Termin Rentenantrag bei gewünschter Rente ab Dezember

von
Spätaussiedlersohn

Meine Mutter, Russlanddeutsche, war vor kurzem bei einem Beratungsgespräch bei einer DRV-Stelle. Coronabedingt musste sie mit Maske kommen und durfte keine Begleitperson mitbringen. Da sie nur gebrochen Deutsch spricht, v.a. der "Beamtensprache" nicht mächtig ist und nur über einen vergleichsweise geringen Bildungsabschluss verfügt, wollte ich sie eigentlich zu dem Termin begleiten, was nun leider nicht ging. Sie selbst kann ihre Anliegen nicht gut artikulieren gegenüber einer Amtsperson. Ich versuchte ihr wenigstens zu erklären, was genau sie dort fragen und sagen sollte. Wie sich nachher herausstellte, wurde sie offenbar völlig falsch beraten und es kam quasi zu lauter Missverständnissen, die bei mir als Begleitperson wahrscheinlich nicht aufgetreten wären.

Teilw. wurde dies hier schon besprochen.

Jetzt hat sich zudem(!) noch herausgestellt, dass auch die Äußerung des Wunsches/Planes eines Rentenbeginns ab Dezember diesen Jahres nicht richtig angekommen ist.
Sie bekam dort gesagt, sie solle doch bitte erst im Januar in Rente gehen, sonst könne der Antrag irgendwie nicht mehr pünktlich bearbeitet werden (oder so). Worauf sie dann, wohl aus oben genannten Gründen, einknickte. Aber sie hat das Anrecht auf einen Rentenbeginn im Dezember. Die Wartezeit zur Altersrente für Schwerbehinderte ist dann erfüllt.

Sie hatte nun bei diesem Beratungsgespräch einen Termin zur Rentenantragsstellung erhalten, für Mitte September. Jetzt frage ich mich, ob dieser Termin noch fristgerecht bzw. rechtzeitig ist für Rentenbeginn ab Dezember. In dem schiefgelaufenen Beratungsgespräch war ja nun leider am Ende die Rede von einem Rentenbeginn ab Januar gewesen. Nun gehe ich davon aus, dass der Termin früher sein müsste, wenn die Rente schon einen Monat früher kommen soll.

Und ich habe auch keine verständlichen Aussagen dazu gefunden, wann nun der Rentenantrag zu stellen ist. Es ist oft die Rede von drei Monaten vorher. Auch hier frage ich mich, zählen dafür nur ganze Monate? Außerdem wird die Rente bei Neurentnern seit einigen Jahren ja eh erst Ende des Monats ausgezahlt, also eigentlich erst für den Folgemonat. Dann ist ja eigentlich noch mehr Bearbeitungszeit vorhanden, vier Wochen ungefähr.

Außerdem überlege ich, ob ich mit meiner Mutter nicht lieber einen Online-Rentenantrag stellen sollte und den Termin dann absagen, v.a. wenn immer noch die entsprechenden Corona-Beschränkungen gelten.

Es ist auch die Rede davon, dass man den Rentenantrag drei Monate rückwirkend stellen kann, aber erst nach oder ab/ kurz vor der Regelaltersgrenze. Sie nimmt ja aber nicht die Regelalters- sondern die Schwerbehindertenrente, sie ist erst Anfang 60.

Ich denke, wenn der Antrag im September oder Oktober oder auch noch im Dezember gestellt wird, ist er gültig, und da die Bearbeitung leider so lange dauert, muss man dann erst mal warten und bekommt später, also Anfang nächsten Jahres, die Rente für Dezember rückwirkend überwiesen?

Außerdem ist zu beachten, dass ihrem Antrag noch Nachweise aus dem SV-Heft etc. für ungeklärte bzw. fehlerhaft registrierte Zeiten beizufügen sind. Deshalb könnte die Bearbeitungszeit überdurchschnittlich lange dauern, da noch nicht alles abschließend geklärt ist. Es muss dann auch noch eine Mindestentgeltpunkte-Berechnung vorgenommen werden, diese war in den bisherigen Rentenauskünften nie enthalten, weil die rentenrechtlichen Zeiten noch keine 35 Jahre ergaben. Auch das nimmt vielleicht noch zusätzliche Zeit in Anspruch, sowie die Hochrechnung bzw. Berücksichtigung des EP-Zuschlags für den versicherungsfreien Minijob sowie die gleichzeitig zu zahlenden freiwilligen Beiträge. Diese Zahlungen erfolgen nämlich noch bis einschließlich November, der Minijob wird ohnehin auch während des "Ruhestand" bis auf weiteres noch beibehalten, weil die Rente so gering ausfällt.

