Sozialmedizinischer Dienst EM Rente

von
Jeepster

Wie läuft der Entscheidungsprozess zu einem Antrag auf EM-Rente ab wenn das Gutachten vorliegt ? Sitzen da mehrere Ärzte zusammen und stimmen über den Antrag ab ? Entscheidet ein Arzt sowas alleine ?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Jeepster,

grundsätzlich gibt der Gutachter mit dem von ihm erstellten Gutachten bereits ein ärztliches Votum ab.
Der ärztliche Dienst des Rentenversicherungsträgers, normalerweise handelt es sich hier um einen entscheidenden Arzt und nicht um mehrere Ärzte, prüft das Gutachten und die ggf. weiteren vorliegenden medizinischen Unterlagen und trifft dann das medizinische Votum des Rentenversicherungsträgers. Dies kann dem Votum des Gutachters entsprechen oder aufgrund der Gesamtwürdigung der medizinischen Unterlagen auch abweichend sein.

von
Marion

Hallo,

das mit den Ärzten bei der DRV sieht aber anders aus. Denn bei mir hat das ein "einfacher" Sachbearbeiter, nach Aktenlage entschieden.

Selbst mein RA hat mir das mitgeteilt, das es bei der DRV so gehandhabt wird.

Meistens wird ein EM-Antrag IMMER abgelehnt.

von
egal

Zitiert von: Marion

Hallo,

das mit den Ärzten bei der DRV sieht aber anders aus. Denn bei mir hat das ein "einfacher" Sachbearbeiter, nach Aktenlage entschieden.

Selbst mein RA hat mir das mitgeteilt, das es bei der DRV so gehandhabt wird.

Meistens wird ein EM-Antrag IMMER abgelehnt.


Darf man mal fragen, bei welchem RV-Träger das so gehandhabt werden soll?

Werden EM-Anträge nun meistens oder immer abgelehnt?

von
Marion

Bei der Rentenversicherung Berlin.

Immer!

von
Schade

Super Antwort - Marion, aber totaler Blödsinn.

Sie haben den totalen Durchblick.

von
Krämers

Zitiert von: Marion

Hallo,

das mit den Ärzten bei der DRV sieht aber anders aus. Denn bei mir hat das ein "einfacher" Sachbearbeiter, nach Aktenlage entschieden.

Selbst mein RA hat mir das mitgeteilt, das es bei der DRV so gehandhabt wird.

Meistens wird ein EM-Antrag IMMER abgelehnt.

Weder entscheidet der " einfache " Sachbearbeiter über die EM-Rente , noch wird meietens oder immer ein EM-Antrag abgelehnt. Beides ist also Quatsch was Sie da schreiben !

Schreiben Sie bitte nicht so einen Blödsinn hier, denn sonst glaubt das womöglich noch jemand der nicht informiert ist.

von
Kurtchen

Zitiert von: Marion

Meistens wird ein EM-Antrag IMMER abgelehnt.

Soviel zum Stammtisch Gequassel.

Tatsche ist aber,im Jahr 2008 bezogen etwa 1,6 Millionen Menschen Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, 92% davon die Rente wegen voller Erwerbsminderung.
Einfach bei Tante Wiki nachlesen!
Von daher löst sich Ihre Behauptung in Luft auf.

von
Jeepster

Zitiert von: Marion

Hallo Jeepster,

Dies kann dem Votum des Gutachters entsprechen oder aufgrund der Gesamtwürdigung der medizinischen Unterlagen auch abweichend sein.

Wenn es keine weiteren medizinischen Unterlagen als jene die auch dem internen Gutachter der RV vorlagen gibt, dann müsste der Arzt des sozialmed. Dienstes dem Votum des Gutachters also im Normalfall folgen ?

von
Kurtchen

Zitiert von: Jeepster

Zitiert von: Jeepster

Hallo Jeepster,

Dies kann dem Votum des Gutachters entsprechen oder aufgrund der Gesamtwürdigung der medizinischen Unterlagen auch abweichend sein.

Wenn es keine weiteren medizinischen Unterlagen als jene die auch dem internen Gutachter der RV vorlagen gibt, dann müsste der Arzt des sozialmed. Dienstes dem Votum des Gutachters also im Normalfall folgen ?

