Ständig neue Sachbearbeiter

von
W*lfgang

...so drastisch können Sie das aber nicht formulieren.

Ich begrüße meine Kunden (also die armen Wichte, die mit nem mehrfach Kilopack Rentenpapier in der nachschlurfenden Aldi-Tüte) erstmal freundlichst: 'Hier sind'se falsch - machens die Tür zu, von draußen, bei dem Zug wird mein Kaffee kalt!', ...und zudem die Tageszeitung - es ist erst halb 3 - verblättert sich. Da werde ich ungehalten (für die Jüngeren: Alter, mach mich jezz nicht an ...)

> Schneemann: "...schikanöse bzw. unzumutbare Arbeitsbedingungen wie man diese heut auch bei Sachbearbeitertätigkeiten vorfindet."

Finde ich eigentlich nicht. Mein am Rande des Existenzminimums zahlender Vertragspartner stellt mir einen 1-beinigen Hocker ohne Lehne (verweichlicht nicht die Rückenmuskulatur) und Tafel und ein Stumpen Kreide zur Verfügung (funktioniert problemlos auch bei LAN-Ausfall) - geheizt wird die Hütte auch, im Sommer per Sonnenschein, reicht für den Rest des Jahres. Also wirklich, ich finde diese Arbeitsbedingungen angemessen, eigentlich komfortabel (ich stell mir grade vor, ich sitz da in so'ner nasskalten Höhle und kritzle die Wände voll - ja super, wenn das erst Jahrtausende später wahrgenommen wird ...da ist mir der Neandert ...öhm, der mit Aldi-Tüte vor mir, doch lieber - riecht auch besser. Wenn er denn nicht rumstänkert ...

;-)

Gruß
w.
PS: Ich stelle keine Veränderung der 'Kundenfreundlichkeit' fest ...es könnte natürlich mit Arbeitsdruck/Zeit/der eigenen Einstellung zusammenhängen.

von
Rentendoc

Ich bin auch nicht der Meinung, dass alle Versicherten böse sind.

Im Gegenteil, von der überwiegenden Mehrheit erhält man eine sehr positive Reaktion, weil die Menschen froh sind, das Ihnen geholfen wird. Viele sind in einer anfangs aussichtslosen Situation, aber nach einem Gespräch sieht es manchmal wieder deutlich positiver aus. Es geht dabei ums Existenzen, darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

Das auch mal ein etwas schwieriger Versicherter dabei ist, klar, hat man immer im Leben. Aber dann macht man ne Faust in der Tasche und gut ist.

Als Berater hat man die Aufgabe den Menschen zu helfen. Wenn man das nicht kann/will sollte man es lassen.

Ist meine persönliche Meinung.

von
Elisabeth

Hallo Rentendoc!
So wie du das siehst sehe ich das auch. Ich wollte die Stellungnahme des beratungsärztliche Dienstes haben. Nur hat mir keiner mitgeteilt dass dieser Bericht einen Sperrvermerk hatte. Kein SB hat mir dies mitgeteilt. Ich hatte ein Riesenproblem.

von
Rentendoc

Zitiert von: Elisabeth

Hallo Rentendoc!
So wie du das siehst sehe ich das auch. Ich wollte die Stellungnahme des beratungsärztliche Dienstes haben. Nur hat mir keiner mitgeteilt dass dieser Bericht einen Sperrvermerk hatte. Kein SB hat mir dies mitgeteilt. Ich hatte ein Riesenproblem.

Hallo,

leider gibt es bei den Sachbearbeitern auch einige dunkelschwarze Schafe!! Man muss dann einfach energisch dran bleiben, ggs. einfach mal ne andere Durchwahl ;-) und plötzlich klappts wie auf wundersame Weise.

Die Deutsche Rentenversicherung ist nunmal ein Dienstleistungsunternehmen, das vergessen einige. Und kein Beschäftigter muss irgendeine Leistung aus eigener Tasche bezahlen, auch wenn man das oft denkt.