Also es wäre wünschenswert, wenn die erste Rentenzahlung schon im Dezember erfolgen könnte, damit meine ich pünktlich, also nicht als eine Nachzahlung.

von
Schade

Ob ein Rentenantrag im September reicht dass die Dezemberrente pünktlich am 31.12. auf dem Konto ist kann doch heute kein Mensch sagen. Vielleicht ja, vielleicht nein.

Und wenn Sie Bedenken haben probieren Sie halt den Antrag online, oder mit Hilfe des Rathauses, etc.
Es sind noch 6 Monate Zeit bis zur Fälligkeit der ersten Rente.

Ungeklärte Zeiten können Sie auch heute schon klären - da brauchen Sie nicht bis zum Rentenantrag zu warten.

Und das Rentenkonto klären - dazu wäre auch schon längst vor Corona Zeit gewesen.

Klar die Zeiten sind derzeit schwierig, aber dass Sie derart "rumjammern" - muss das wirklich sein?
Wenn die sprachliche Verständigung schwierig ist, kann Ihre Mutter Sie bevollmächtigen, wo ist das Problem?

Und was ist so schlimm dran wenn ein Berater auf die Bedenken ob die erste Rente pünktlich kommt, sagt "dann soll der Kunde halt ein oder 2 Monate später in Rente gehen"?

PS: Ihre Mutter hat Verständigungsprobleme - weiß aber ganz genau dass der Berater Sie falsch , unrichtig, etc. beraten hat? Ist das wirklich alles 1:1 so passiert?
Oder versteht die Kundin nur das was für sie vorteilhaft ist?
Und wenn es um Pflichten geht, verstehe ich eben kein deutsch?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.2020, 11:33 Uhr]

von
Siehe hier

Zitiert von: Spätaussiedlersohn
...

Aber sie hat das Anrecht auf einen Rentenbeginn im Dezember. Die Wartezeit zur Altersrente für Schwerbehinderte ist dann erfüllt.
...

Also es wäre wünschenswert, wenn die erste Rentenzahlung schon im Dezember erfolgen könnte, damit meine ich pünktlich, also nicht als eine Nachzahlung.

Hallo Spätaussiedlersohn,

es ist sehr lobenswert, wenn Sie Ihre Mutter bei der Beantragung ihrer Rente unterstützen, insbesondere wenn sie selbst noch immer Sprachschwierigkeiten hat.

Es hilft aber nicht wirklich weiter, wenn Sie hier nun verschiedene Beiträge eröffnen, mit Teilfragen, die auseinandergerissen sind aber eigentlich im Zusammenhang betrachtet werden müssten/sollten, damit Sie zielführend Auskunft erhalten.

Deshalb wurde Ihnen mehrfach geraten, einen persönlichen Termin bei der zuständigen Beratungsstelle wahrzunehmen.

Einen (misslungenen) hatte Ihre Mutter wohl schon, nun denn, dann bereiten Sie sich also auf den im September ausreichend vor!

Insbesondere mit der Prüfung, ob Ihre Mutter tatsächlich einen Anspruch auf eine Rente für Schwerbehinderte hat. Neben Erfüllung von Wartezeiten und Beitragszeiten ist nämlich der Anspruch nur gegeben, wenn ein GdB von mindestens 50 vorliegt.

Unter diesem Link
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Mediathek/Broschueren/suchdokumente/broschueren_rente_node.html
finden Sie diverse Broschüren, in denen zu Ihren verschiedenen Fragen Antworten gegeben werden. In leicht verständlichem Nichtbeamtendeutsch und ohne dass man §§ interpretieren muss oder es unwissend versucht.

Hier können Sie auch nachlesen, bis wann Beiträge nachbezahlt werden können, wie sich das FRG auswirkt und auch die geplante weitere Beschäftigung (Minijob oder mehr).

