskünfte/Rentenbescheide konnte ich auch von außen schon erreichten, weil sie missverständlich/unvollständig waren und letztendlich zu Rentennachzahlungen führten - eher peinlich, wenn das DRV-intern nicht erkannt wird ...zu weit vom Versicherten weg ??

Einen dazu - zu dem unlogischen Hinweisen in Rentenauskünften - hab ich noch was, war bisher nur zu faul, das weiterzugeben ;-) ...betrifft 45 Beitragsjahre für die Altersrente an langjährig Versicherte. Bekannt ist der Ausschluss dieser AR, wenn Sie bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze nicht mehr erreicht werden können. Aber, der Satz, 'wenn sie die erreichen, können sie mit '65' (genau das Datum genannt) ohne Abschlag in Rente, ist schon bemerkenswert - und man nachrechnet, jawoll und stimmt, 45 Jahre können vor der (neuen) Regelaltersgrenze erreicht ...jetzt kommts: nämlich genau bis zur angehobenen Regelaltersgrenze - was soll da die Aussage, das schon Monate vorher zum 65. diese Rente ohne Abschlag möglich ist (jetzt geht diese Aussage in die Gremien ;-). Na, ich warte dann auf den ersten Fall, der sich in Bezug zu dieser Aussage genau bis dahin ATZ bewilligt hat lassen - und Personalstellen sind ja leichtgläubig und können diese Aussage gar nicht anders werten/lesen ;-)

> Nur eine Frage hätte ich noch , liest denn wirklich niemand dieses Blatt "Wichtiger Hinweis" in dem steht, dass man Geld verschenkt wenn man nicht alles vollständig klärt ?

Meinen Sie den Text im V100 am Anfang - wo gleich in der 2 Zeile durchgehend mit dem Hinweis aufs Gesetz 'geschlagen' wird? ...ohjeh, gibt’s heute Gesellschaften, die Behördensprache vereinfachen, für den Bürger verständlicher darstellen? (wenn intern nicht gelöst werden kann ;-) ...auch wenn der Text dann um 1/3 anwächst) ...Randnotizen, Verweise, ...unten, irgendwo, aber doch nicht da, wo ich Aufmerksamkeit erzeugen will und nicht 'Gähn/versteh ich eh' nicht' ...von Geldverschenken steht da aber noch nichts *gg

Im Hinblick auf AA/Alo/Umschulung ...das bewerte ich je nach Lage der Dinge, ob's aktuell zu einem Mehrwert führen könnte (wohlgemerkt, bei aktuellen Rentenbeginn) oder nur Papierkram ohne Ergebnis nach sich zieht. Unterlagen über die Zeiten haben die Versicherten eh nur sporadisch. Ich sagte es schon, angesichts der gleichzeitigen AZ-Bewertung Alo bis 97 (80 % Gesamtleistungswert) ist die alternative nur 75 % Bewertung für AZ/Ausbildung nicht wirklich von Bedeutung.

Ich weiß, die DRV fragt vorrangig nicht, was hinten rauskommt, sondern, was als rentenrechtliche Zeit anzuerkennen ist - unabhängig vom Arbeitsaufwand für den Betroffenen/für die DRV selbst.

Gruß
w.

von
Stefannn

Also ich antworte mal auf ihre Anmerkungen , wenn es für SIe ok ist

"> naja nur wird das wohl kein einzelner Mitarbeiter der DRV vorschlagen können,

Warum nicht, ist das Vorschlagssystem dort auch nur mit alten BfA/LVA-Insignien aus dem letzten Kellerwinkeln honoriert, dass jedwede Verbesserung zugunsten der Versicherten am System scheitert ? ;-) - auch Gremien sind lernfähig, wenn die Fehlerquote die Kostennote übersteigt ...wenn's der zuständige Referatsleiter 'sinnvoll' vortragen kann ;-)"

