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TA-Leistungen

von
Armour

Hallo zusammen, ich hatte eine Bandscheiben-OP alles lief anfangs gut, jetzt aber die ernüchterung, mir geht es schlecht, die reha mußte abgebrochen werden, er wird empfohlen, das ich nicht mehr in meinen alten beruf einsteige (Müllwerker) und das mit 26 Jahren, in dem Reha bericht steht:
&#34;Wir empfehlen längerfristig eine berufliche umorientierung und in diesem Rahmen die Prüfung von TA-Leistungen.&#34;
Meine Frage besteht darin, was TA-Leistungen sind?

lg Armour

von
F U N

TA-Leistungen = Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Dies können Leistungen von verschiedenen Leistungsträgern sein, z.B. Agentur für Arbeit, Krankenkasse oder gesetzl. Rentenversicherung.

Diese Leistungen werden dann gewährt, wenn eine berufl. Tätigkeit im jetzige ausgeübten Berufl auf Grund gesundheitlicher Einschränkung nicht mehr aus geübt werden können, aber ein "Restleistungsvermögen" da ist um weiterhin im Arbeitsprozeß zu verbleiben. Hierbei entscheiden die Leistungsträger separat ob und in welcher Form die Leistungen erbracht werden können. Ein Antrag ist hierfür zwingend erforderlich. Sie sollten hierzu mit einem Reha-Berater einer Auskunfts- und Beratungsstelle in Ihrer Nähe Kontakt aufnehmen. Alles Gute für die Gesundheit.

von
Armour

dankeschön für die schnelle antwort, wie lang geht das, den rest meines arbeitsleben?
Wer entscheidet zu wem ich muß oder kann ich das selbst entscheiden, weil wenn es ums liebe geld geht, wird man ja nicht wirklich geholfen, ich habe mir auch einen termin bei meiner hausärztin geben lassen um das mal mit ihr zu besprechen, ich wollte auch noch zu dem Professor der mich operiert hat, wer wäre denn wirklich da der helfen könnte?

von
sab

Suchen Sie doch mal hier http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html nach einer Reha-Service-Stelle

Diese sind zwar bei der Deutschen Rentenversicherung eingerichtet, können Ihnen aber umfassende Auskünfte zu allen möglichen Reha-Trägern geben.

von
Armour

Vielen dank für die hilfe

von
Armour

Eine Frage hab ich noch:

Gelte ich dann automatisch als Behindert, weil alles was ich finde mit behinderungen zu tun hat?

von
Corletto

Natürlich gelten Sie nicht als behindert.

Eine Teilhabe am Arbeitsleben hat mit einer Behinderung nichts zu tun.

Einen Grad der Behinderung gibt es nur auf IHREN Antrag hin und nur vom Versorgungsamt bzw. der Kreis/Stadtverwaltung .

von
Corletto

Hier finden Sie alles wichtige zum Thema Teilhabe am Arbeitsleben :

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_15758/SharedDocs/de/Navigation/Rehabilitation/leistungen/teilhabe__arbeitsleben__node.html__nnn=true

Experten-Antwort

Hallo Armour,

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sind Leistungen der beruflichen Rehabilitation. Sie dienen der beruflichen Wiedereingliederung für einen Versicherten/ Rehabilitanden, der gesundheitlich dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, seine bisher überwiegend ausgeübte Tätigkeit zu verrrichten.

Wir empfehlen angesichts Ihrer geschilderten Situation eine weitere Beratung durch Ihren Rehabilitationsberater bei Ihrem Rehabilitions- bzw. Rentenversicherungsträger. Dieser wird die Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation (z.B. Umschulung, Einarbeitung bei einem Arbeitgeber, etc.) mit Ihnen erörtern.

Ein Grad der Behinderung, wie beim Versorgungsamt bzw. der Stadt- oder Gemeindeverwaltung, wird durch die Bewilligung einer Maßnahme der Teilhabe nicht festgesetzt. Sofern Sie hierzu eine Feststellung wünschen, stellen Sie bitte separat einen Antrag auf Feststellung Ihres Grades der Behinderung (GdB) bei Ihrem Versorgungsamt bzw. Ihrer Stadtverwaltung.