Auch wenn es für Sie, bzw. Ihre Mutter, wünschenswert ist, dass die Rente bereits ab 01.12.2020 gilt (Zahlung zum 31.12.2020), dürfte der vereinbarte Beratungstermin im September ausreichend sein, aufgrund der aktuellen Situation aber vielleicht doch auch nicht. Dass dieser Termin im September dann aber auch bereits als Antragsdatum gilt, können Sie in den Broschüren auch wiederfinden.

Schlimmstenfalls müsste Ihre Mutter sich für einen Überbrückungszeitraum von Ihnen unterstützen lassen, oder wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, sich an das Jobcenter oder Amt für Grundsicherung wenden.

Denn wenn Sie auch in Ihren Beiträgen unterschwellig immer wieder die in der Bundesrepublik geltenden Gesetze gern kritisieren, sorgen genau diese dafür, dass Ihre Mutter nicht plötzlich aus der Wohnung fliegen würde, nur weil noch eine Berechnung irgendwo fehlt, die aufgrund nachzureichender Unterlagen erfolgt.

Also lesen Sie sich in diese Broschüren ein, erstellen Sie sich nebenbei Ihren persönlichen Fragekatalog und stellen Sie noch fehlende Unterlagen zusammen, damit dann im September alles parat ist.
Die Option, den Rentenantrag online bereits vorher zu stellen, bleibt Ihnen dennoch offen, bzw. sollten Sie sich zumindest schon mal das Antragsformular bereits mal herunterladen, als "Gerüst", welche Fragen zu beantworten und nachzuweisen sind.

Viel Erfolg und alles Gute!

von
Spätaussiedlersohn

Zitiert von: Schade

Ob ein Rentenantrag im September reicht dass die Dezemberrente pünktlich am 31.12. auf dem Konto ist kann doch heute kein Mensch sagen. Vielleicht ja, vielleicht nein.

Im Allgemeinen heißt es ja, dass drei Monate vorher ausreicht.

Zitiert von: Schade
Es sind noch 6 Monate Zeit bis zur Fälligkeit der ersten Rente.

Ja, schon. Aber wir warten jetzt auf die Antwort zu der Anfrage, die gestellt wurde betreffs genauer Auskunft zu fehlenden Monaten für die Mindestentgeltpunkte-Regelung.
Außerdem kam jetzt erstaunlicherweise recht schnell eine Antwort auf den Antrag zu freiwilliger Versicherung von Januar bis November, das wird also jetzt in die Wege geleitet.

Zitiert von: Schade
Ungeklärte Zeiten können Sie auch heute schon klären - da brauchen Sie nicht bis zum Rentenantrag zu warten.

Dann müsste man ja auch noch einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Ich denke, das beim Rentenantrag mit abzugeben, ist weniger umständlich und macht auch der Verwaltung weniger Arbeit.

Zitiert von: Schade
Und das Rentenkonto klären - dazu wäre auch schon längst vor Corona Zeit gewesen.

Dass es da eine kleine Unstimmigkeit gibt, ist erst vor einigen Wochen nach Durchsicht und Abgleich mit alten Verdienstbescheinigungen aufgefallen.

Zitiert von: Schade
Und was ist so schlimm dran wenn ein Berater auf die Bedenken ob die erste Rente pünktlich kommt, sagt "dann soll der Kunde halt ein oder 2 Monate später in Rente gehen"?

[quote=346436]Ihre Mutter hat Verständigungsprobleme - weiß aber ganz genau dass der Berater Sie falsch , unrichtig, etc. beraten hat? Ist das wirklich alles 1:1 so passiert?


Sie weiß das ja gar nicht, weil sie sich nicht auskennt. Ich habe sie aber genau zum Verlauf ihres Gesprächs befragt, im Hinblick darauf, was sie dort vortragen sollte und was dabei herausgekommen ist.
Sie hätte das alles geglaubt, sowie es ihr dort gesagt wurde. Anscheinend gab es da ja auch noch eine Verwechslung der Mindestentgeltpunkte-Regelung mit der geplanten "Grundrente". Dabei sind die Anspruchsvoraussetzungen bei der Grundrente deutlich anders.

