Teilunfallrente seit 1982

von
Peter

Hallo,
habe im Jahr 1982 einen Arbeitswegeunfall gehabt.Sprunggelenkfraktur.
Wurde als Dauerschaden eingestuft,mit 20% Behinderung.
Woher kann ich eine Auskunft über Ärztliche Behandlung erfragen,
da es ja zu Zeiten der DDR war.Der Unfall ereignette sich in Lutherstadt Wittenberg am 18.03.1982.
Habe nun duch eine LWS Versteifung über den Sozialdienst einer Reha,Antrag auf GdB gestellt.Und die Rentenkasse will meine bestehende 20% ohne Ärztliches Gutachten nicht mit einbeziehen.
Habe denen die Renten Urkunde und die letzten monatlichen Renten Überweisungen zugeschickt.Trotzdem akzeptieren sie es nicht.
Wohin kann ich mich wenden.
MfG Peter

von
Rentenschmied

Hallo,
zuerst einmal fragen Sie bei der Stelle nach die Ihre Unfallrente zahlt. Wenn noch Jemand Unterlagen hat, dann diese Stelle. Haben sie dort den Vorgang bereits verdünnt und entforstet, haben Sie vermutlich Pech gehabt, 1982 ist schon sehr lange her.
Mit geht auch nicht ganz auf, was die "Rentenkasse" mit dem Antrag auf Feststellung eines GdB zu tun hat. Das ist doch Sache des landläufig "Versorgungsamt" genannten Trägers.
Mit besten Grüßen

Experten-Antwort

Hallo Peter,

bzgl. Ansprechpartner für ggf noch verfügbare medizinische Unterlagen möchte ich auf die Antwort von rentenschmied verwiesen.

Ansonsten vielleicht noch der Hinweis, dass 20% Unfallrente, 20% schwerbehindert und evtl. 20% arbeits-/erwerbsunfähig NICHT identisch sind. Zwar geht es immer um die Feststellung von gesundheitlichen Problemen, häufig in Form von Prozentsätzen, allerdings sind die Entscheidungsmaßstäbe und -rahmen bei Unfallrente, Schwerbehindertenausweis oder Erwerbsminderungsrente nicht identisch. Dementsprechend können von einer Institution festgestellte Werte nicht 1:1 auf andere Stellen übertragen werden