Steuerklasse bei Rentenbesteuerung

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Herbert Falk

Zitiert von: reinhard Dickmann

...
kann meine Frau überhaupt nach Steuerklasse 3 wechseln???
...

Hallo Herr Dickmann,

ja, das kann Sie, wenn Sie im Formular "Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten" die neue Kombination fünf/drei wählen.
Aber Sie müssen damit rechnen, dass das Finanzamt bei hohen Nachzahlungsbeträgen, Sie zu vierteljährlichen Vorauszahlungen verdonnert.

Eigentlich ist es am empfehlenswertesten, wenn ein möglichst geringer Differenzbetrag anfällt. Daher kann man in dem Formular auch die Steuerklasse vier/vier mit Faktor wählen.

Beste Grüße

Nochmals, es gibt für den Rentner keine Lohnbescheinigung mehr-Steuerkarte sowieso nicht -, folglich auch keine Kombination, Factoring
daher auch nicht möglich.
Auch die Meinung, das Finanzamt veranlagt Vorauszahlung ist Illusion, müsste ja im Vorgriff aus-
rechnen wieviel Steuer für die Rente anfällt.

MfG.

von
SozPol

Den SozPol melde ich sicherheitshalber der Steuerfahndung, dann kommt er vielleicht in den Genuss individuelles Fußball-Training eines berühmten Freigängers zu bekommen.

Herz1952
[/quote]

Uiiiii, mir schlottern schon die Knie. Au0erdem spiele ich sehr gerne Fußball!

von
Kotgraupenspasmusi

en SozPol melde ich sicherheitshalber der Steuerfahndung, dann kommt er vielleicht in den Genuss individuelles Fußball-Training eines berühmten Freigängers zu bekommen.

Herz1952
[/quote]

Herz ist Trumpf sagt der dumme Schlupf
er scheißt sich ein,
ist blau und stinkt nicht fein
Herz ist ein Schlumpf sagt TroppeZumpf
er schrumpft Dich weg Herzopopperl oh Schreck
ACH JE OH gRAUS SPÜL dICH INS sCHEI?HAUS
Pfui Deifel oh, je, hau dir auf den Zeh´
Juchheeeeeeeee hurra es ist elles voll AA

Bevor wir endgültig in den steuerlichen Abgrund stürzen nochmals meine Stellungnahme.
Steuerklasse I und IV sind ja gleich und gilt für
Ledige, nicht für Ehepaare.
Jetzt kommen wir wieder auf den Beginn der
Ausführungen zurück, in der Tat, Steuerklassen gibt es für den Rentner nicht mehr, die Rentenkasse bekommt keine Steuerkarte/Steuerbescheinigung mehr, in sofern gibt es für ihn auch keine Steuerklasse
mehr, arbeitet aber die Ehe Hälfte noch und es
ist durchaus üblich im Jahr des Rentenbeginns
wie bisher, die Steuerkarte beim AG zu belassen.
Für das neue Steuerjahr wird dann Klasse III
beantragt und eingereicht.
Natürlich kommt es durch den Steuerbescheid
zu Nachforderungen, da ja der steuerpflichtige
Teil der Jahresrente dem zu versteuernden Arbeitseinkommen des Partners zugeschlagen
wird.
Nochmals, 2014 sind 16708 Euro Steuer unbelastet, dieser Betrag wird individuell noch
höher, da ja vom zunächst steuerpflichtigen
Brutto ,Kranken und Pflegeversicherung etc.
noch abgesetzt werden können.

MfG.
[/quote]

von
Herbert Falk

Zitiert von: Schießl Konrad

Zitiert von: Herbert Falk

Zitiert von: reinhard Dickmann

...
kann meine Frau überhaupt nach Steuerklasse 3 wechseln???
...

Hallo Herr Dickmann,

ja, das kann Sie, wenn Sie im Formular "Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten" die neue Kombination fünf/drei wählen.
Aber Sie müssen damit rechnen, dass das Finanzamt bei hohen Nachzahlungsbeträgen, Sie zu vierteljährlichen Vorauszahlungen verdonnert.