Es können auch weiter Gutachter beauftragt werden.

von
Else

also ich kann mich dem nur anschließen, dass die RV grundsätzlich alle EM-Anträge ablehnt und man generell ins Widerspruchsverfahren muss. Mein EM-Antrag wird seit 2008 bearbeitet und aus den medizinischen Gutachten wird nur das entnommen, was der RV recht ist. Die Gutachten werden nicht ausführlich gelesen und auch nicht gewürdigt. Dies ist meine Erfahrung und die auch anderer EM-Rentenantragsteller.

von
Carolus

Zitiert von: Else

also ich kann mich dem nur anschließen, dass die RV grundsätzlich alle EM-Anträge ablehnt und man generell ins Widerspruchsverfahren muss. Mein EM-Antrag wird seit 2008 bearbeitet und aus den medizinischen Gutachten wird nur das entnommen, was der RV recht ist. Die Gutachten werden nicht ausführlich gelesen und auch nicht gewürdigt. Dies ist meine Erfahrung und die auch anderer EM-Rentenantragsteller.

Wenn das bei Ihnen so läuft,dann sind Sie eben nicht Erwerbsunfähig im Sine des Gesetzes,auch wenn Sie subjektiv der Meinung sind.
Viele Menschen denken,mit einem Bandscheibenvorfall oder einem Herzinfarkt würde ihnen schon die EM-Rente zustehen.
Fakt ist abes gibt Menschen mit Querschnittlähmung oder Doppelter Beinamputatiion,die Vollschichtig arbeiten gehen.
Wenn es nach der Vorstellung viele Menschen ginge,dann wäre kaum noch jemand in einem Arbeitsverhältnis sondern bezöge EM-Rente.
Und für Ihre Behauptung das jeder Antrag ertmal sowieso abgelehnt wird,sollten Sie auch Quellen liefern.Ansonsten schauen Sie einmal in die Statistiken der DRV.

von
Carolus

Zitiert von: Else

also ich kann mich dem nur anschließen, dass die RV grundsätzlich alle EM-Anträge ablehnt und man generell ins Widerspruchsverfahren muss. Mein EM-Antrag wird seit 2008 bearbeitet und aus den medizinischen Gutachten wird nur das entnommen, was der RV recht ist. Die Gutachten werden nicht ausführlich gelesen und auch nicht gewürdigt. Dies ist meine Erfahrung und die auch anderer EM-Rentenantragsteller.

Wenn das bei Ihnen so läuft,dann sind Sie eben nicht Erwerbsunfähig im Sine des Gesetzes,auch wenn Sie subjektiv der Meinung sind.
Viele Menschen denken,mit einem Bandscheibenvorfall oder einem Herzinfarkt würde ihnen schon die EM-Rente zustehen.
Fakt ist abes gibt Menschen mit Querschnittlähmung oder Doppelter Beinamputatiion,die trotzdem Vollschichtig arbeiten gehen.
Wenn es nach der Vorstellung vieler Menschen ginge,dann wäre kaum noch jemand in einem Arbeitsverhältnis sondern fast alle in der EM-Rente.
Und für Ihre Behauptung das jeder Antrag erstmal sowieso abgelehnt wird,sollten Sie auch Quellen liefern.Ansonsten schauen Sie einmal in die Statistiken der DRV.

von
GDB90

Zitiert von: Carolus

Fakt ist abes gibt Menschen mit Querschnittlähmung oder Doppelter Beinamputatiion,die trotzdem Vollschichtig arbeiten gehen.

Logisch, der schwerbehinderte Arbeiter muß schließlich die ganzen kerngesunden, frühpensionierten Beamten in Deutschland mit seinen erwirtschafteten Steuern mit finanzieren.

Wo kämen wir denn in Deutschland hin, wenn gleiches Recht für alle gelten würde ?

GDB90

von
Marion

Zitiert von: Schade

Super Antwort - Marion, aber totaler Blödsinn.

Sie haben den totalen Durchblick.

DITO

von
Bumblebee

Zitiert von: Carolus

Zitiert von: Else

also ich kann mich dem nur anschließen, dass die RV grundsätzlich alle EM-Anträge ablehnt und man generell ins Widerspruchsverfahren muss. Mein EM-Antrag wird seit 2008 bearbeitet und aus den medizinischen Gutachten wird nur das entnommen, was der RV recht ist. Die Gutachten werden nicht ausführlich gelesen und auch nicht gewürdigt. Dies ist meine Erfahrung und die auch anderer EM-Rentenantragsteller.