Änderungen in bundeseinheitlichen Vordrucken (z.B. V100) müssen auch bundesweit erfolgen, d.h. diese Änderungen werden in Gremien beschlossen (Arbeitsgruppen usw.) . Ein einzelner Mitarbeiter der DRV müsste also erstmal den Vertreter seines REntenversicherungsträgers überzeugen der dann wiederum andere überzeugen muss.
Außerdem beschließen diese Gremien oft in einem Monat "es besteht kein Änderungsbedarf" und zwei Monate später wird es dann doch geändert (eine Zeitlang war die Frage z ur Berufsausbildung im V100 (Antrag auf Kontenklärung) anders formuliert als im R100 (Rentenantrag).
Natürlich kann man es versuchen , nur habe ich gehört dass ein Scheitern nicht ungewöhnlich ist . Ich finde z.B. die Frage nach Krankheitszeiten ungenau formuliert, da steht nur " Waren Sie zwischen dem 17 und 25 Lebensjahr krank " ? (oder so ähnlich) . Da sagt dann jeder "hä was soll n das natürlich hatt ich n Schnupfen " .

"Einen dazu - zu dem unlogischen Hinweisen in Rentenauskünften - hab ich noch was, war bisher nur zu faul, das weiterzugeben ;-) ...betrifft 45 Beitragsjahre für die Altersrente an langjährig Versicherte. Bekannt ist der Ausschluss dieser AR, wenn Sie bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze nicht mehr erreicht werden können. Aber, der Satz, 'wenn sie die erreichen, können sie mit '65' (genau das Datum genannt) ohne Abschlag in Rente, ist schon bemerkenswert - und man nachrechnet, jawoll und stimmt, 45 Jahre können vor der (neuen) Regelaltersgrenze erreicht ...jetzt kommts: nämlich genau bis zur angehobenen Regelaltersgrenze - was soll da die Aussage, das schon Monate vorher zum 65. diese Rente ohne Abschlag möglich ist (jetzt geht diese Aussage in die Gremien ;-). Na, ich warte dann auf den ersten Fall, der sich in Bezug zu dieser Aussage genau bis dahin ATZ bewilligt hat lassen - und Personalstellen sind ja leichtgläubig und können diese Aussage gar nicht anders werten/lesen ;-)"

Tut mir leid ich hab das dreimal durchgelesen, leider nicht ganz verstanden. Was ist falsch formuliert ?

"> Nur eine Frage hätte ich noch , liest denn wirklich niemand dieses Blatt "Wichtiger Hinweis" in dem steht, dass man Geld verschenkt wenn man nicht alles vollständig klärt ?

Meinen Sie den Text im V100 am Anfang - wo gleich in der 2 Zeile durchgehend mit dem Hinweis aufs Gesetz 'geschlagen' wird? ."
Nein ich meine das extra Anlageblatt auf dem steht " Wichtiger Hinweis" als Überschrift. Ist dem Anschreiben zur Kontenklärung beigefügt zumindest in dem mir bekannten Bundesland.

"Im Hinblick auf AA/Alo/Umschulung ...das bewerte ich je nach Lage der Dinge, ob's aktuell zu einem Mehrwert führen könnte (wohlgemerkt, bei aktuellen Rentenbeginn) oder nur Papierkram ohne Ergebnis nach sich zieht. Unterlagen über die Zeiten haben die Versicherten eh nur sporadisch. Ich sagte es schon, angesichts der gleichzeitigen AZ-Bewertung Alo bis 97 (80 % Gesamtleistungswert) ist die alternative nur 75 % Bewertung für AZ/Ausbildung nicht wirklich von Bedeutung.

Ich weiß, die DRV fragt vorrangig nicht, was hinten rauskommt, sondern, was als rentenrechtliche Zeit anzuerkennen ist - unabhängig vom Arbeitsaufwand für den Betroffenen/für die DRV selbst."

