Teil-Erwerbsminderungsrente trotz Erhöhung der Arbeitszeit?

von
Gabi Müller

Nach einem Wegeunfall erhalte ich eine unbefristete Unfallrente von der BG und zusätzlich eine Teil-Erwerbsminderungsrente, die auf die Unfallrente angerechnet wird. Meine -vom Gutachter- empfohlene Arbeitszeit war 4 Tage à 4 Stunden. Da ich aber einen Arbeitsweg von insgesamt 2 Stunden habe und außerdem als Verkäufer mit den Nacharbeiten meiner geschriebenen Aufträge in den 4 Arbeitsstunden sehr überfordert war, habe ich nun probeweise meine Arbeitszeit auf 4 x 8 Std. ausgeweitet, damit ich mich einer Fahrgemeinschaft anschließen kann, die mich gegen Entgelt mitnimmt und ich für diese 2 Stunden mich nicht mehr konzentrieren muss. Darüber hinaus kann ich nun ganz in Ruhe meine Aufträge bearbeiten. Im Einverständnis mit meinem Arbeitgeber kann ich auch immer wenn nötig Pausen einlegen, ohne dass mir Arbeitszeit abgezogen wird. Nun habe ich aber Bedenken, dass mir die Teil-Erwerbsminderungsrente entzogen wird, da ich ja 32 Std./Woche arbeite. Da wird es wohl keinen interessieren, dass trotz Erhöhung der Arbeitszeit dies die beste Lösung für meine Gesundheit ist. Nach Verrechnung mit der Unfallrente erhalte ich rund 80,-- € Rente, auf die ich natürlich verzichten kann. Meine Angst ist nur, dass der Rentenversicherer dies an die BG meldet und ich erneut durch die Gutachtermühle muss, was sehr belastend ist. Wer kann mir hier Ratschläge geben? Vielen Dank!

Experten-Antwort

Diese Frage kann hier nicht im Forum beantwortet worden. Sie müssen sich zwingend mit Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger in Verbindung setzen.
Ihrem Rentenbescheid können Sie entnehmen, dass Sie verpflichtet sind jede Änderung in den Verhältnissen (z. B. Aufnahme einer Beschäftigung), dem Rentenversicherungsträger mitzuteilen.

von
=//=

"Nach einem Wegeunfall erhalte ich eine unbefristete Unfallrente von der BG und zusätzlich eine Teil-Erwerbsminderungsrente, die auf die Unfallrente angerechnet wird."

Nur zur Klarstellung:

Die teilweise EM-Rente wird NICHT auf die Unfallrente angerechnet, sondern umgekehrt (§ 93 SGB VI).