Eigentlich ist es am empfehlenswertesten, wenn ein möglichst geringer Differenzbetrag anfällt. Daher kann man in dem Formular auch die Steuerklasse vier/vier mit Faktor wählen.

Beste Grüße

Nochmals, es gibt für den Rentner keine Lohnbescheinigung mehr-Steuerkarte sowieso nicht -, folglich auch keine Kombination, Factoring
daher auch nicht möglich.
Auch die Meinung, das Finanzamt veranlagt Vorauszahlung ist Illusion, müsste ja im Vorgriff aus-
rechnen wieviel Steuer für die Rente anfällt.

MfG.

Hallo Schießl Konrad,

ich glaube ziemlich sicher zu wissen, dass Sie mit Ihren Angaben falsch liegen.

Z. B. können Rentner auch noch einer steuerpflichtigen Erwerbstätigkeit nachgehen, zusätzlich zur Rente und spätestens dann werden sie einer Steuerklasse zugeordnet.
Bei Ehegatten, bei denen eine Teil erwerbstätig ist, haben beide eine Steuerklasse, egal ob der andere Teil diese benötigt oder nicht.
In jedem Fall muss hier die steuerpflichtig erwerbstätige Ehefrau eine Steuerklasse bekommen und dazu ist eine der möglichen Kombinationen auszuwählen, genau so, als wenn beide Ehepartner noch im Erwerbsleben stehen.

Auch mit Ihrer Auskunft zu möglichen Steuervorauszahlungen liegen Sie falsch.
Natürlich werden diese nicht direkt bei Änderung der Steuerklasse festgesetzt.
Wenn aber bei der folgenden Einkommensteuererklärung eine wesentliche Nachzahlung herauskommt, vielleicht wurde erschwerend sogar noch spät erklärt, dann kann das Finanzamt für das folgende Jahr Vorauszahlungen festsetzen und wird das vermutlich auch tun.
Das Finanzamt ist eben keine Sparkasse und erst recht keine Wohltätigkeitsorganisation, die kostenlos Geld verleiht.

Beste Grüße

von
Herbert Falk

Hallo Herr Dickmann,

was mir eben noch einfällt.
Es gibt noch einen anderen, ganz wesentlichen Aspekt, der bei der Wahl der Steuerklasse für Ihre Frau beachtet werden sollte.
Wenn Ihre Frau arbeitslos werden sollte, dann ist das Arbeitslosengeld von der Steuerklasse abhängig.
Z. B. ist in Steuerklasse 3 das Arbeitslosengeld I deutlich höher, als in Steuerklasse 5, dazu gibt es Onlinerechner der Arbeitsagentur mit denen Sie die verschiedenen Varianten durchspielen können.

Liebe Grüße

von
Schießl Konrad

Wie bei einer Wette, es geht doch längst nicht darum,
wer von uns beiden hier Recht hat, vielmehr um das
was richtig ist.
Ein Herr Falk schrieb hier am 21.9.2014 15 Uhr:
"Nur ein kleiner Hinweis, bei der Einkommensteuererklärung gibt es keine Steuerklassen sondern Tabellen".
Nunmehr der Hinweis, z.B. können Rentner einer steuerpflichtigen Erwerbstätigkeit nachgehen,zusätzlich
zur Rente und spätestens dann werden Sie einer Steuerklasse zu geordnet, richtig, es sei ein Minijob
bis 450 ist die Erwerbstätigkeit, dann entfällt wieder
die Steuerklasse.
Die noch erwerbstätige Ehefrau bekommt natürlich
eine Lohnbescheinigung vom Arbeitgeber, habe ich auch nie bezweifelt.
Hierfür ist keine Kombination auszuwählen, dann haben
ja beide Ehepartner Erwerbseinkommen und deshalb
eine Kombination, da für Ehepaare IV / IV nicht in Frage kommt.
Es wäre ja auch ein Unding, wenn alle Rentner ohne
zusätzliches Ein kommen mit einer Steuerklasse be-
dacht werden, nur weil ein paar Tausend noch
zusätzlich Einkommen haben.
Es wird ja auch für Rente keine elektronische Lohn-
Bescheinigung erstellt, die müssten dann ja die
Rentenversicherungen machen
Natürlich, auch ohne Steuerklasse für "nur" Rente
verleiht der Staat kein Geld, der steuerpflichtige Teil
wird bei der Einkommensteuererklärung erfasst.
Bei Steuerklasse III der noch arbeitenden Ehefrau und einer "Nur" Rente des Ehemannes wird es wohl
nie zu Vorauszahlungen kommen.

