Teilhabe am Arbeitsleben

von
Heike Biqmeti

Hallo,

mir wurde im Rahmen einer REHA,eine Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt.Lt. Rehaberaterin der DRV,sollte erst eine innerbetriebliche Umsetzung ins Auge gefaßt werden.Ich bin Altenpflegerin und aufgrund eines Bandscheibenvorfalls,welcher im Januar operiert wurde bis auf weiteres arbeitsunfähig geschrieben und darf aus og.Grund meinen Beruf nicht mehr ausüben.Da eine innerbetrieblich Umsetzung aus Mangel an geeigneten Arbeitsplätzen nicht möglich ist,wurde mir als zweite Möglichkeit eine Weiterbildung etc.in Aussicht gestellt.Alles noch in der Reha durch die Beraterin.Dies war im Februar.Da sich bis jetzt nichts getan hat,außer das meine Beziehung so langsam in die Brüche geht,wollte ich mir in Eigeninitiative eine geeignete Arbeit suchen.Da ich nun schon von mehreren Seiten gehört habe,das dies garnicht so einfach sei,meine Frage,welche Möglichkeiten habe ich,bzw.mit welchen Konsequenzen hätte ich zu rechnen?

von
GroKo

Zitiert von: Heike Biqmeti

Hallo,

mir wurde im Rahmen einer REHA,eine Teilhabe am Arbeitsleben genehmigt.Lt. Rehaberaterin der DRV,sollte erst eine innerbetriebliche Umsetzung ins Auge gefaßt werden.Ich bin Altenpflegerin und aufgrund eines Bandscheibenvorfalls,welcher im Januar operiert wurde bis auf weiteres arbeitsunfähig geschrieben und darf aus og.Grund meinen Beruf nicht mehr ausüben.Da eine innerbetrieblich Umsetzung aus Mangel an geeigneten Arbeitsplätzen nicht möglich ist,wurde mir als zweite Möglichkeit eine Weiterbildung etc.in Aussicht gestellt.Alles noch in der Reha durch die Beraterin.Dies war im Februar.Da sich bis jetzt nichts getan hat,außer das meine Beziehung so langsam in die Brüche geht,wollte ich mir in Eigeninitiative eine geeignete Arbeit suchen.Da ich nun schon von mehreren Seiten gehört habe,das dies garnicht so einfach sei,meine Frage,welche Möglichkeiten habe ich,bzw.mit welchen Konsequenzen hätte ich zu rechnen?


Wer sollte Ihnen verbieten wieder zu arbeiten?
Wenn Sie eine Arbeit finden wäre die Konsequenz dass Sie wieder für sich selbst sorgen könnten.

Experten-Antwort

Hallo Heike Biqmeti,

es spricht nichts dagegen, wenn Sie versuchen einen geeigneten (zustandsangemessenen) Arbeitsplatz zu finden.

Sie sollten aber auch Kontakt mit Ihrer Reha-Beraterin/Reha-Berater aufnehmen und einen Gesprächstermin vereinbaren, damit die weitern Schritte im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben geplant werden können.

von
Heike Biqmeti

Wer sollte Ihnen verbieten wieder zu arbeiten?
Wenn Sie eine Arbeit finden wäre die Konsequenz dass Sie wieder für sich selbst sorgen könnten.

Ich glaube mal nicht,das dies so einfach ist,wie Sie schreiben,oder sind sie Experte.
Mir wurde nämlich von der Rv ein Casemanager zur Seite gestellt,welcher mit mir die innerbetriebliche Umsetzung klären sollte.Da keine Umsetzung möglich war,hat er mit meinem Arbeitgeber ausgehandelt,das dieser mir meinen Arbeitsplatz für die Dauer von 2 Jahren frei hält.

von
Heike Biqmeti

Einen Termin habe ich.Es geht aber auch darum,das mich mein Hausarzt nicht weiter arbeitsunfähig schreiben will,da er mich nicht operiert hat,obwohl er den Rehabericht hat,in welchem steht,das ich bis auf weiteres arbeitsunfähig bin,mein Operateur ist in Rente und einen Nachfolger gibt es niht.Die Krankenkasse fragt auch in regelmäßigen Abständen,nach.....

von
GroKo

Zitiert von: Heike Biqmeti

Wer sollte Ihnen verbieten wieder zu arbeiten?
Wenn Sie eine Arbeit finden wäre die Konsequenz dass Sie wieder für sich selbst sorgen könnten.

Ich glaube mal nicht,das dies so einfach ist,wie Sie schreiben,oder sind sie Experte.
Mir wurde nämlich von der Rv ein Casemanager zur Seite gestellt,welcher mit mir die innerbetriebliche Umsetzung klären sollte.Da keine Umsetzung möglich war,hat er mit meinem Arbeitgeber ausgehandelt,das dieser mir meinen Arbeitsplatz für die Dauer von 2 Jahren frei hält.


Und wo sehen Sie eine Behinderung bei der Suche nach Arbeit?

von
???