Ihr wurde dort übrigens noch nie gesagt, dass ihr nur zwei oder drei Monate fehlen, um Mindestentgeltpunkte erhalten zu können. Ohne mich würde sie die nie bekommen, weil sie dann nur 9 Monate freiwillige Beiträge gezahlt hätte statt 11, und dann hätte sie wirklich keinen solchen Anspruch. Und dass sie überhaupt so eine Möglichkeit hat, durch Zahlung freiwilliger Beiträge die 35-jährige Wartezeit für die Schwerbehindertenrente zu erreichen bzw. genauso auch für die Rente für langjährige Versicherte (als sie noch keinen SBA hatte), das wusste sie auch nicht, hat ihr dort früher auch niemand gesagt. Dann hätte sie nur die Regelaltersrente nehmen können, also Rentenanspruch erst ab 66. Soviel zur Beratungsqualität...

Zitiert von: Schade
Oder versteht die Kundin nur das was für sie vorteilhaft ist?
Und wenn es um Pflichten geht, verstehe ich eben kein deutsch?

Auf welche "Pflichten" beziehen Sie sich?

von
Spätaussiedlersohn

Zitiert von: Siehe hier

Insbesondere mit der Prüfung, ob Ihre Mutter tatsächlich einen Anspruch auf eine Rente für Schwerbehinderte hat. Neben Erfüllung von Wartezeiten und Beitragszeiten ist nämlich der Anspruch nur gegeben, wenn ein GdB von mindestens 50 vorliegt.

Sie hat einen gültigen SBA mit GdB 50. Sie hätte ja sogar letztes Jahr übrigens schon gehen können, wenn sie damals die freiwilligen Beiträge schon gezahlt hätte. Dann hätte sie aber Abschläge von über 10%, und auch von Mindest-EP nie was gesehen...

Zitiert von: Siehe hier
Schlimmstenfalls müsste Ihre Mutter sich für einen Überbrückungszeitraum von Ihnen unterstützen lassen, oder wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, sich an das Jobcenter oder Amt für Grundsicherung wenden.

Dafür besteht zum Glück kein Bedarf. Sie ist zwar nur noch geringfügig beschäftigt, aber lebt mit ihrem Gatten zusammen.

Was halt in dem Fall der Unterschied zu anderen Leuten ist: Wer aus Vollzeitarbeit in den Ruhestand wechselt, der hat nachher weniger Geld, also da eilt es nicht unbedingt so. Wer jedoch als Minijobber oder temporäre Hausfrau/Hausmann in Rente wechselt, der hat erstmals seit langem wieder mehr oder überhaupt eigenes Geld. Der möchte das also so schnell wie möglich. Wer noch voll arbeitet, könnte ja u.U. noch ein paar Monate weiterarbeiten, wenn sich das mit dem Rentenantrag oder -bescheid irgendwie verzögern sollte.

Deshalb wäre es schon gut, wenn die erste Rentenzahlung auch zum frühestmöglichen Termin verfolgt. Also ist es nicht zielführend, auf Wunsch der Rentenberaterin(?) sich die Dezember-Rente einfach entgehen zu lassen. Wer verzichtet denn auf eine dreistellige Summe? Die Abschläge, welche einen Monat später geringfügig niedriger wären (5,0 statt 5,3%), wiegen das auch nicht auf...

Also die Rente sollte schon auf jeden Fall für Dezember gezahlt werden, notfalls soll die Rente für Dezember eben "verspätet" im Januar oder Februar nachgezahlt werden...

Experten-Antwort

Hallo User Spätaussiedlersohn,

der Termin im September für einen Rentenbeginn 01.12.2020 ist noch ausreichend.

Sie können auch versuchen, den Antrag online über die Homepage der Deutschen Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de/eantrag) zu stellen.
Dann können Sie den Termin stornieren.