MfG.

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Herbert Falk

Hallo Herr Dickmann,

was mir eben noch einfällt.
Es gibt noch einen anderen, ganz wesentlichen Aspekt, der bei der Wahl der Steuerklasse für Ihre Frau beachtet werden sollte.
Wenn Ihre Frau arbeitslos werden sollte, dann ist das Arbeitslosengeld von der Steuerklasse abhängig.
Z. B. ist in Steuerklasse 3 das Arbeitslosengeld I deutlich höher, als in Steuerklasse 5, dazu gibt es Onlinerechner der Arbeitsagentur mit denen Sie die verschiedenen Varianten durchspielen können.

Liebe Grüße

Also, ist die Empfehlung III zu nehmen das Richtige.

MfG.

von
Herbert Falk

Zitiert von: Schießl Konrad

...
Bei Steuerklasse III der noch arbeitenden Ehefrau und einer "Nur" Rente des Ehemannes wird es wohl
nie zu Vorauszahlungen kommen.
...

Ich bin dann hier raus.
So viel geballte Kompetenz ist mir zu viel.

von
Herz1952

Konrad Schießl,

das war gut Connie mit der Steuerklasse III für die noch arbeitende Frau. Könnte zwar zu Nachzahlungen kommen, aber das ist egal. Könnte mich ohrfeigen, dass ich da nicht draufgekommen bin.

Herz1952

von
Schießl Konrad

Zitiert von: W*lfgang

[quote=216122]Wenn es nun bei der Besteuerung der Rente keine Steuerklassen ( 1 bis 5 ) mehr gibt, kann meine Frau, da meine Rente höher als ihr Einkommen ist, in die "bessere" Steuerklasse ( 3 ) wechseln.
Reinhard Dickmann,

ja, Sie könnte in die 3 wechseln. ABER: möglicherweise kommt dann eine beträchtliche Nachforderung auf Sie zu, da Ihre Frau mit der 3 vielleicht schon zu wenig Steuern zahlt und Sie von Ihrer Rente mtl. gar nichts. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, wenigstens ein volles Jahr Rentenbezug mit der 5 bei Ihrer Frau abzuwarten.

Gesicherte/individuelle Auskünfte können Ihnen nur die für diesen Rechtsbereich zugelassen Fachleute geben.

Gruß
w.
[/Quote
Habe Ihre Formulierung erst heute gelesen. Sie schenken mir ja auch nichts, deshalb noch nachträglich mein Eintrag.
Der Hinweis auf steuerliche Fachleute ist berechtigt, wenn man liest, bei Klasse III kann es zu erheblicher
Nachzahlung kommen. Pustekuchen, die Klasse III
passt maßgeschneidert zum Einkommen.

Inzwischen haben es ja hier alle mitbekommen, keine
Steuerklasse und monatliche Steuerberechnung, da Jahr bei der Steuererklärung nachträglich der steuerpflichtige Teil der Rente veranlagt wird.

Dies ist aber weder ein Grund für Abschlagszahlungen, aber auch nicht für die Klasse V, um dem Staat bis
zum Einkommensteuerbescheid Geld zu leihen.

Für diese logische Folgerung, braucht man kein Steuer-
Fachmann zu sein, hierzu reicht der gesunde Menschenverstand.
Gruß!

von
W*lfgang

Zitiert von: Schießl Konrad
Pustekuchen, die Klasse III passt maßgeschneidert zum Einkommen.
Konrad,

schön, dass Sie es nochmal nachgelesen haben :-)

Ihre obige Aussage ist trotzdem _etwas_ sehr an den Verhältnissen vorbei, wie Sie in meiner Ortsumgebung häufiger vorkommen: Frau 1000-2000 brutto, Manns Rente 'gen 2000 + unversteuerte Betriebsrente in gleicher Richtung. Dieses Ehepaar wird sich 'wahnsinnig' freuen, wenn sie die 3 für die Frau gewählt haben - da passt 3 nicht 'maßgeschneidert', da gibts für die Enkel Weihnachten drauf nur 'ne Tüte Sprühschnee.

