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Staatliche Grundsicherung

von
Carlo

Die Rente kann durch die Staatliche Grundsicherung auf Antrag hin auf &#8364; 710,-- aufgestockt werden.

Hier meine Frage:

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Gilt diese Regelung auch für Ehepaare oder nur für Alleinstehende.

Wird die Rente des Ehepartners als Einkommen hinzugerechnet.

von
Schiko.

Für mich schwer erklärbar woher Sie die genanten 710 Euro haben.

Will versuchen auf meine Arte das Thema zu beleuchten.

.Voraussetzung ( es gibt auch noch andere Gründe)
Sie müssen über 65 Jahre sein um überhaupt die seit 1.1. 2003 ein-
geführte Grundsicherung beanspruchen zu können.

. Dies gilt auch für Ehepaare und nicht nur für Alleinstehende, naturgemäß´
wird dabei auch die Nettorente der Ehefrau bei der Bedarfsermittlung be-
rücksichtigt.

Nenne mal noch den alten Regelsatz von 346-inzwischen gelten 351 als
Berchnungsgrundlage:

622 Regelsatz Ehepaare
600 Miete
80 Heizung, somit
1302 Bedarfssumme
850 Nettorente Ehemann
359 Nettorente Ehefrau
93 Euro Anspruch auf Grundsicherung

Es können aber auch noch für Gehbehinderung 17 % aus Regelsatz abgezogen
werden.

Zu beachten aber auch, das Schonvermögen von 2600/3214 led.vh., sind es mehr, kann dies ein Grund zur Ablehnung der Grundversicherung sein.

Mit freundlichen Grüßen.

von
SK

Hallo Schiko,

Anspruch auf Grundsicherung haben aber auch Menschen,die eine geringe Erwerbsminderungsrente bekommen.Oder irre ich mich ?Ich bin 51 Jahre alt,bekomme seit 2 Jahren eine Erwerbsminderungsrente,die aber über dem Satz liegt um Grundsicherung zu beanspruchen.
Bitte korrigieren,wenn ich mich irren sollte.

Gruß SK

von
SGB II

Ja, natürlich, aber nur bei einer vollen Erwerbssminderungsrente die nicht wegen des verschlsossenen Arbeitsmarktes bewilligt wurde.
Die Regelsatzberechnung stimmt nicht,(Gesamthöhe, auch bei altem Regelsatz)!
Warmwasseranteil wurde nicht herausgerechnet.

von
Schiko.

Nun doch nochmals einige Erläuterungen zur Grundsicherung die ich meine,
dies Wort wird ja inzwischen zum Unwort des Jahres.

Ich meine die seit 1.1.2003 neu eingeführte bedarfsorientierte Grundsich-
erung im Alter und bei Erwerbsminderung, also auch Personen über 18 Jahre
die voll erwerbsgemindert sind und es unwahrscheinlich ist , dass die volle
Erwerbminderung jemals wieder behoben wird.
Zu diesem Zwecke wurden ursprünglich die Grundsicherungsämter gegründet,
inzwischen wieder einverleibt beim Sozialamt.

Ältere Menschen mit geringer Rente haben sich oft geniert zum Sozialamt zu
gehen.

Natürlich bleibt die neue Grundsicherung abhängig von der Bedürftigkeit.
Großzügig auch geregelt, das Einkommen eines Kindes spielt bis zu 100000
im Jahr keine Rolle mehr.

Diese Art von Grundsicherung ist weder eine Rente noch Sozialhilfe.

Der Abzugsbetrag für Miete wird jeweils Stadt unterschiedlich gehandhabt,
maßgebend hierfür oft der örtliche Mietspiegel. Und auch nochmals zum Regel-
satz:

Früher 345 als Regelsatz in allen Bundesländern und 80 % ab 1.1. 2007 und
ab 1.7. 2008 351 und 80 % 280 ( meinetwegen 281) 631 Gesamtbetrag haushalts-
nahe Angehörige.