Wenn das bei Ihnen so läuft,dann sind Sie eben nicht Erwerbsunfähig im Sine des Gesetzes,auch wenn Sie subjektiv der Meinung sind.
Viele Menschen denken,mit einem Bandscheibenvorfall oder einem Herzinfarkt würde ihnen schon die EM-Rente zustehen.
Fakt ist abes gibt Menschen mit Querschnittlähmung oder Doppelter Beinamputatiion,die trotzdem Vollschichtig arbeiten gehen.
Wenn es nach der Vorstellung vieler Menschen ginge,dann wäre kaum noch jemand in einem Arbeitsverhältnis sondern fast alle in der EM-Rente.
Und für Ihre Behauptung das jeder Antrag erstmal sowieso abgelehnt wird,sollten Sie auch Quellen liefern.Ansonsten schauen Sie einmal in die Statistiken der DRV.


Also mein Vater hat die Volle EM Rente ohne Proplemme bekommen Bearbeitungszeit ca 3 Monate.
So viel zu der Aussage das die DRV angeblich alle Anträge zuert ablehnt.

von
Carolus

Zitiert von: GDB90

Logisch, der schwerbehinderte Arbeiter muß schließlich die ganzen kerngesunden, frühpensionierten Beamten in Deutschland mit seinen erwirtschafteten Steuern mit finanzieren.

Wo kämen wir denn in Deutschland hin, wenn gleiches Recht für alle gelten würde ?

GDB90

Hätten Sie in der Schule aufgepasst,könnten Sie auch Beamter sein,so bleibt nur die Neidbrille und der Stammtisch.

von
GDB90

Zitiert von: Carolus

Zitiert von: GDB90

Logisch, der schwerbehinderte Arbeiter muß schließlich die ganzen kerngesunden, frühpensionierten Beamten in Deutschland mit seinen erwirtschafteten Steuern mit finanzieren.

Wo kämen wir denn in Deutschland hin, wenn gleiches Recht für alle gelten würde ?

GDB90

Hätten Sie in der Schule aufgepasst,könnten Sie auch Beamter sein,so bleibt nur die Neidbrille und der Stammtisch.

Jedes Schmarotzertum, findet seine Rechtfertigung !

GDB90

von
Egon

Also meine Frau wurde nach der Reha als NICHT arbeitsfähig eingestuft! Vom Reha arzt. Von der DRV wurde sie kurzerhand als arbeitsfähig eingestuft. Außerdem weigerte sich die DRV nach der Reha einen widersruchsfähigen Bescheid auszustellen. Originalaussage der DRV: "Wir versenden nur noch INfoschreiben, somit kein Widerspruch möglich."
Laut meines RA. klarer Rechtsbruch!
Was bleibt? Jahrelanges Klagen? Oder ein neuer Rentenantrag? Mein RA war für letzteres.
Soviel zum Stammtisch gebabbel.......

von
egal

Zitiert von: Egon

Also meine Frau wurde nach der Reha als NICHT arbeitsfähig eingestuft! Vom Reha arzt. Von der DRV wurde sie kurzerhand als arbeitsfähig eingestuft. Außerdem weigerte sich die DRV nach der Reha einen widersruchsfähigen Bescheid auszustellen. Originalaussage der DRV: "Wir versenden nur noch INfoschreiben, somit kein Widerspruch möglich."
Laut meines RA. klarer Rechtsbruch!
Was bleibt? Jahrelanges Klagen? Oder ein neuer Rentenantrag? Mein RA war für letzteres.
Soviel zum Stammtisch gebabbel.......

Das IST Stammtisch-gebabbel. Die DRV hat Ihre Frau mit Sicherheit nicht als arbeitsfähig, sondern bestenfalls als erwerbsfähig eingestuft und ein widerspruchsfähiger Bescheid war in diesem Fall auch gar nicht zu erteilen, da ja gar kein entsprechender Antrag vorlag. Sollte Ihr Anwalt dies für einen Rechtsbruch halten, dann herzlichen Glückwunsch zur Auswahl des Selbigen...