Studium nach Umschulung

von
Herr Lehmann

Hallo.

Ich werde in diesem Jahr eine von der DRV finanzierte 2-jährige Umschulung beenden.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt möchte ich nach Beendigung der Umschulung studieren.

Ist dies ohne Weiteres möglich oder resultieren irgendwelche Pflichten aus der Umschulung?

HERR LEHMANN

von
KSC

Wäre kein Problem.

Ohne nähere Hintergründe zu kennen, hört sich das fragwürdig an:

Warum den "Stress einer Umschulung" wenn Sie hinterher studieren wollen, also was ganz anderes machen.

Ganz zu schweigen davon, dass bei diesem Plan die Umschulung aus Sicht des Beitragszahlers dann "total rausgeworfenes Geld" ist.

Man könnte das als "Schmarotzertum" bezeichnen, ..........noch geschwind den Staat abzocken bevor man studiert.......?????

Aber vielleicht gibt gute Gründe die niemand kennt?

von
Herr Lehmann

"Wäre kein Problem." bedeutet also: Nein, keine Verpflichtungen. Umschulung beendet, was danach geschieht (z. B. PRIVAT finanziertes Studium) ist Sache des Versicherten?!

Es geht mir hier nur um die Klärung der Möglichkeit.

von
Fastrentner

Hallo Herr Lehmann!
Den meisten Nutzern dieses Forums geht es aber darum, dass nicht unnütz Gelder der Rentenversicherung ausgeben werden.
Es ist in der Tat befremdlich sich eine Umschulung finanzieren zu lassen, um im Anschluss zu studieren.
Tun Sie, was Sie nicht lassen können, Hauptsache Sie wundern sich nicht, wenn es mit dem Studium nicht klappt und die Rentenversicherung Ihnen dann nicht mehr unter die Arme greift!

von
Herr Lehmann

Es geht um ein berufsbegleitendes Studium. Also eine von mir finanziertes, neben dem Job laufendes, Studium. Es wäre kein verschwendetes Geld, da das Studium auf die Ausbildungsinhalte aufbaut. Langfristig kann damit gerechnet werden, dass ich mehr in die Rentenversicherung einzahlen werde als ohne das Studium. Verstehen Sie?

Experten-Antwort

Hallo Herr Lehmann,

normalerweise ist die Förderung einer Umschulung/Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) drauf ausgerichtet erneut eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auszuüben. Eine Verpflichtung wird mit der Bewilligung jedoch nicht verbunden.
Näheres klären Sie bitte mit der Reha-Sachbearbeitung Ihre Rentenversicherungsträgers.

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