SV-Pflicht Urlaubsabgeltung

von
K.M.

Hallo,
mein Arbeitverhältnis hat zum 31.01.2019 nach 3 jähriger Elternzeit geendet. Im Februar habe ich Urlaubsabgeltung, Urlaubsgeld sowie Weihnachtsgeld in Höhe von insgesamt 16.833 € erhalten. Hier hat mein ehemaliger Arbeitgeber keine SV-Beiträge abgezogen. Ist diese Zahlung nun Sozialversicherungspflichtig, oder nicht? Und wenn ja, wie sollte ich hier weiter vorgehen?

Herzlichen Dank

Experten-Antwort

Hallo,
diese Einmalzahlung ist tatsächlich nicht versicherungspflichtig. Sie müssen folglich nichts veranlassen.

von
K.M.

Danke für die schnelle Rückmeldung!

von
Sicher

Zitiert von: Experte/in
Hallo,
diese Einmalzahlung ist tatsächlich nicht versicherungspflichtig. Sie müssen folglich nichts veranlassen.

Ist das sicher was Sie hier angeben?

Siehe: https://www.ikk-suedwest.de/arbeitgeber/sozialversicherung-im-betrieb/rund-um-den-beitrag/beitragspflicht-bei-einmalzahlungen/

von
???

Hm, soweit ich mich erinnere ist die Beitragsbemessungsgrenze in solchen Fällen 0 €, da sie in diesem Jahr noch nicht sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Damit wäre die Einmalzahlung beitragsfrei und der Experte hat recht.

von
???

Ergänzung:
Es wäre noch die März-Klausel zu berücksichtigen. Da aber wohl auch 2018 nicht gearbeitet wurde, ist das Ergebnis das selbe.

von
Siehe hier

https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/einmalzahlungen-zeitpunkt-der-zuordnung-25-zuordnung-bei-ruhen-und-beendigung-der-beschaeftigung_idesk_PI42323_HI1564541.html

Ist ein Abrechnungszeitraum im laufenden Kalenderjahr nicht vorhanden, ist die Einmalzahlung beitragsfrei. Dies gilt allerdings nicht, wenn die Einmalzahlung im ersten Quartal des Folgejahres gezahlt wird.
Hat bei Zahlung des einmaligen Arbeitsentgelts nach dem 31.3. die Beschäftigung bereits im Vorjahr geendet, dann können von der Einmalzahlung keine Sozialversicherungsbeiträge erhoben werden. Das Gleiche gilt, wenn
die Beschäftigung zwar im Kalenderjahr der Auszahlung der Einmalzahlung geendet hat,
in diesem gesamten Kalenderjahr bis zur Zahlung der Einmalzahlung aber kein laufendes Arbeitsentgelt erzielt worden ist und
während einer Arbeitsunfähigkeit, einer Schutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz oder der Elternzeit Beitragsfreiheit bestanden hat.

Experten-Antwort

Aufgrund der Frage habe ich angenommen, dass K.M. weder 2019 noch 2018 beschäftigt und Entgelt bezogen hat. Folglich besteht keine Beitragspflicht (vgl. auch Antwort von "Siehe hier").