Auch die Kennzeichnung einer Berufsausbildung vor 1997 kann Auswirkungen haben , wird es aber vermutlich nur extrem selten (z.B. bei der Berechnung des Gesamtleistungswertes oder bei Mindestentgeltpunkten).

von
W*lfgang

Hallo Stefannn

> Also ich antworte mal auf ihre Anmerkungen , wenn es für SIe ok ist

Kein Prob ...so kommt man weiter, Missverständnissen auf die Spur, oder redet vom selben 'Unvermögen' der da 'Oben' ;-)

> Änderungen in bundeseinheitlichen Vordrucken (z.B. V100) müssen auch bundesweit erfolgen, d.h. diese Änderungen werden in Gremien beschlossen (Arbeitsgruppen usw.) . Ein einzelner Mitarbeiter der DRV müsste also erstmal den Vertreter seines REntenversicherungsträgers überzeugen der dann wiederum andere überzeugen muss.
Außerdem beschließen diese Gremien oft in einem Monat "es besteht kein Änderungsbedarf" und zwei Monate später wird es dann doch geändert (eine Zeitlang war die Frage z ur Berufsausbildung im V100 (Antrag auf Kontenklärung) anders formuliert als im R100 (Rentenantrag).
Natürlich kann man es versuchen , nur habe ich gehört dass ein Scheitern nicht ungewöhnlich ist .

Ich verkenne nicht, dass es als 'Interner' ungleich schwieriger ist, die Mechanismen in die richtige Richtung zu bringen/Fehlinterprätationen der Fragestellungen mangels Massenkontakt und gelebten Antworten in die richtige Richtung zu bringen - klar, im 'Gremium' sind wohl meist nur Beamte, die keinen Blassen haben, worum es im versichtern Leben geht. geschweige denn, was das Basisvolk für Schwierigkeiten/die Versicherten hat, zu verstehen ...

> Ich finde z.B. die Frage nach Krankheitszeiten ungenau formuliert, da steht nur " Waren Sie zwischen dem 17 und 25 Lebensjahr krank " ? (oder so ähnlich) . Da sagt dann jeder "hä was soll n das natürlich hatt ich n Schnupfen " .

Stimmt ...auch die Frage ist so einfach und doch der Wirklichkeit entlehnt - wenn der/die VS-beschäftigt war, hat der AG natürlich die AZ/Krankheit gemeldet - und nur die Krankheit ohne VS-Beschäftigung interessiert. Geht aus der Frage nicht hervor ...die Gremien werden sich schon was dabei gedacht haben, das allgemein so zu lassen ;-) ...Blödsinn eben, ohne (erläuternen) Kurztext, was die DRV letztendlich wissen will, bleibt unergründet.

>> "Einen dazu - zu dem unlogischen Hinweisen in (...)
> Tut mir leid ich hab das dreimal durchgelesen, leider nicht ganz verstanden. Was ist falsch formuliert ?

Sie haben solch eine Rentenauskunft wohl noch nicht gesehen - ich mehrfach ...bzw. waren Sie noch nicht in der Lage, die apostrophierten 45 Jahre Pflichtversicherung zum genannten Beginn der AR für besonders langjährig Versichterte nachrechnen zu müssen ...und es erstaunlicherweise eben nicht passt - zum 65. - laut Rentenauskunft.

"> Nur eine Frage hätte ich noch , liest denn wirklich niemand dieses Blatt "Wichtiger Hinweis" in dem steht, dass man Geld verschenkt wenn man nicht alles vollständig klärt ?

>> Meinen Sie den Text im V100 am Anfang - wo gleich in der 2 Zeile durchgehend mit dem Hinweis aufs Gesetz 'geschlagen' wird? ."
> Nein ich meine das extra Anlageblatt auf dem steht " Wichtiger Hinweis" als Überschrift. Ist dem Anschreiben zur Kontenklärung beigefügt zumindest in dem mir bekannten Bundesland.

Kenne ich leider nicht - hier im Norden verzichtet man wohl auf weiteres Papier - und wickelt eher Fisch drin ein ;-) Aber - die Unheitlichkeit der DRV ist ...ja die hat die´Bestand' ;-)

Gruß
w.

von
Stefannn

Zitiert von: W*lfgang

Hallo Stefannn

> Also ich antworte mal auf ihre Anmerkungen , wenn es für SIe ok ist

Kein Prob ...so kommt man weiter, Missverständnissen auf die Spur, oder redet vom selben 'Unvermögen' der da 'Oben' ;-)

