Stress mit DRV und AFA ....

von
Kontio

Moin Moin.

Meine Frau war nun knappe 5 Wochen zur Medizinischen Reha. Aufgenommen wurde sie AU und ebenso auch AU entlassen.

Nun ist es so, dass die Agentur für Arbeit eine Bescheinigung haben wollte, wie lange meine Frau da zu zur Reha war.

Dazu habe ich der AFA die Aufenthaltsbescheinigung der Klinik zukommen lassen. Nun ist die AFA aber der Meinung, dass aus dieser Bescheinigung nicht hervorgeht, ob meine Frau nun AU ist oder nicht, und fordern daher den (Vorläufigen) Entlassungsbrief.

Auf diesem sind aber auf einer ganzen Din A4 Seite alle Diagnosen meiner Frau drauf, und nur ganz unten steht Aufnahme AU und Entlassung AU ....

Nun habe ich hier letztens gelesen, dass die AFA oder JC diesen Schein gar nicht bekommen dürfen, bzw. es keine Gesetzliche Grundlage für das Verlangen gibt, eben wegen den ganzen Ärztlichen Diagnosen.

Was nun tun ? Diagnosen Schwärzen? dann bekommen die aber ein so gut wie leres Blatt....

Außerdem will die AFA einen Bescheid haben für das gezahlte Übergangsgeld.So einen habe ich der AFA auch zukommen lassen. Allerdings wurde das Übergangsgeld erstmal nur für 3 Wochen gezahlt. Einen Bescheid für das Restliche Geld habe ich nicht, und laut DRV dauert das auch noch bis ich den bekomme.... Die AFA zahlt aber kein ALG I solange ich diese Nachweise nicht vorlege...

Also was kann man da machen ?

Gruß Kontio

von
Rezzo

Da sind Sie hier im falschen Forum! Es gibt andere Foren die Ihnen da besser helfen können.

von
Rezzo

Wende dich an www.elo-forum.org

von
DRV

Fordern Sie bei Ihrem zuständigen Rententräger eine Bescheinigung über die Dauer der Reha und eine Bescheinigung über die gesamte Übergangsgeldzahlung an. Dass diese nicht von heute auf morgen bei Ihnen sind, liegt in der Natur der Sache.

von
Schade

Vieles hängt hier mit der Bürokratie der Arbeitsämter zusammen und da kann Ihnen letztlich ein DRV Mitarbeiter nicht helfen.
Warum es der Arbeitsverwaltung nicht reicht, dass ÜG 3 Wochen bezahlt wurde und das Entlassungsdatum von der Klinik bescheinigt vorliegt - es also logisch zu sein sein dass auch die restlichen Tage ein ÜG Anspruch bestand .....das liegt nicht in unserem Verantwortungsbereich. Andererseits sind Sie wenn Sie nicht abertsfähig sind, vielleicht auch nicht vermittlungsfähig - was soll dann das Arbeitsamt mit Ihnen anfangen?????

Nun zur DRV: wenn das ÜG für die ersten 3 Wochen bezahlt ist (der Anspruch also klar ist), wird die Restzahlung im Normalfall sofort angewiesen sobald die Entlassung der Klinik vorliegt. Das sollte spätestens 1-5 Arbeitstage nach der Entlassung erledigt sein. Vom Anweisungsdatum ab dauert es dann 5-8 Tage bis das Geld auf dem Konto bei Ihnen ist und der Bescheid über das restl. ÜG sollte auch spätestens nach einer Woche im Briefkasten sein. Das hängt aber vom Postanbieter ab und die gute alte Zeit wo der Brief nach 1-2 Tagen beim Empfänger ist, ist eben vorbei. Überall wird halt gespart.

Sobald das ÜG aber bewilligt ist, kann Ihnen das die nächste DRV Beratungsstelle bestätigen und alles ist gut - ich stemple tag täglich diese Formulare des Arbeitsamtes ab.

Da besteht aber vielleicht ein Entfernungsproblem oder ein Problem einen Termin zu bekommen.

:)

Ja, ja früher war vieles besser.....