sollte rentenantrag stellen

von
petra müller

war bis heute nie arbeitslos habe immer gearbeitet,bin jetzt 43,und seit 3 jahren berentet,immer wegen der gleichen erkrankung,chronisches schmerzsyndrom+depressin,atemstörung,niemand hat mich darüber aufgeklärt wenn ich die rente bekomme das ich wieder und wieder einen rentenantrag stellen muss ,gesundheitlich hat sich nichts geändert wie gesagt chronisch,ich halte das ewige immer wieder neu vor der situation zu stehen entweder rente oder soziales aus,nicht mehr aus,was wird nur mit einem gemacht wenn man nicht mehr so kann wie man gerne möchte,ich bins so leid und dadurch wird bestimmt nichts mehr besser bei dem ewigen druck

von
Auch betroffen

Zitiert von: petra müller

war bis heute nie arbeitslos habe immer gearbeitet,bin jetzt 43,und seit 3 jahren berentet,immer wegen der gleichen erkrankung,chronisches schmerzsyndrom+depressin,atemstörung,niemand hat mich darüber aufgeklärt wenn ich die rente bekomme das ich wieder und wieder einen rentenantrag stellen muss ,gesundheitlich hat sich nichts geändert wie gesagt chronisch,ich halte das ewige immer wieder neu vor der situation zu stehen entweder rente oder soziales aus,nicht mehr aus,was wird nur mit einem gemacht wenn man nicht mehr so kann wie man gerne möchte,ich bins so leid und dadurch wird bestimmt nichts mehr besser bei dem ewigen druck

Mit 43 haben sie theoretisch noch ca.24 Jahre bis zur Altersrente.
Da kann sich bei Ihnen am Krankheitsbild noch sehr viel ändern.
Allerdings wird Ihre EM-Rente nach 9 Jahren auf unbefristet umgestellt, das heißt aber nicht,daß es doch noch zu Überprüfungen kommen kann.

Was Depression mit Beklemmungen und Atembeschwerden angeht,das hatte ich auch.
Mein Psychiater hat mir damals Trazodon verschrieben.Man muß aber viele Wochen mit der Dosierung experimentieren,da eine veränderte Dosierung 3 und mehr Wochen dauert,bis sie Wirkung zeigt.
Seit ich dann die Dosis im Griff habe,bin ich wie neu geboren.Keine Angstzustände und Beklemmungen mehr und viele andere Symptome sind auch weg.
Trazodon macht dazu nicht abhängig und hat kaum Nebenwirkungen,bei mir garkeine.

von
petra müller

vielen dank für die info,niemand hat mich darüber aufgeklärt und ich wusste nicht das ,immer wieder geprüft wird ob die erkrankung noch vorliegt,aufgrund meines chronischen schmerzsyndrom werden die depressionen nicht mehr zurückgehen ,und ich hänge weiter in der luft,habe 34jahre vollzeit gearbeitet und war nie arbeitslos,und nun muss ich mich mit dem einen oder dem anderen amt end auseinandersetzen,ich habe noch nie irgend welche gelder von irgend einer stelle bekommen und nun dachte ich mit der rente wäre ich auf dauer abgesichert

von
KSC

Und was wollen Sie nun von den Experten des Forums wissen?

Spätestens seit Ihrem 1. Rentenbescheid wissen Sie doch, dass die Rente befristet ist und ggfls. wieder neu beantragt werden muss - ob Ihnen das vorher jemand gesagt hat oder nicht, spielt aus heutiger Sicht wirklich keine Rolle.
Ob es beim nächsten Verlängerungsantrag wieder eine Zeitrente oder eine Dauerrente gibt oder gar keine Rente, weil es vielleicht Mittel gibt den Schmerz zu überwinden, weiß keiner im Forum.

von
???