> Änderungen in bundeseinheitlichen Vordrucken (z.B. V100) müssen auch bundesweit erfolgen, d.h. diese Änderungen werden in Gremien beschlossen (Arbeitsgruppen usw.) . Ein einzelner Mitarbeiter der DRV müsste also erstmal den Vertreter seines REntenversicherungsträgers überzeugen der dann wiederum andere überzeugen muss.
Außerdem beschließen diese Gremien oft in einem Monat "es besteht kein Änderungsbedarf" und zwei Monate später wird es dann doch geändert (eine Zeitlang war die Frage z ur Berufsausbildung im V100 (Antrag auf Kontenklärung) anders formuliert als im R100 (Rentenantrag).
Natürlich kann man es versuchen , nur habe ich gehört dass ein Scheitern nicht ungewöhnlich ist .

Ich verkenne nicht, dass es als 'Interner' ungleich schwieriger ist, die Mechanismen in die richtige Richtung zu bringen/Fehlinterprätationen der Fragestellungen mangels Massenkontakt und gelebten Antworten in die richtige Richtung zu bringen - klar, im 'Gremium' sind wohl meist nur Beamte, die keinen Blassen haben, worum es im versichtern Leben geht. geschweige denn, was das Basisvolk für Schwierigkeiten/die Versicherten hat, zu verstehen ...

> Ich finde z.B. die Frage nach Krankheitszeiten ungenau formuliert, da steht nur " Waren Sie zwischen dem 17 und 25 Lebensjahr krank " ? (oder so ähnlich) . Da sagt dann jeder "hä was soll n das natürlich hatt ich n Schnupfen " .

Stimmt ...auch die Frage ist so einfach und doch der Wirklichkeit entlehnt - wenn der/die VS-beschäftigt war, hat der AG natürlich die AZ/Krankheit gemeldet - und nur die Krankheit ohne VS-Beschäftigung interessiert. Geht aus der Frage nicht hervor ...die Gremien werden sich schon was dabei gedacht haben, das allgemein so zu lassen ;-) ...Blödsinn eben, ohne (erläuternen) Kurztext, was die DRV letztendlich wissen will, bleibt unergründet.

>> "Einen dazu - zu dem unlogischen Hinweisen in (...)
> Tut mir leid ich hab das dreimal durchgelesen, leider nicht ganz verstanden. Was ist falsch formuliert ?

Sie haben solch eine Rentenauskunft wohl noch nicht gesehen - ich mehrfach ...bzw. waren Sie noch nicht in der Lage, die apostrophierten 45 Jahre Pflichtversicherung zum genannten Beginn der AR für besonders langjährig Versichterte nachrechnen zu müssen ...und es erstaunlicherweise eben nicht passt - zum 65. - laut Rentenauskunft.

"> Nur eine Frage hätte ich noch , liest denn wirklich niemand dieses Blatt "Wichtiger Hinweis" in dem steht, dass man Geld verschenkt wenn man nicht alles vollständig klärt ?

>> Meinen Sie den Text im V100 am Anfang - wo gleich in der 2 Zeile durchgehend mit dem Hinweis aufs Gesetz 'geschlagen' wird? ."
> Nein ich meine das extra Anlageblatt auf dem steht " Wichtiger Hinweis" als Überschrift. Ist dem Anschreiben zur Kontenklärung beigefügt zumindest in dem mir bekannten Bundesland.

Kenne ich leider nicht - hier im Norden verzichtet man wohl auf weiteres Papier - und wickelt eher Fisch drin ein ;-) Aber - die Unheitlichkeit der DRV ist ...ja die hat die´Bestand' ;-)

Gruß
w.

