Teilerwerbsminderungsrente und Hinzuverdienst

von
Hoffnung

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach einem gestellte Höhergruppierungsantrag bei meinem Arbeitgeber im Dezember 2012!! wurde dieser nun genehmigt und es soll eine Nachzahlung des Gehaltes für diesen Zeitraum erfolgen. Meine Rente habe ich ab September 2013 erhalten. Mit dieser Nachzahlung überschreite ich die zulässige Hinzuverdienstgrenze, da es nach einer Tarifanpassung eine rückwirkende Nachzahlung gab und das Weihnachtsgeld im November 2014 ansteht.
Wie wird diese Nachzahlung gesehen? Als ich den Antrag gestellt habe, war von Rente noch keine Rede. Wird mir jetzt die Rente für das gesamte Kalenderjahr gekürzt oder nur für die entsprechenden Monate? Gibt es eine Lösung für dieses Problem? Ich kann schließlich nichts dafür, dass mein Arbeitgeber fast zwei Jahre braucht, um über diesen Antrag zu entscheiden. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Freundliche Grüße

von Experte/in Experten-Antwort

Nachzahlungen aufgrund rückwirkender Lohnerhöhungen stellen Arbeitsentgelt dar und sind daher bei der Einkommensanrechnung auf die teilweise Erwerbsminderungsrente zu berücksichtigen.
Inwieweit die monatlichen Hinzuverdienstgrenzen überschritten sind, kann ich leider nicht beurteilen. Hier empfiehlt es sich, bei den Kollegen einer Beratungsstelle einen Termin zu vereinbaren.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die jeweils maßgebliche Hinzuverdienstgrenze im Laufe jeden Kalenderjahres (gilt auch für 2013) in zwei Kalendermonaten zulässig zu überschreiten. Für die restlichen Monate ist ggf. eine Neuberechnung der Erwerbsminderungsrente erforderlich. Ob es für die Vergangenheit zu einer Rückforderung kommt, wenn Ihnen Ihre Rente in falscher Höhe gezahlt wurde, kann ich leider nicht sagen.