"Es geht aber auch darum,das mich mein Hausarzt nicht weiter arbeitsunfähig schreiben will,da er mich nicht operiert hat,obwohl er den Rehabericht hat,in welchem steht,das ich bis auf weiteres arbeitsunfähig bin,mein Operateur ist in Rente und einen Nachfolger gibt es niht."
Gehen Sie zu einem Facharzt (nach eine Bandscheiben- OP ist der Hausarzt vielleicht auch wirklich nicht der richtige Ansprechpartner) und nehmen Sie alle Unterlagen mit. Sollte auch der die weitere Krankschreibung verweigern (mit eine vernünftigen Begründung), sollten Sie zumindest einen Arbeitsversuch, am besten als stufenweise Wiedereingliederung, starten.

"Da keine Umsetzung möglich war,hat er mit meinem Arbeitgeber ausgehandelt,das dieser mir meinen Arbeitsplatz für die Dauer von 2 Jahren frei hält."
Und was soll nun in diesen 2 Jahren passieren? Haben Sie sich darüber Gedanken gemacht, Ihren Case-Manager gefragt? Was soll denn beim nächsten Termin (der wann ist? Dieses Monat, nächstes Monat ...) besprochen werden? Was erwarten Sie sich von Ihrer beruflichen Zukunft?

"Dies war im Februar.Da sich bis jetzt nichts getan hat,..."
Dann rufen Sie halt mal an und fragen nach, wann und wie es weitergehen soll.

von
Heike Biqmeti

Danke für die Tips und Vorschläge,die ich alle schon getätigt habe.
Ich glaube ich hätte sonst nicht nocheinmal hier nachgefragt,wenn ich an anderer Stelle schon Antworten bekommen hätte.

von
Herz1952

Hallo Heike Biqmeti,

Arbeit werden Sie vielleicht finden, aber ob Sie damit wieder für sich selbst sorgen können, das ist eine andere Frage.

Aber von irgendwas müssen Sie ja leben. An Ihrer Stelle würde ich meine Krankenakte nehmen und einen anderen Arzt suchen, der mich zunächst AU schreibt.

Arbeitsamt, ARGE und Arbeitgeber sind "begeistert" wenn sie einen Arbeitnehmer bekommen oder vermitteln sollen, der seine Leistungen nicht mindestens 100 % bringen kann.

Notfalls würde ich eine Rechtsberatung einholen, bevor man/frau Sie von Pontius zu Pilatus schickt.

Bei meiner Reha, wurde ich sogar gefragt, ob ich wieder arbeiten "will". Natürlich sagte ich ja, wenn die vom Oberarzt prophezeiten Besserungen eintreten. Obwohl ich von einem Universitätsarzt weitaus weniger Leistungsfähigkeit in Aussicht gestellt bekam.

Das tollste war der Rat der Sozialberaterin, die mir empfahl, mich noch vor einem bestimmten Stichtag arbeitslos zu melden, dass ich noch Anspruch auf 24 Monate ALG I habe statt nur noch 18 (oder waren es gar nur 12) Monate.

Ich sagte Ihr, dass Sie wohl keinen blassen Schimmer von meinem Gesundheits-Zustand habe und ich niemals mehr arbeiten kann. Daraufhin empfahl sie mir, einen "neutralen" Rentenberater zu nehmen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sein Gesundheitsmanagement (Disease Management - DMP) größtenteils selbst in die Hand nehmen sollte.

Herz1952

von
Heike Biqmeti

Hallo Herz 1952,

ja und wo stehen Sie jetzt?Rente,von der man genauso wenig wie von Krankengeld leben kann,oder haben Sie umgeschult?

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo Heike Biqmeti,

Arbeit werden Sie vielleicht finden, aber ob Sie damit wieder für sich selbst sorgen können, das ist eine andere Frage.

Aber von irgendwas müssen Sie ja leben. An Ihrer Stelle würde ich meine Krankenakte nehmen und einen anderen Arzt suchen, der mich zunächst AU schreibt.

Arbeitsamt, ARGE und Arbeitgeber sind "begeistert" wenn sie einen Arbeitnehmer bekommen oder vermitteln sollen, der seine Leistungen nicht mindestens 100 % bringen kann.

Notfalls würde ich eine Rechtsberatung einholen, bevor man/frau Sie von Pontius zu Pilatus schickt.

Bei meiner Reha, wurde ich sogar gefragt, ob ich wieder arbeiten "will". Natürlich sagte ich ja, wenn die vom Oberarzt prophezeiten Besserungen eintreten. Obwohl ich von einem Universitätsarzt weitaus weniger Leistungsfähigkeit in Aussicht gestellt bekam.

Das tollste war der Rat der Sozialberaterin, die mir empfahl, mich noch vor einem bestimmten Stichtag arbeitslos zu melden, dass ich noch Anspruch auf 24 Monate ALG I habe statt nur noch 18 (oder waren es gar nur 12) Monate.

Ich sagte Ihr, dass Sie wohl keinen blassen Schimmer von meinem Gesundheits-Zustand habe und ich niemals mehr arbeiten kann. Daraufhin empfahl sie mir, einen "neutralen" Rentenberater zu nehmen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sein Gesundheitsmanagement (Disease Management - DMP) größtenteils selbst in die Hand nehmen sollte.