Ich fand übrigens Ihren Hinweis sehr gut, dass man die kostenlose Beratung noch mehr in den Vordergrund stellen sollte.
Ich denke am besten sollte dies im Anschreiben, und zwar relativ weit vorne, stehen.
Was halten Sie von folgendem Text :
" Wir empfehlen Ihnen eine kostenlose persönliche Beratung bei einer unserer zahlreichen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Sie werden dort von Experten beraten und die Anträge werden mit Ihnen zusammen ausgefüllt. "

von
W*lfgang

Hallo Stefan,

Zitiert von: Stefannn

Ich fand übrigens Ihren Hinweis sehr gut, dass man die kostenlose Beratung noch mehr in den Vordergrund stellen sollte.
Ich denke am besten sollte dies im Anschreiben, und zwar relativ weit vorne, stehen.
Was halten Sie von folgendem Text :
" Wir empfehlen Ihnen eine kostenlose persönliche Beratung bei einer unserer zahlreichen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Sie werden dort von Experten beraten und die Anträge werden mit Ihnen zusammen ausgefüllt. "

Hinweis an die Red. an dieser Stelle: nach Einkürzen des Textes/Quoting sehe ich in der "Vorschau" nur eine weißes leeres Fenster. Link dazu im (selben) Fenster:
https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=326&tx_typo3forum_pi1[controller]=Topic&tx_typo3forum_pi1[topic]=14913
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> Was halten Sie von folgendem Text : (...) bei einer unserer zahlreichen Beratungsstellen (...)

Oh, hat da der Bundesrechnungshof nicht schon mal 'gezetert', wegen der _zahlreichen_ Beratungsstellen der DRV ?! *g

Zunächst, ich muss gestehen, ich lese mir die Anschreiben schon lange nicht mehr wirklich durch, grinse vielleicht gelegentlich über immer noch typisch amtsdeutsche Redegewohnheiten beim Überfliegen und nehm mehrmals im Jahr zur Kenntnis, dass sich die Textbausteine geändert haben, neue hinzugekommen sind. (Auf einem, der (mir) sauer aufstößt, gehe ich am Ende kurz ein.)

Aber der Gedanke des Verweises auf die kostenfreien Beratungsstellen sehr weit vorne platziert - im Kontext mit der doch schwierigen/komplizierten Materie Rente und den möglichen Unsicherheiten bei der Beantwortung der leider vielen Fragen - könnte fruchten. Und "kostenlose Beratungsstellen" natürlich in fett (Eye-Catcher ;-) Man muss die Vielzahl der Unsicheren (aber auch die, die meinen, alles zu wissen/zu können), dazu 'verführen', diese Anfragen möglichst effizient dort zu erledigen zu lassen, wo es hingehört.

In diesen Gremien sitzen doch auch nur Menschen ...sollen die doch einfach mal das, was dort ausgebrütet wird, in die eigene Familie/Verwandtschaft mitnehmen und den Vorabtest machen, ob das verständlich/eindeutig ist/was will die DRV von mir will/wo bekomme ich Hilfe, bevor ich in dem vielen Text/Papier absaufe. Von Fachidioten vor- und nachgelesen (ich schließe mich da nicht aus ;-), ist so was von unergiebig ...Gedanke: laden Sie Hundert Versicherte, willkürlich ausgewählt, ein, legen den die Texte/Vordrucke vor und gewinnen Sie daraus die notwendigen Erkenntnisse (Danke, nur 'ne schlichte Buchprämie für die Idee nehme ich aber nicht an ;-)

Beratungsstellen ...das 'unsere' (also Ihre ;-) stört mich so ein wenig. Es gibt ja auch noch 'die Anderen'.

> " Wir empfehlen Ihnen eine kostenlose persönliche Beratung bei einer unserer zahlreichen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Sie werden dort von Experten beraten und die Anträge werden mit Ihnen zusammen ausgefüllt. "

> (...) kostenlose persönliche Beratung (...) Geht in diesem Falle eine Beratung anders als persönlich ? Wieder ein Füllwort und der Text wird lang und länger ;-)

> (...) Beratung bei einer unserer zahlreichen Beratungsstellen (...)

Vielleicht so: ... bei der nächsten Beratungsstelle zur Rentenversicherung in Anspruch zu nehmen. Am Ende des Schreibens haben wir die Beratungsstellen aufgelistet.
Hm, vielleicht doch nicht am Ende, wenns gleich am Anfang interessiert.

