Studie der Deutschen Rentenversicherung

von
R t B

Ich habe noch Humor.Keine Angst.Obwohl die Regierung ja alles tut um uns den Humor zu rauben.Aber wenn man eben nicht ins gleiche Horn stößt wie der Rest der Welt dann ist man ein Hetzer.Warum esz.B.in Frankreich anders läuft haben auch Sie nicht beantwortet.

von
R t B

Was anderes wie diese Antwort war ja auch nicht zu erwarten von der Redaktion.Sollte in Ihrer Redaktion auch jemand sein,der Rentenauskünfte bekommt dann können Sie anhand dieser Mitteilungen selbst ausrechnen,ob man dann im Alter arm sein wird.Vielleicht solltenSie auch diese Informationen die Ihnen zur Verfügung gestellt werden nich so kommentarlos hier veröffentlichen.Auch wenn es Sie User oder Geld dan kostet.

von
Jens L.

Will ich auch nicht, weil ich nicht den Anspruch habe, dieses Thema zu bewerten. Es ist nur ärgerlich, dass einige ständig alles mies machen müssen. Keine sachliche Diskussion. Nur Parolen auf unterstem Niveau.

von
Maria L.

Ich teile Amadés Kritik an der Schönfärberei der staatlichen Riester-Förderung auch für Geringverdiener, die später voraussichtlich in die Grundsicherung fallen werden und nach jetziger Gesetzeslage dann kein Zusatzeinkommen durch ihre Riester-Rente haben.

Trotz dieser Problematik sehe ich aber mögliche Gründe auch für Geringverdiener, trotzdem private Altersvorsorge zu betreiben:

Niemand weiß, wie hoch zukünftig die Grundsicherung ausfallen wird. Möglicherweise noch niedriger als heute, so daß sie noch weniger zum Leben reicht.

Mancher findet es entwürdigend, staatliche Bedürftigkeitsprüfungen über sich ergehen zu lassen und von staatlichen Geldern abhängig zu sein. Es mag also emotionale Gründe geben, zumindest zu versuchen, dieser Abhängigkeit zu entgehen.

Zum anderen: es ist ja zumindest möglich, daß zukünftig die Gesetzeslage dahingehend geändert wird, daß die Riester-Rente nicht auf die Grundsicherung angerechnet wird. Wenn genug Menschen davon betroffen sind, gibt es vielleicht genug Proteste, um eine Gesetzesänderung zu bewirken. Es werden ja auch in verschiedenen Parteien Modelle von bedingungslosem Grundeinkommen (also staatliche Gelder ohne Bedürftigkeitsprüfung) diskutiert.

Möglicherweise ist das private Sparen dann doch nicht für die Katz'.

Aber die Wahrheit über die derzeitige Gesetzeslage sollte man Riester-Sparern schon sagen, damit jeder selber entscheiden kann, wie er darauf reagiert.

Folgende Gesetzesänderungen wären meines Erachtens notwendig, damit die anständigen und fleißigen Sparer nicht wie heute bestraft werden:

- Drastische Erhöhung der Vermögensfreibeträge für Hartz IV-Empfänger, damit nicht nur staatlich geförderte Altersvorsorge geschützt ist, sondern jegliche Altersvorsorge (auch z.B. solche über Aktienfonds).

- Keine Anrechnung privater Altersvorsorge jeglicher Art (egal ob Riesterrente, Rüruprente, private Rente, angespartes Aktienfondsvermögen, Immobilien etc.) auf die Rentengrundsicherung, also Zahlung einer gesetzlichen Mindestrente ohne Bedürftigkeitsprüfung für alle, die eine Mindestversicherungszeit von z.B. 15 Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung erreicht haben.

von
R t B

Sie sollten schon sagen wo das Parolen sind.Wo Amade hetzt.Oder haben Sie Angst davor,daß das eintritt was Amade sagt?Haben Sie mal Ihre letzte Rentenauskunft gelesen?Zu mir wurde früher immer gesagt leiste du ertmal eas bevor du was forderst.Jetzt wo ich langsam zu denen gehöre dir mal was fordern dürfen iss nix mehr da.

von
Jens L.

Warum verteufelt er dann so die zusätzliche private Vorsorge? Die Entwicklung ist nunmal so, dass weniger Zahlern mehr Empfänger gegenüber stehen. Dem wird das System eben angepaßt und der Einzelne mehr in die Verantwortung genommen. Schlimm, dass man sich nicht mehr so intensiv um Sie kümmert? Statt darüber zu schimpfen sollten Sie vielleicht lieber Vorschläge bringen, wie man zB. zu mehr Beitragszahlern kommt.

von
R t B

Das ist Ihr Argument?Lesen Sie heute mal in deverschiedenen Zeitungen nach.Langsam kommt man darauf,daß die "Rente" längst nicht mehr das Wahre ist.Da kann man riestern wie wie man will.Es wird nicht reichen im Alter.Nur nebenbei.Ein Paar Beiträge mehr würden schon unsre geliebten Beamte abwerfen können.Auch in der Großindustrie wären noch Quellen wo man was abschöpfen könnte.Aber das darf man ja nicht,da die sonst ins Ausland müssen.
Verstehen Sie mich nicht falsch.Aber riestern kommt mir wie so ein Versuch vor dem Volk dem gemeinen meine ich vorzugaugeln,es könnte so doch noch zu was kommen im Alter.Derweil bringen sich unsere Politiker und deren Gefolgschaft in Sicherheit.Wie?Siehe Diäten.

von
Jens L.