Zitiert von: petra müller

bin jetzt 43,und seit 3 jahren berentet
habe 34jahre vollzeit gearbeitet und war nie arbeitslos

???

von
petra müller

es gibt hier im forum wirklich niemanden der sich mal darüber gedanken macht wie man als jemand behandelt wird der in seinem leben niemals eine stunde gearbeitet hat,und sich irgendwelche gelder von irgendwelchen ämtern einheimsen möchte,gibt es hier nicht noch realisten die sich mal die frage stellen,warum stellt ein junger mensch nach einer gewissen zeit wohl einen rentenantrag?warum weil er was hat,und nicht mehr so kann wie vielleicht vorher,und genau um die geht es die sich krumm gemacht haben und ausgepowert sind und ihren job nicht mehr ausüben können und nicht um die die krankheiten vortäuschen ,nichts getan haben ,und so an gelder kommen die andere eingezahlt haben und nun brauchen um finanziell abgesichert zu seinabgesichert zu sein,bei krankeit

von
petra müller

sorry,inklusive kindererziehungszeit sind es 34 jahre

von
Klaus-Peter

Es ist doch schon wichtig den eigenen Rentenbescheid mal ganz in Ruhe zu lesen. Das die Rente nur befristet wurde geht doch daraus hervor und das diese dann vor Ablauf rechtzeitig verlängert werden muss doch auch... Das dann natürlich eine erneute med. Prüfung einsetzt und die Rente nicht " einfach so " weiter verlängert wird, dürfte doch auch klar und auch nachvollziehbar sein.

Und das die EM-Rente mneistens immer erst befristet wird - bevor sie dann wann auch immer, eben spätestens nach 9 Jahren unbefristet geleistet wird - ist doch bei den meisten anderen auch so. Die RV kann ja nun wohl kaum alle EM-Renten gleich unbefristet zuerkennen. Wie stellen Sie sich das vor ? Es KANN ja nun wirkich in vielen Fällen im Laufe der Jahre zu einer Besseerrung der Erwerbasfähigkeit kommen und somitr wäre dann die Rente - völlig zu Recht ! - nicht weiter zu gewähren. Das das Prozedere der Rentenverlängerung gerade bei psychisch Erkrankten sehr belastet und anstrengend ist bzw. sein kann ist nun mal so. Leider ist das nicht zu ändern.

von
petra müller

ja alles klar bis dahin,nur nichts desto trotz gibt es da nun mal auch wieder unterschiede zu machen ,das was heilbar ist und das was nicht mehr heilbar ist,und man schon schauen musss wie man damit klarkommt,und dann wo man gemeint hat gehe ich immer fein arbeiten und zahle meine rente schön immer ein und bin ich krank werd ich wie ein verbrecher behandelt ,oder eher gesagt wird man behandelt wie jemand der ein verbrechen begangen hat,und um almosen betteln muss,das ist das problem,wenn leute immer gearbeitet haben bekommen sie keine sozialgelder,sondern es wird einem gesagt man soll rente beantragen,da man ja immer gearbeitet hat,nicht mehr und nicht weniger fände ich es gut,das man aufgeklärt wird und einem ermöglicht wird sich dann auch wirklich in ruhe zurückzuziehen und sein leben neu sortiert,und sich damit abfindet nicht mehr zu arbeiten,und seine zeit somit hat um sich anderweitig zu orientieren und zu schauen das man mit seiner neuen situation klarkommt ,und nicht immer das damoklesschwert über einem hängt und man angst vor der zukunft hat,und man nicht gerade wenn es auch psychisch ist dazu beiträgt den zustand in dem man ist es auch so zu belassen,dadurch steht man immer wieder und immer weiter da und kann nichts seinen zustand seine situation und seinen gesundheitszustand annehmen und man macht sich druck der wiederum alles nur noch verschlimmert ,verbessert werden kann dadurch nichts eher nur noch schlechter

von
Klaus-Peter

" bin ich krank werd ich wie ein verbrecher behandelt ,oder eher gesagt wird man behandelt wie jemand der ein verbrechen begangen hat,und um almosen betteln muss"

Diese Sichtwiese der Dinge ist sicher ihrer psychischen Erkrankung geschuldet. Hatte eine ähnliche Sichtweise zum Zeitpunjkt der ganbz akuten Erkrankung. Heute und mit einem gewissen Abstand sowie med. Fachwiessen sehe ich das völlig anders.

Und was heute nicht heiilbar ist , kann in einigen Jahren schon heilbar sein. Wer weiss das schon. Der medizinische Fortschritt schreitet immer weiter und weiter voran. Gerade auch bei psychischen Erkrankunegn ist dies der Fall.

