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Tod vor Rentenbezug

von wolf12.06.2008 | 11:03
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3 Antworten

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"Renten werden immer länger gezahlt", lautet ihr heutiger Artikel unter den Renten-Nachrichten (Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.Wenn ich mir allerdings so die Todesanzeigen ansehe oder mich in meinem Umfeld umsehe, sterben sehr viele Menschen vor Erreichen des Rentenalters. Besonders fällt mir eine Häufung bei den in den 1950er Jahren Geborenen auf. Haben Sie hierüber auch Zahlen? Wieviele Menschen (absolute Zahl oder eine Prozentangabe) haben in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt und kassieren gar nichts, da der Tod schneller war.

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo Wolf,

eine offizielle Statistik der Rentenversicherung zu dieser Thematik ist mir nicht bekannt (vielleicht versuchen Sie es mal über das statistische Bundesamt). Ich denke jedenfalls nicht, dass man aus ein paar Todesanzeigen Schlüsse für die Allegemeinheit ziehen sollte...

Im übrigen verweise ich auf die sehr zutreffenden Aussagen von Realist und Rosanna.

2 Antworten

Realistam 12.06.2008 | 11:59
Selbstverständlich sterben nicht Wenige vor Erreichen des Rentenalters! Trotzdem ist es eine unwiderlegbare Tatsache, dass die durchschnittliche Lebenserwartung jedes Jahr um drei Monate steigt. Das heißt, dass ein Kind, das in vier Jahren zur Welt kommt, statistisch gesehen, 1 Jahr länger leben wird, als ein Kind, das heute geboren wird. Wenn es nun nicht so wäre, dass manche Menschen erst gar nicht in den Genuss ihrer Altersrente kommen, weil sie vorher sterben, dann würden die Rentenversicherungsbeiträge um ein Vielfaches höher ausfallen, als sie tatsächlich sind! (Das gilt übrigens auch für jede andere Versicherung!)
Rosannaam 12.06.2008 | 13:22
Ich stimme @Realist zu. Außerdem vergessen Sie wohl, dass ein großer Prozentsatz der HINTERBLIEBENEN (Witwen oder Waisen) doch schon aus den gezahlten Beiträgen des Verstorbenen profitieren. Und ganz nebenbei werden auch eine Menge anderer Leistungen aus den Rentenversicherungsbeiträgengezahlt wie z.B. medizinische Reha-Maßnahmen (auch Kinderheilverfahren, wenn ein Elternteil versichert ist), berufliche Reha-Maßnahmen -LTA-, und und und. Die Zahl derer, die solche Leistungen in Anspruch nehmen, wird wohl allzu gerne unterschätzt! Wenn ein Versicherter oder eine Versicherte NIE im Arbeitsleben Reha-Maßnahmen in Anspruch genommen hat und keine rentenberechtigten Angehörigen (Ehegatte, Kinder) hat und vor Zahlung einer Altersrente verstirbt, hat er/sie der ALLGEMEINHEIT mit seinen/ihren Beiträgen zwar einen Riesendienst erwiesen, hat aber leider selbst nix mehr davon!!! :-)) So ist das nun mal. Ob es eine Statistik darüber gibt, ist mir nicht bekannt und kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.
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