Aber jeder Beitragszahler mehr ist letztendlich ein Empfänger mehr. Damit löst man das Problem letztendlich nicht sondern verschiebt es nur. An der zusätzlichen kapitalgestützten Vorsorge geht kein Weg vorbei.

Aber wie schon gesagt will ich mich zu dem Thema eigentlich nicht äußern. Mich ärgert nur die Art, wie gewissen Leute das Thema verreißen, wobei es doch, da gebe ich Ihnen recht, wichtig ist. Nur dafür, dass es wichtig ist, sollte man anders damit umgehen.

So, mein letzter Beitrag dazu, ehe der große Radiergummi kommt. :-)

von
Beamter

Na endlich kommen die Beamten ins Spiel. Fehlen noch die Ausländer und die Russen die an allem schuld sind.
Gutes Beispiel auch der Beitrag von MariaL weiter oben. Nach 15 Jahren Mini job eine Mindestrente ohne Überprüfung Bedürftigkeit einführen. Klasse Idee, da hat man dann sogar im Alter mehr als zu Zeiten der Arbeit...
Wie wärs denn mal mit einer Alternative von Amade? Was kann man denn tun außer verzweifeln und jammern?
Und Frankreich ist kein wirklicher Vergleich mit dem deutschen System, dann könnte man auch die Schweiz oder die Niederlande heranziehen. Die haben aber eine andere Entwicklung hinter sich. Man kann höchstens von deren Erfolgen oder Mißerfolgen lernen.
Nach wie vor dürfte das deutsche Rentensystem weltweit eines der führenden sein. Wems hier nicht gefällt, der kann sich ja bei Kabel 1 oder Vox Anregungen zum Thema Auswandern holen.

von
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Döös Lob war zu viel, oder

von
Jens L.

"Radiergummi" ist wohl das Codewort..... :-)

von
dirk

Vor der drohenden Masenarmut mahnen doch aber außer Armade viele seriöse Organisationen und Forscher

von
Amadé

Die Hiobs-Botschaften überschlagen sich.

Schhäuble ist ein schlauer Politiker, der sagt nichts, was unüberlegt ist.

Angesichts des folgenden Artikels stellt sich langsam aber sicher die System-Frage:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,518830,00.html

von
Amadé

Immer wieder schreibe ich auch ergänzend, dass das Leben mit Grundsicherung noch längst nicht der Weltuntergang ist. Das ist eine durch und durch positive Einstellung. Man muss sich eben mit diesem Leben arrangieren und das Beste draus machen - oder so lange Arbeiten, wie es eben nur geht. Das ist allemal besser, als sich die Welt schönzureden, um dann doch ge- und enttäuscht zu werden.

Zu denen die da behaupten, man solle weiter unbeirrt für die Grundsicherung sparen, weil man ja sonst "schmarotzen" würde - folgendes:

Schaue ich auf meinen Lohnzettel, so bemerke ich, dass mir und meinem Arbeitgeber horrende Summen abgezogen werden. Zahlen all die Kritiker, die nicht "Schmarotzer" sind keine Rentenbeiträge?

von
M

Bitte erklären sie mir, warum/inwiefern die "falsche Politik" an Ihrer 7-jährigen Arbeitslosigkeit Schuld war ???

von
R t B

Die Redaktion hat den Löschknopf wieder gefunden.Da fühlt man sich doch gleich wieder zu Hause.

von
M

Schäuble sagt nichts unüberlegtes ?????

Das wage ich doch glatt zu bezweifeln... ;-)

von
R t B

da gebe ich Ihnen volle Zustimmung.Dieser verbitterte Mensch gehört nicht in eine Regierung.
Es darf gelöscht werden.

von
dirk

Ich will die Gelegenheit nutzen, ein Beispiel für verfehlte Politik, die zu Arbeitslosigkeit führt beizusteuern:

Im Uniklinikum M. wurde modernisiert und Neugebaut.
Die Aufgabe vieler Geringqualifizierten, hier der Transport im Haus, wurde durch ein automatisches System übernommen. Technisch faszinierend! Dadurch entstanden auch neue Arbeitsplätze: in der Wartungsfirma und bei der Fertigung, sicher die meisten im Ausland. Gut?

Was wurde aus den Helfern in der Klinik - überwiegend heute ALG2. Sicher, ihr Lohn war nicht wesentlich höher.

Fazit: Die "öffentliche Hand"(als letztendlich eigentlicher Betreiber der Uniklinik) spart die Lohnsummen dieser Arbeitskräfte ein, die Rentenbeiträge übrigens auch!. Dafür zahlt, letztendlich die öffentliche Hand das ALG2. Gesamteinsparung: keine, Mehraufwand die Kosten der Spezialisten.
Ein Beispiel, wills dabei belassen.

von
dirk

http://www.sozialticker.com/altersarmut-wird-fuer-viele-zur-realitaet-in-deutschland_20071122.html