Teilhabe am Arbeitsleben / berufliche Rahbilitation

von
Neo

Hallo zusamen. Ich hoffe ich bin hier richtig. Bin nämlich inzwischen derart verzweifelt und verunsichert. Nach einigen Bandscheibenvorfällen und damit verbundenen Krankschreibungen, bin ich vergangenes Jahr auf stationäre Reha gewesen. Das ganze habe ich angestoßen nachdem mir die Ärzte wede eine p empfohlen haben noch sonst irgendwie helfen konnten. Die Reha war gut auch wenn sich mein Gesmtzustand meiner Meinung nach nicht gebessert hat. Ich wurde laut Entlassungsbrief "arbeitsfähig entlassen. Irgendwann kam ein Schreiben der DRV mit Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben. Ich habe mich dazu entschieden den Antrag zu stellen und alles was mir angeboten wird in Anspruch zu nehmen. Mir wurde vorgechlagen eine Fortbildung (aufbau zu meinem momentan ausgeführten Beruf). Das hört sich natürlich erstmal toll an und ich freue mich auch total. Nur ist es so das ich momentan enormen psychischen Druck auf Arbeit versprüre. Ich hab da bereits gekündigt da ich ja bald mit der Fortbildungsmaßnahme beginnen werde und doch ist es so das ich noch eine Menge zu erledigen habe. Der Schulplatz ist noch nicht zu 100 % sicher und eine Whnung muss ich auch noch suchen. Das ganze geht in 20 Tagen los und ich habe noch nichts erreicht außer das ich gekündigt habe. Da ich große Sorge habe das alles nicht zu schaffen und der Druck auf Arbeit immer höher wird glaube ich es bald nicht mehr zu schaffen...

So wie mein Arbeitsplan die nächsten Tage aussieht da wird mir schon heute am Snntag himmelangst vor der kommenden Woche. So viele Stunden...ich weiß einfach nicht wie ich alles schaffen soll....

Ich sehe momentan nur eine Chance und die liegt in einer Krankschreibung....Dann wäre wenigstens der Druck von der Arbeit weg.

Was könnte ich sonst noch tun?

Mit dem Arbeitgeber zu sprechen wird nichts bringen das habe ich bereits getan, deshalb will ich ja auch schon lange weg von denen. Es hat einfach keinen Sinn zu versuchen mit denen zu kommunizieren....

von
der anderen

Ich habe leider auch nur Fragen:

Wurde die Fortbildung tatsächlich bereits bewilligt?
War die Kündigung zwingend erforderlich?
Was sagt Ihr Reha- Berater dazu?

von
Neo

Hallo und danke für Ihre Interesse. Ja wurde alles bewilligt, habe das schriftlich. Ich werde über Monate mit der Förderung beschäftigt sein deshalb, ja die Kündigung war notwendig. Mein Sachbearbeiter werde ich morgen nochmal anrufen. Es ist nur so das ich mich sogar schäme. Für die Ängste und Zweifel. Ich sitze bereits den ganzen Tag hier und werde immer panischer weil ich weiß in ein paar Stunden muss ich wieder zur Arbeit...

Experten-Antwort

Hallo Neo,

leider können wir Ihnen hier im Forum bei diesen Problemen auch nicht weiter helfen. Ob eine Krankschreibung eine Option wäre, um Ihre Situation zu verbessern, können Sie nur mit Ihrem Arzt besprechen und das sollten Sie m. E. auch dringend tun.

von
Neo

Ich werde in jedem Fall das Gespräch mit dem Hausarzt suchen. Das schadet ja nicht egal worauf es jetzt hinaus läuft. Ein Gespräch kann schließlich auch helfen. Danke für Ihre Einschätzung