Sie haben geschrieben, dass Ihre Mutter noch freiwillige Beiträge zahlt. Werden die Beiträge jeden Monat von der Deutschen Rentenversicherung abgebucht oder werden die Beiträge von Ihnen überwiesen?
Wenn Sie den Antrag online stellen und die Beiträge werden von der Deutschen Rentenversicherung abgebucht, dann schreiben Sie in den Antrag, dass die Einzugsermächtigung mit Ablauf des Monats August 2020 widerrufen wird und die letzten drei Monate können dann bereits im September als Einmalzahlung für die Monate September bis November überwiesen werden. Dies Verfahren verkürzt bereits die Bearbeitungszeit des Antrages und es kann ggfs. dann der Bescheid rechtzeitig erstellt werden und die erste Auszahlung erfolgt dann Ende Dezember 2020.
Sollten die freiwilligen Beiträge die ganze Zeit von Ihnen überwiesen worden sein, dann können Sie ebenfalls im September bereits die gesamten Beiträge für 2020 (Januar bis November) überweisen.

Die Prüfung, ob Mindestentgeltpunkte für Ihre Mutter in Frage kommen, erfolgt maschinell. Es setzt sich kein Bearbeiter hin und überprüft manuell, ob Ihre Mutter einen Anspruch hat oder nicht. Dieser Punkt führt nicht zu einer Verlängerung der Bearbeitungszeit.

Falls noch Zeiten ungeklärt sind, sollten Sie diese jetzt noch Klären, damit Ihr Wunsch nach einer rechtzeitigen Auszahlung auch in Erfüllung geht.

Im Rahmen der Antragstellung wird auch gefragt, ob an Rentenbeginn eine Beschäftigung ausgeübt wird. Diese Frage müssen Sie mit „ja“ beantworten, um nicht noch Zeit zu verlieren.

Da Ihre Mutter auch Verständnisschwierigkeiten hat, kann sie Ihnen eine Vollmacht ausstellen und Sie beantragen im September die Rente im Namen Ihrer Mutter, wenn bis dahin weiterhin die strengen Regelungen gelten.

von
Spätaussiedlersohn

Zunächst einmal Danke für ihre auführliche Antwort.

Zitiert von: Experte/in

Sie haben geschrieben, dass Ihre Mutter noch freiwillige Beiträge zahlt. Werden die Beiträge jeden Monat von der Deutschen Rentenversicherung abgebucht oder werden die Beiträge von Ihnen überwiesen?

Der entsprechende Antrag wurde erst vor kurzem beantwortet. Darin enthalten war eine Einzugsermächtigung, die jetzt ausgefüllt abgeschickt wurde; und die Beiträge für die zurückliegenden Monate (Januar bis Mai) sollen offenbar normal überwiesen werden.

Zitiert von: Experte/in
Wenn Sie den Antrag online stellen und die Beiträge werden von der Deutschen Rentenversicherung abgebucht, dann schreiben Sie in den Antrag, dass die Einzugsermächtigung mit Ablauf des Monats August 2020 widerrufen wird und die letzten drei Monate können dann bereits im September als Einmalzahlung für die Monate September bis November überwiesen werden. Dies Verfahren verkürzt bereits die Bearbeitungszeit des Antrages und es kann ggfs. dann der Bescheid rechtzeitig erstellt werden und die erste Auszahlung erfolgt dann Ende Dezember 2020.
Sollten die freiwilligen Beiträge die ganze Zeit von Ihnen überwiesen worden sein, dann können Sie ebenfalls im September bereits die gesamten Beiträge für 2020 (Januar bis November) überweisen.

Und wenn der Antrag doch nicht online gestellt wird?

von
Siehe hier

Dann widerrufen Sie den Antrag mit Wirkung Ende August mit einem normalen Schreiben.
Und überweisen die Raten September bis November.

von
KSC

Wenn die Dezemberrente nicht pünktlich am 31.12. auf dem Konto sein sollte, wird sie eben im Jan. oder Februar nachgezahlt.

Wäre wohl auch nicht so tragisch, oder? Ihr Vater hat nach wie vor sein Einkommen, den Minijob kann sie auch behalten - damit hat sie doch im Dezember gegenüber vorher keine Einbußen.

Und wenn doch kann der liebe Sohn seinen Eltern finanziell für 1-2 Monate unter die Arme greifen, er bekommt dann die "Schulden mit der Nachzahlung zurückgezahlt".

Das alles sollte doch kein Problem sein, v.a. dann nicht wenn man sich heute schon darauf einstellen kann, dass dies im schlimmsten Fall so kommen könnte.