Spätaussiedler-Rentnerin: Umzug von den alten in die neuen Bundesländer

von
Buchwald

Die Deutsche (1932 geb. in eh. deutsch. Geb. = Oppeln, 100% deutsch. Stamm.) durch Elternentscheidung (mehrere Kleinkinder zu Hause) dort nach Zweiter Weltkrieg geblieben, erst in 1989 wieder nach Deutschland gewandert, lebt ledig in NRW, zurzeit ca. € 720 Rente, momentan schwer behindert (Ileostoma – ganzes Dickdarmentfernt) will jetzt nach Ostdeutschland (Bautzen in Sachsen) umziehen. Mit welchen Wirkungen auf der Rentnerhöhe muss sie rechnen?

von
oder so

außer dem höheren Beitrag zur Pflegeversicherung (Sachsen) passiert nichts, denn Zeiten sind vmtl. nach dem jew. Polen-Abkommen festgestellt und nicht nach dem FRG - und selbst wenn: Zuzug bereits vor 1989, somit keine Entgeltpunkte (Ost) zu befürchten.

Experten-Antwort

Hallo Buchwald,
vermutlich hat "oder so" mit seiner/ihrer Antwort recht.
Da Ihr Fall aber nicht vollständig über dieses Forum zu beurteilen ist (viele Varianten theoretisch denkbar) empfehle ich Ihnen eine schriftliche Anfrage bei Ihrem zuständigen Rententräger.
Lassen Sie sich individuell berechnen ob sich Auswirkungen auf Ihren Rentenbezug ergeben wenn Sie von "West" nach "Ost" verziehen.

von
Max

Der Umzug vom Westen in die neuen Bundesländer bewirkt sich schon bei der Rentenfortzahlung, da in den neuen Bundesländern derzeit noch niedrigere Freibeträge gelten, kann dann der Umzug zu einer Rentenkürzung führen.