Herz1952


Du schwallst doch wieder nur Mist.
Glaubst Du allen ernstes dass irgendjemand Deine erfundene Lebensgeschichte interessiert?

von
Herz1952

Hallo Heike Biqmeti,

damals (2005) wurde ich arbeitsunfähig aus der Reha entlassen, mit der Option, dass ich bei wesentlicher Besserung meiner Gesundheit, vor allem Herzleistung, wieder arbeiten könnte. Dabei hatte ich nicht mehr die geringste medizinische Chance, dass dies Eintritt. Die Bypass-OP diente nur dazu, zu retten was zu retten war, dass war ziemlich wenig.

Es folgte Krankengeld bis Aussteuerung, ALG I und volle EM-Rente (Arbeitsmarktrente) für 3 Jahre. Danach verlängert auf unbestimmte Zeit.

Mittler weile ist die Herzleistung noch weiter gesunken, dass ich kaum 2 Stockwerke hoch gehen kann.

Die Untersuchung seitens der DRV fand bei einem Niedergelassenen Arzt statt, der im Auf-trag der DRV begutachtete (Rheumatologe und Internist). Er sprach nicht viel und ich wusste was er bei Ultraschall sah.

Die ersten 5 Jahre waren wie ein Lottogewinn und ich genoss die Natur und die Spaziergänge, konnte allerdings keine 8 Stunden mehr wach sein.

Seitdem ging es ständig bergab. 2010 bekam ich einen Defibrillator implantiert. Bekam später "offene Beine" und jetzt bereits zum zweiten Mal.

Und jetzt wickele ich wieder die Kompressionsbinden für meine Beine.

Ich hoffe, es bleibt noch genug Material übrig, unseren GroKo damit "Ganzkörper" zu mumifizieren. Damit er nicht mehr schreiben und reden kann. Er hat dann Zeit über seinen "Blödsinn" nachzudenken, bis er - vielleicht - nach 5000 Jahren von Aliens wieder ausgegraben wird und als Schrecken des Universums auf deren Heimatplaneten zur Schau gestellt wird. Gelle Groko!

Heike, sehen Sie zu, dass Sie nicht unter die Räder kommen. Sie können sich auch an die nächste DRV-Beratungsstelle wenden, wie Sie weiter vorgehen können.

Vielleicht bekommen Sie Übergangsgeld im Rahmen einer Umschulung oder auch eine befristete EM-Rente. Ich weiß leider nur zu gut (als Patient) welchen Belastungen Krankenpfleger/innen ausgesetzt sind.

von
GroKo

Zitiert von: Herz1952

Hallo Heike Biqmeti,

damals (2005) wurde ich arbeitsunfähig aus der Reha entlassen, mit der Option, dass ich bei wesentlicher Besserung meiner Gesundheit, vor allem Herzleistung, wieder arbeiten könnte. Dabei hatte ich nicht mehr die geringste medizinische Chance, dass dies Eintritt. Die Bypass-OP diente nur dazu, zu retten was zu retten war, dass war ziemlich wenig.

Es folgte Krankengeld bis Aussteuerung, ALG I und volle EM-Rente (Arbeitsmarktrente) für 3 Jahre. Danach verlängert auf unbestimmte Zeit.

Mittler weile ist die Herzleistung noch weiter gesunken, dass ich kaum 2 Stockwerke hoch gehen kann.

Die Untersuchung seitens der DRV fand bei einem Niedergelassenen Arzt statt, der im Auf-trag der DRV begutachtete (Rheumatologe und Internist). Er sprach nicht viel und ich wusste was er bei Ultraschall sah.

Die ersten 5 Jahre waren wie ein Lottogewinn und ich genoss die Natur und die Spaziergänge, konnte allerdings keine 8 Stunden mehr wach sein.

Seitdem ging es ständig bergab. 2010 bekam ich einen Defibrillator implantiert. Bekam später "offene Beine" und jetzt bereits zum zweiten Mal.

Und jetzt wickele ich wieder die Kompressionsbinden für meine Beine.

Ich hoffe, es bleibt noch genug Material übrig, unseren GroKo damit "Ganzkörper" zu mumifizieren. Damit er nicht mehr schreiben und reden kann. Er hat dann Zeit über seinen "Blödsinn" nachzudenken, bis er - vielleicht - nach 5000 Jahren von Aliens wieder ausgegraben wird und als Schrecken des Universums auf deren Heimatplaneten zur Schau gestellt wird. Gelle Groko!

Heike, sehen Sie zu, dass Sie nicht unter die Räder kommen. Sie können sich auch an die nächste DRV-Beratungsstelle wenden, wie Sie weiter vorgehen können.

Vielleicht bekommen Sie Übergangsgeld im Rahmen einer Umschulung oder auch eine befristete EM-Rente. Ich weiß leider nur zu gut (als Patient) welchen Belastungen Krankenpfleger/innen ausgesetzt sind.


Jetzt hast Du mit Deinem immer wieder gleichen Gejammer schon Deine Bekannten und Verwandten vergrault, willst Du das Forum auch noch zu Tode langweilen.