Aber, jeder Fall ist individuell, deswegen gebe ich in solchen Fällen (bei 'bohrenden' Nachfragen) auch nur 'zu Bedenken', die 3 kann der Hammer-Bumerang werden - wenn man nicht darauf eingestellt ist (ALG/Frau keine Rolle spielt/droht!) ...ansonsten sitzt hier 100 Meter weiter das Finanzamt und hört sich diese Fragen 'gerne' an *Türauf, schubbs und die Füße dahin ausgerichtet ;-)

Gruß
w.
...hey, die/Finanzamt drucken den Leuten sogar Probeberechnungen in die Hand, wie ich heute zufällig gesehen habe - aber aufgrund welcher Datenlage??? Und rechtsverbindlich sicher nicht!

von
Schießl Konrad

Einfach nicht zu glauben, habe ja schon festgestellt wie
Sie manchmal argumentieren, erst in letzter Zeit, ein
kleines Beispiel, nannten Sie hier richtig 10,25% gehen weg für Kranken/Pflegeversicherung. Also nicht mehr um die 10 %, oder in etwa 10%, viele Andere
auch. Es sind halt mal genau noch bis 31.12.2014 exakt
10.25 % für alle Kassen oder gar -ohne Kinder- 10.50%, sicher klein, klein.
Jetzt bringen Sie Ehefrau 1000- 2000 Brutto, ein Unterschied als Beispiel um bis zu 1000 Euro mtl.
Dabei sind in Klasse III bis mtl. 1788 Brutto steuer-
frei.

"Manns Rente`gen 2000 + unversteuerte Betriebsrente
in gleicher Richtung.
Wie meinen Sie das ?
Die Höchstrenten, immer bis zur BG in 40, 45, 50 Jahren ergeben-75.3240, 82.9931 und 91.2683 Ent-
geltpunkte.
Da verwechseln Sie die Beträge scheinbar mit Pensionen?
Euro 500 Betriebsrente mtl. sind schon ein hoher Betrag, muss versteuert werden zum Ertragsanteil, die
Krankenkasse aber kassiert 17,55%.
In der Tat, hierfür ist eine Steuerbescheinigung notwendig.

Die Ausdrücke "Sprüschnee, Türauf,schubbs überlassen Sie lieber den GroßKotz.
Was meinen Sie eigentlich mit den Probeabrechnungen ?
Längst bekannt es jedoch, die Rentenstellen melden
die Rentendaten an eine Zentrale Stelle, die wieder
die Daten an die Länderfinanzämter weitermelden, der
Zugriff des örtlichen Finanzbeamten ist jederzeit möglich und längst Gesetz.

Gruß

von
W*lfgang

Hallo (und 'nacht) Konrad,

lesen sie sorgfältig, nicht nur die Lieschen-Müller-Einkommens/Steuermöglichkeiten, auch die Inhalte zu möglichen Hochverdiensten.

Ja, es gibt noch Renten die nach den ersten 10 Jahren mit am Ende 40 Jahren BBG und AT-Betriebsrenten (AT = außertariflich) diese Höhen (und mehr) erreichen. Da wird jeder Beamter neidisch ;-)

Wenn Sie noch keine Probeberechnung des Finanzamtes gesehen haben, Ihr Problem ...ich kenne die auch erst seit heute, aber ...pssscht, ich habe die tatsächlich gesehen – mit fiktiven Einkünften. Mag eine Initiative örtliche Finanzbehörden sein, im Sinne von Kundenzufriedenheit. Gemunkelt wird, dass selbst die DRV Probeberechnungen erstellt …ich wart mal ab, bis ich die erste sehe *g

Gruß
w.