Teilw.Erwerbsminderungg im Verhältnis zur Berufsunfähigkeit

von
Lillith

Ich war 2007 -ca. Ende 2009 teilweise erwerbsgemindert und habe in dieser Zeit im Rahmen der 3-6 Stunden-Regelung zunächst angestellt und dann freiberuflich gearbeitet.

Zwischenzeitlich bin ich voll erwebsgeminderet. In diesem Zusammenhang habe ich beim Versorgngswerk meiner freiberuflichen Tätigkeit BU-Rente beantrgt.

Diese BU-Rente wurde mir nun abgelehnt mit der Begründung, ich hätte gar nicht Mitglied werden knnen, da ich bereits mit der teilweisen Erwerbsminderung auch berufsunfähig gewesen wäree, also seit 2007.

Frage: Ist dies tatsächlich os, daß bei von der Dt. RV festgestellten Arbeitsfähigkeit von unter 6 Stunden automatisch Berufsunfähigkeit gegeben ist ??

Frage 2: Wo finde ich Voraussetzungen /Kriterien für BU ?

Frage 3: Gibt es allgemiengültige Kriterien, oder haben die Rentenanstalt und die Versorgungswerke bzw. Versicherungen unterschiedliche Definitionen von BU ?

von
Schade

Frage 1:
Nein aus der teilweisen Erwerbsminderung kann man nicht automatisch darauf schließen, dass Sie auch berufsunfähig sind. Ob Berufsunfähigkeit geprüft wurde oder überhaupt vorliegt, kann Ihnen allenfalls Ihre Sachbearbeitung beim RV Träger mitteilen. Sie könnten auch ohne einen erlernten Beruf zu haben (= eine Vorraussetzung für BU) so eingeschränkt sein, dass Sie nur noch 3-6 Stunden arbeiten können (=teilweise Erwerbsminderung).

Frage 2:
Für die RV finden Sie die Begriffe im Sozialgesetzbuch, bzw. den dazu im Lauf der Jahre entwickelten Arbeitsanweisungen, etc.

Für das Versorgungswerk müssen Sie dessen Satzungen bemühen.

Frage 3:
Ob Ihr Versorgungswerk eine BU Entscheidung der DRV übernimmt, müssen Sie beim Versorgungswerk nachfragen, ebenso wie das Versorgungswerk eine BU feststellt, falls die DRV dazu gar keine Aussagen macht, bzw. machen muss.