Darum kann man HEUTE nicht sicher vorhersagen ob eine Besserung einer Erkrankung noch möglich ist oder nicht. Es kommt aber natürlich auch immer auf den Einzelfall dann an. Aber " Hellseher " sitzen auch bei der RV im med. Dienst nunn nicht.

Und genau darum wartet die RV erstmal eine gewisse Zeit ( mehrere Jahre ) ab, um den Verlauf der Erkrankung wquasi zu verfolgen , bevor dann zu einem Zeitpunkt X eine unbefr. Renbte zuerkannt wird. Wenn Sie weiterhin erkranktz sind wird dies auch bei ihnen der Fall sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Also immer schön ruhig bleiben und immer wieder dann den Verlängerungsantrag stellen.

Letztlich wird alles gut.

von
???

Mal von Ihren nicht schlüssigen Angaben abgesehen: Wie kann man Ihnen denn helfen?

von
petra müller

ja bleibt mir ja nichts anderes übrig als dann wieder fein und redlich papiere zusammensuchen und mich begutachten lassen ob ich auch wirlich noch krank bin und auch nicht flunkere,ich selber drücke allen anderen die daumen niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals krank zu werden,und immer fein funktionieren,sonst sozialamt,mehr kann ich dazu nicht mehr sagen,und ihnen danke ich für die aufmunternden worte

von
Claire Grube

Zitiert von: petra müller

... wenn ich die rente bekomme das ich wieder und wieder einen rentenantrag stellen muss ...-

Zu Risiken und Nebenwirkungen der Gesetzgebung fragen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten.

Eine unbefristete Zahlung kommt nur dann in Frage, wenn unwahrscheinlich ist, dass die Erwerbsminderung behoben werden kann. Sofern für den Anspruch auch die jeweilige Arbeitsmarktlage maßgebend ist, ist die Rente stets als Zeitrente zu leisten.

Die Bewilligung einer unbefristeten Rente kommt nur dann in Betracht, wenn im Zeitpunkt der Rentenfeststellung die Behebung der Erwerbsminderung unwahrscheinlich ist. Die Ungewissheit der Prognose führt zur Befristung.

Eine Dauerrente ist ausschließlich dann zu leisten, wenn aus ärztlicher Sicht bei Betrachtung des bisherigen Verlaufs nach medizinischen Erkenntnissen auch unter Berücksichtigung noch vorhandener therapeutischer Möglichkeiten eine Besserung auszuschließen ist, durch die sich eine rentenrelevante Steigerung der qualitativen und/oder quantitativen Leistungsfähigkeit ergeben würde.

Lesen Sie hier nach:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__102.html

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_102R3.1

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden auf Zeit geleistet. Die Befristung erfolgt für längstens drei Jahre nach Rentenbeginn. Sie kann verlängert werden. Verlängerungen erfolgen für längstens drei Jahre nach dem Ablauf der vorherigen Frist.

Renten, auf die ein Anspruch unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage besteht, werden unbefristet geleistet, wenn unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann; hiervon ist nach einer Gesamtdauer der Befristung von neun Jahren auszugehen.

von
Klaus-Peter

Die Bearbeitung der Ängste sowie evetueller körperlicher Symtome vor und während eines Verlängerungsantrages sollte vom Pychiater / Psychologen diuchgeführt werden. Regelmässige Gespräche darüber und eine Veränderung der Verhaltensweise führen häufig zu einer eheblichen Verbesserung der Situation.

Auf der anderen Seite zeigt ihre Reaktion dem Psychiater/Psychologen eindeutig das Sie weiterhin erkrankt sind. Denn nur wer sich solche Gedanken macht wie Sie ist auch wirklich psychisch erkrankt. Insofern kann diese gesundheitliche Verschlechterung während eines EM-Verfahrens auch durchaus
für Sie und in ihrem Sinne " genutzt " werden...

von
petra müller

vielen dank klaus peter:-)

von
petra müller

VIELEN DANK CLAIRE

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo petra müller,

den beiden Beiträgen von Claier Grube (19:29 h) und Klaus-Peter (19:30 h) vom 04.10.2012 schließen wir uns an.