Teilhabe am Arbeitsleben

von
siri

Guten Tag,
ich habe eine Bewilligung zur Teilhabe am Arbeitsleben und befinde mich im Vorkurs zur Umschulng "Kauffrau Büromanagement" (obwohl ich nie ins Büro wollte !!)
Der Vorkurs begann im Januar und gleich am Anfang fingen sich meine Beschwerden ( HWS Bandscheibenvorfall ) sich zu verstärken.
Ich begann Schmerzmittel zu nehmen um überhaupt zum Kurs gehen zu können.
Leider haben die Schmerzen so zugenommen und ich bin durch die Schmerzmittel nun auch noch im Magen Darmtrakt so geschwächt, das ich oft erbrechen muß.
Nun bin ich aufgrund meiner gesundheitlichen Beschwerden schon 14 Tage krankgeschrieben und es ist leider noch keine wesentliche Besserung in Sicht, außer die langsame Reduzierung der Schmerzmittel.
Leider ! habe ich kein Vertrauensverhältnis zu meinem Rehaberater und so frage ich nun hier, wie soll ich mich verhalten, denn der Orthopäde, bei dem ich schon seit Jahren in Behandlung bin hat mir angeraten, diese Umschulng aufgrund des Beschwerdebildes nicht zu machen, der Ostheopaht der versucht mich wieder hinzubekommen teilt diese Meinung und auch ich bin mir klar, das weder Vorkurs noch Umschulung für mich geeignet sind.
Was habe ich für Möglichkeiten, evt. nach einem Beruf umzuschulen, der mir gesundheitlich und auch meinen Qualifikationen entsprechend liegen und möglich wäre?
Welche Schritte sind jetzt wichtig zu tun?
Ich bedanke mich für Antworten

von
???

Die Frage ist, welche Alternativen Sie haben? In welchem Beruf würden Sie gerne umschulen? Wie sieht es da aus: Sind Sie geeignet - intellektuell, psychisch, praktisch, persönlich? Wie ist der Arbeitsmarkt? Mit welchen Gründen wurden Ihre Wünsche denn abgelehnt?

Niemand "muss" eine Umschulung machen, und schon gar nicht in einem Bereich, den man nicht mag. Es gibt jedoch genug Fälle, in denen aus den unterschiedlichsten Gründen nur noch ungeliebte Berufe zur Auswahl übrigbleiben. In einem solchen Fall muss man sich dann halt überlegen: Will ich in den sauren Apfel beißen? Ob das auf Sie zutrifft? Keine Ahnung.

Experten-Antwort

Hallo siri,

man kann Ihnen nur empfehlen, sich an den zuständigen Fachberater für Rehabilitation zu wenden, um prüfen zu können inwieweit eine Alternative für Sie besteht. Normalerweise wird im Vorfeld geklärt, für welchen Beruf der Betreffende umgeschult werden soll. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Einschränkungen.
Eine Lösung für Ihr Problem kann daher nur ein klärendes Gespräch mit Ihrem Fachberater für Rehabilitation sein.

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