trotz attestierter Rehaunfähigkeit erneute Aufforderung

von
Paula

Ich bin grad ziemlich ratlos.

Vor einem Jahr solte ich wegen Depressionen und sozialer Phobie eine Reha antreten, wurde aber von meiner Fachärztin rehaunfähig geschrieben. Im September habe ich schließlich EU-Rente eingereicht, da ich bei der KK ausgesteuert wurde, kurz darauf wurde ich von der RV aufgefordert, eine Reha zu machen. Diese Reha im November konnte ich widerum nicht antreten. Ich hatte kurz vor Anritt eine Rehaunfähigkeitsbescheinigung von meinem HA eingereicht. Die RV hat dann dadrauf bestanden, dass meine Psychiaterin das auch noch mal attestiert, dass ich nicht rehafähig bin, ich hatte den Termin bei ihr im Februar und sie hat in dem Attest ganz deutlich geschrieben, ich wäre weder reha- noch arbeits- noch erwerbsfähig. Und nun bekomme ich von der RV wieder Post mit der Bewilligung zur Reha. Was soll das? Glaubt die RV meiner Ärztin nicht? Was kann ich jetzt tun?

von
Jockel

Vermutlich sind die Ärzte der DRV nicht einer Meinung mit Ihrer Ärztin und möchten daher gerne, dass Sie die Reha absolvieren.
So kann dann auch gleich Ihr Leistungsvermögen für die Beurteilung des Rentenantrags bewertet werden.
Versuchen Sie es doch mal, vielleicht bringt Ihnen die Reha neue Erkenntnisse.

von
Paula

Meine Frage war eigentlich, was ich jetzt tun kann - außer zur Reha zu fahren. Meine Psy hat mir geraten, den häuslichen psychiatrischen Dienst in Anspruch zu nehmen, also dass jemand zu mir nach Hause kommt und mich so langsam 'hochzuarbeiten'.

von
High

Zitiert von: Paula

Meine Frage war eigentlich, was ich jetzt tun kann - außer zur Reha zu fahren. Meine Psy hat mir geraten, den häuslichen psychiatrischen Dienst in Anspruch zu nehmen, also dass jemand zu mir nach Hause kommt und mich so langsam 'hochzuarbeiten'.

Meine Frage war eigentlich, was ich jetzt tun kann - außer zur Reha zu fahren
Wie wärs denn mit arbeiten ?

von
Paula

@High: Spaßvogel :( meinst Du meine Psy attestiert mir aus Jux und Dollerei, dass ich nicht arbeitsfähig bin?

von
High

Zitiert von: Paula

@High: Spaßvogel :( meinst Du meine Psy attestiert mir aus Jux und Dollerei, dass ich nicht arbeitsfähig bin?

Na klar !

von
Jockel

Okay, aber ich denke, diese Frage beatwortet Ihnen dann besser Ihre Psychologin. Da werden Sie im Rentenforum nicht viel hilfreiches hören.

von
Kim

Zitiert von: Paula

Meine Psy hat mir geraten, den häuslichen psychiatrischen Dienst in Anspruch zu nehmen, also dass jemand zu mir nach Hause kommt und mich so langsam 'hochzuarbeiten'.

Wenn Sie im September schon Rente eingereicht haben: Warum konnten Sie sich nicht schon im letzten Jahr "hocharbeiten"? Dass die DRV auf Reha besteht, wenn sich ambulant bisher nichts getan hat, ist doch verständlich.

von
Kata

Die Berichte der behandelnden Ärzte werden - aus gutem Grund ! - von der RV nicht entscheidend für eine EM-Rente bewertet. Die RV will sich immer einen eigenen- neutrralen und unabhängigen ! - Eindruck über den EM-Amtragsteller verschaffen und dies geschieht eben anhand einer Reha oder eine Begutachtung bei einem von der RV beauftragen Facharzt.

Wenn es ihnen um die EM-Rente geht verzögert sich jetzt durch ihr 2 x Absagen der Reha das ganze Verfahren. Ob dies begründet ist kann ja hier neimnd sasgen. ABER : Die RV wird gute Gründe haben Sie jetzt schon 2 x zur Reha aufgefrodert zu haben. Scheinbar sit amn dort beim med. Dienstd er Meinung das dort ihre Erwerbsfähigkeit gebessert und eine EM abgewendet wedden kann. Insofern sind Sie gut beraten diese Reha auch anzutreten und nciht immer und immer wieder zu verschieben. Das bringt ihnen letztlich gar nichts. Wenn dort ind er reha nämlich dann EM festgestellt würde, dürfte ihre EM-Rente ziemlich sicher dann schnell durchgehen. Also die Absolvierung der reha ist auch in ihrem ganz eiogenen Interesse. Man könnte die Reha z.b. auch erstmal antreten und nach wenigen Tagen in Absprache mit den Ärzten dort aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Wenn das dann so im Bericht steht , werden Sie nicht glauebn wie schnelld ann die Rente durch ist ...

Wenn Sie die Reha aber partout nicht wollen oder wirklich nicht antreten können , wird die RV die Entscheidung über den Rentenantrag eben solange auf Eis legen oder - wenns denen zu l" bunt " wird, weil Verzögerungstaktik ihrerseits vermutet wird - den Rentenantrag ablehen. Dann wird mit Widerspruch und Klageverfahren das ganze Prozedere noch viel länger dauern...

von
Axelsius ( RT )

" Glaubt die RV meiner Ärztin nicht? " - