Steuererklärung in den Briefkasten einwerfen?

von
Schiko.

Es lohnt sich meistens, die steuererklärung n icht persönlich
abzugeben, sondern einfach in den briefkasten eines finanz-
amtes einzuwerfen.

Die persönliche einreichung hat den nachteil, der beamte kann
zweifel anbringen, die eventuell zu streichungen führen.

Bei briefkasteneinwurf und einwänden muß sich der beamte
mit anrufen oder briefen herumschlagen.
Dieser zeitaufwand führt oft zu geringeren bearbeitungsfällen
des einzelnen.

Dies ist kein arbeitsfreundlicher hinweis zum 1. mai, sondern
ein gesammelter erfahrungswert aus vielen gesprächen am
stammtisch und mit vereinsmitgliedern.

MfG.

von
Nix

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
Früher immer schön lieb und brav die Steuererklärung persönlich abgegeben, wurde in meinem Beisein gleich alles, was möglich war, gestrichen. Nachdem ich mir angewöhnt habe, die Steuererklärung sonntagsmorgens beim Sonntagszeitung holen beim Finanzamt vorbeifahrend in den Briefkasten einzuwerfen, wurden komischerweise strittige Punkte einfach anerkannt, da man sich sonst seitens des Finanzamtes mit Widersprüchen von mir herumschlagen musste.
Es ist eben leichter, einen Durchstreich-Strich über die Seite der Steuererklärung zu machen im Beisein des Steuerpflichtigen als sich dahinzusetzen und einen ellenlangen Brief zu schreiben, weshalb man was auch immer nicht anerkennt. Andererseits muss man anschliessend den Steuerbescheid penibel prüfen, ob da nicht etwas abgelehnt wurde. Aber da hilft ja der Widerspruch und da gilt: siehe oben.

von
pro-fess-or

Hallo Schiko,

dies entspricht auch meinen Erfahrungen mit den Finanzämtern in 2 verschiedenen Bundesländern. Am besten per Brief abgeben.