Teilweise Erwerbsminderung und 6 Stunden/Tag überschritten

von
Berti

Zitiert von: Groko
Zitiert von: Berti
Sachverhalt: Arbeitnehmer mit teilweiser Erwerbsminderung soll zu einem externen Seminar fahren, womit die Arbeitszeit (Seminardauer und Fahrtzeit) über 6 Stunden beträgt. Ist dies für die Gewährung der Rente schädlich, oder ist dies ausnahmsweise zulässig? Es handelt sich um keinen Dauerzustand, sondern um 1x ggf. max 2x im Jahr bzw. auch nicht jährlich. Ich würde sagen es ist schädlich.

Anfahrzeit zählt nicht zur Arbeitszeit.

Doch bei uns schon.

von
Berti

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Berti
Sachverhalt: Arbeitnehmer mit teilweiser Erwerbsminderung soll zu einem externen Seminar fahren, womit die Arbeitszeit (Seminardauer und Fahrtzeit) über 6 Stunden beträgt. Ich würde sagen es ist schädlich.

Zumindest ist es grenzwertig, wenn ein angeblich rentenrelevant Erwerbsgeminderter überhaupt dazu in der Lage ist.

Diese Frage hätte der Betroffene mal in seinen Rentenantrag schreiben sollen.
Dann hätte er garantiert eine zuverlässige Antwort erhalten.

Wie die wohl ausgefallen wäre?

(Erstaunlich, wie leichtfertig manche Leute ihre (hart erkämpfte) EM-Rente aufs Spiel setzen....)

MfG


Hallo Schorsch,

ich frage ja deshalb vorher an. Außerdem habe ich heute in einem anderen Beitag gelesen, wenn man das auf Kosten der Restgesundheit macht, dann ist das unschädlich.

VG Berti

von
Fastrentner

Zitiert von: Berti
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Berti
Sachverhalt: Arbeitnehmer mit teilweiser Erwerbsminderung soll zu einem externen Seminar fahren, womit die Arbeitszeit (Seminardauer und Fahrtzeit) über 6 Stunden beträgt. Ich würde sagen es ist schädlich.

Zumindest ist es grenzwertig, wenn ein angeblich rentenrelevant Erwerbsgeminderter überhaupt dazu in der Lage ist.

Diese Frage hätte der Betroffene mal in seinen Rentenantrag schreiben sollen.
Dann hätte er garantiert eine zuverlässige Antwort erhalten.

Wie die wohl ausgefallen wäre?

(Erstaunlich, wie leichtfertig manche Leute ihre (hart erkämpfte) EM-Rente aufs Spiel setzen....)

MfG


Hallo Schorsch,

ich frage ja deshalb vorher an. Außerdem habe ich heute in einem anderen Beitag gelesen, wenn man das auf Kosten der Restgesundheit macht, dann ist das unschädlich.

VG Berti

Und wer stellt letztendlich fest, ob Sie auf Kosten der Restgesundheit arbeiten?
Genau! Der soziale Dienst Ihres zuständigen Rententrägers!

von
Leserhamster

Zitiert von: Fastrentner
Zitiert von: Berti
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Berti
Sachverhalt: Arbeitnehmer mit teilweiser Erwerbsminderung soll zu einem externen Seminar fahren, womit die Arbeitszeit (Seminardauer und Fahrtzeit) über 6 Stunden beträgt. Ich würde sagen es ist schädlich.

Zumindest ist es grenzwertig, wenn ein angeblich rentenrelevant Erwerbsgeminderter überhaupt dazu in der Lage ist.

Diese Frage hätte der Betroffene mal in seinen Rentenantrag schreiben sollen.
Dann hätte er garantiert eine zuverlässige Antwort erhalten.

Wie die wohl ausgefallen wäre?

(Erstaunlich, wie leichtfertig manche Leute ihre (hart erkämpfte) EM-Rente aufs Spiel setzen....)

MfG


Hallo Schorsch,

ich frage ja deshalb vorher an. Außerdem habe ich heute in einem anderen Beitag gelesen, wenn man das auf Kosten der Restgesundheit macht, dann ist das unschädlich.

VG Berti

Und wer stellt letztendlich fest, ob Sie auf Kosten der Restgesundheit arbeiten?
Genau! Der soziale Dienst Ihres zuständigen Rententrägers!

Genauer gesagt, der sozialmedizinische Dienst mit seinen ärztlichen Gutachtern.

Experten-Antwort

Hallo Berti,

sie erhalten eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, weil die Sozialmediziner Ihres RV-Trägers festgestellt haben, dass Sie gesundheitlich nicht in der Lage sind, einer regelmäßigen Beschäftigung mit mindestens 6 Stunden am Tag nachzugehen (unter den Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes). Dieser Rentenanspruch würde dann wegfallen, wenn nachgewiesen wäre, dass Sie doch in irgendeiner Tätigkeit mindestens 6 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche, arbeiten könnten.
Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass mit einer gelegentlichen und seltenen Überschreitung der vereinbarten Arbeitszeit (sei es durch unvorhersehbare Mehrarbeit oder Seminar oder...) ein solcher "Besserungsnachweis" geführt werden könnte. Wenn sich an Ihrem gesundheitlichen Zustand nichts geändert hat, sollte dies unproblematisch sein.
Eine wirkliche Gewissheit können Sie aber nur haben, wenn Sie direkt bei Ihrem zuständigen RV-Träger nachfragen, da wir hier im Forum keine Einzelfälle von Ferne beurteilen können oder verbindliche Aussagen treffen.

von
Berti

Vielen Dank für die Antwort. Dann werde ich das ablehnen.