Letztendlich würde ein Absatz überhaupt reichen: "Gehen Sie mit diesem Schreiben und den 150 Anlagen zur nächsten Beratungsstelle, das kostet Sie nichts und erhöht gleichzeitig Ihre Rente" - ich glaube, das trifft den Kern ;-)))

Kleine Anekdote von gestern - Berufsausbildung natürlich:
"Hallo Frau Kollegin,
(Verwaltungsangestellte öD, also eigentlich mit gutem Grundwissen für Vordrucke und so)
dann zeigen Sie mal alle Papiere her. Sieht ja schon ganz gut aus, sogar den eigenen Namen gewusst.
(es war wirklich tipptopp ausgefüllt, sämtliche Fragen zum Beitrittsgebiet und Ausland verneint - eben gründlich, was zählen da textliche Sprungmarken - bis auf ...Blick in den VV, logischerweise kleine Entgelte am Anfang ohne Kennzeichnung).
Ohne eine Lehre haben Sie hier aber nicht angefangen?!
("ja hab ich, ja und?" - verstecktes Augenrollen setzt wie immer ein - bei mir, kurzes Rascheln bis Ziff. 9, Augenrollen unversteckt).
UND WARUM HABEN SIE DANN DIE FRAGE NACH EINER BERUFSAUSBILDUNG VERNEINT ?? (nein, ich spreche dabei leise ohne jegliche Häme)"
Antwort: "Wieso, die wollen doch nur die Lücken wissen (Schulausbildung fehlte), der Rest bis heute ist doch drin, da habe ich gleich alles mit 'nein' angekreuzt"

Stefannn ...soll man in diesem Moment über eine schlichte einfache Frage zu diskutieren anfangen ? ;-) Eben, das Problem liegt woanders - dafür gibt's diese "Vordruckfuzzies" um die Versicherten schon im Vorfeld von Fehlentscheidungen abzuhalten - tue jeder seinen Job.

Gruß
w.

Da war noch was: Textbaustein ..schon jetzt hätten wir gerne Ihren Geburtsnachweis (oder so ähnlich)

Immer wieder gern gelesen, im Absatz drüber steht 'die letzte Kontenklärung, an der Sie mitgewirkt haben, war am xx.xx.xxxx'. Mitgewirkt, aha! Vielleicht in 99 % der Fälle den ersten V100 wg. der Personenstandsdaten abstempeln lassen ?! Und nun schon wieder einen Geburtsnachweis ? Wohlwissend, das hab ich doch selber vor 6 Jahren schon gemacht (oder die Versicherten sagens mir, dass sie schon mal auf dem Rathaus wegen früherer Klärung waren). DAS muss sich doch datentechnisch auf die Fälle eingrenzen lassen, wo diese Bestätigung fehlt/oder im Zuge der Org-Reform Kontenmäßig verlorengegangen ist. Auch diese Mehrarbeit nervt einfach. Dass die DRV die einmal übermittelten/bestätigten Daten nicht zuverlässig speichern kann, würde ich in diesem Zusammenhang nicht mal halbwegs laut denken.

...ich denke, nun haben wir das Thema aber ausgelutscht ;-))

von
W*lfgang

Hallo Stefannn,

...Zufälle, sah den heute das erste Mal (DRV Nordbayern) - und klingt eigentlich sehr gut. Allerdings weiß ich jetzt nicht, an wievielter Stelle Papier ich den aus dem Weißwurschtumschlag rausgezuselt habe ? ...Forensisch gesehen, waren 5 Fingerabdrücke auf dem Papierpacken - Daumen oben, die anderen 4 unter der letzten Seite und gleich wieder in den Umschlag geschoben, und gleich zum Hilfetelefon gegriffen ;-)

Aber, der Text insgesamt ist wirklich gut, wenn er den Versicherten früher in dem Paket 'begegnet' ...und auch alle nahen (DRV-)Beratungsstellen hinten drauf - und Hinweis auf Terminabsprache ...so'n bisschen begeistert war ich ja (können andere Regionalträger und Bund mal eben neidisch über die Hausinternen Beigaben nachdenken!). Auch wenn der 'Kunde' aus dem Norden nun nicht zwingend in den Süden reisen wollte und doch 'die Anderen' vor Ort gefunden hat.

Gruß
w.