Mit freundlichen Grüßen.

von
SGB II

Da sind Sie, geehrte Herr Schiko, nicht uptodate!
Sind beide Partner(Bedarfsgemeinschaft) volljährig, werden je Person 90% des Regelsatzes zur Anwendung gebracht, macht zusammen 631,80 &#8364; Regelsatzleistung, abzüglich 1,89 %, wenn das Warmwasser nicht selbst zb. per Boiler erwärmt wird.
Miet- und Heizkosten werden übernommen, sofern sie als angemeseen angesehen werden!
Vorher bei der Gemeinde erkundigen, was ohne Rechtshändel gewährt wird, ansonsten Klage beim Sozialgericht.
Bei der Grundsicherung ist zu beachten, dass das sogenannte Schonvermögen reduziert ist, unbedingt vorher erkundigen, sonst ist das Ersparte im Eimer.
Jedwedes Einkommen wird bei der Grundsicherung als Einnahme deklariert und mit der Grundsicherung verrechnet, also auch Rente des Ehepartners, evtl. Wohngeld, Kindergeld etc. bis zu der Höhe, ab der Sie keinen Anspruch mehr auf Grundsicherung haben. Als Erfahrungswert (und nur als solches zu werten!) reichen schon 800 Euro Rente des Partners und eigene 250 Euronen aus, um sämtliche Ansprüche an die Grundsicherung zu verlieren, je nach Wohnungsmiete und Ort und! Größe der Wohnung!!

von
Schiko.

Es hat wohl keinen Sinn mit Ihnen über die von mir erwähnte Grund-
sicherung zu diskutieren. Schon das von Ihnen gebrauchte Fremdwort
&#34;uptodate&#34; besagt dies, musste ich doch erst im Duden nachschauen was
das Wort bedeutet.

Schon daraus ersah ich, dass Sie mir geistig weit überlegen sind.

Was alles angerechnet wird ist mir bei meiner Betrachtungsweise bekannt,
ich wusste natürlich auch schon immer das dies auch für die Riesterrente
gilt, die Fernsehanstalten stellten dies erst 2008 fest.
Bei meiner Grundsicherung wird auch das Schonvermögen nicht abgezogen,
vielmehr sind die genannten Beträge überschritten wird keine Grundsich-
erung gewährt.

Das Wort Bedarfsgemeinschaft taucht hier überhaupt nicht auf, somit auch
nicht der Prozentsatz von 90%. Ich glaube Sie sprechen von Hartz IV als
Grundsicherung für Arbeitssuchende. Da gibt oder gab es die Prozent-
sätze: 100% 60% bzw. 80 % für Kinder und 90 Prozent für volljährige
Partner.
Sie können versichert sein, werde Ihre Ausführungen rumreichen, aber
nicht um Sie zu ärgern, vielmehr für mich die Feststellung zu treffen dass
ich nicht auf dem &#34;Laufenden&#34; bin.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Der Erbsenzähler

Sehr schön. Gehen Sie jetzt in Ecke und weinen fürchterlich über diese schlechte Welt! Ab Montag dürfen Sie sich wieder als Spiritus Rector hier fühlen, das ist doch auch was, oder?

von
Schiko.

Warum sind Sie so unsachlich.
Dies hat doch mit Erbsen zählen
nichts zu tun.

Bringen Sie doch einfach einen
Beitrag zum Thema und ver-
wenden Sie keine Fremdwörter.

MfG.

von
SGB XII

Also wenn die Rente nicht zum Leben ausreicht, kann ein Antrag auf SGB XII gestellt werden.
Dieses wird bei 1 Person aus 351 &#8364; Grundstock plus einer angemessenen (nach örtlichen Mietspiegel) Miete für meist 45 qm berechnet. Weiterhin können, Krankenkassenbeiträge, Sonderbedarfe für Spezialernährung sowie pauschal 17% vom Regelsatz im Falle einer Gehbehinderung gewährt werden. Davon wird die Rente als Einkommen abgezogen.
Das wichtige ist, dass das Gesamtvermögen bei alleinstehenden unter 65 nicht höher als 1600 &#8364; betragen darf, alles andere muss aufgebraucht werden.
Je nachdem wie hoch die Rente ist, kann statt SGB XII ,Wohngeld beantragt werden

von
Wolfgang

Hallo Carlo,

lesen Sie hier mal nach:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung_im_Alter_und_bei_Erwerbsminderung

...und suchen Sie vorsorglich Ihr örtliches Rathaus/die Sozialhilfe-Stelle auf. Die werden Sie anhand Ihrer beider Einkommensverhältnisse informieren, ob ein Antrag auf Grundsicherung Erfolg haben kann.

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hinsichtlich des Anspruchs auf Grundsicherung wäre es tatsächlich sinnvoll, das zuständige Sozialamt Ihrer Gemeindeverwaltung zu kontaktieren.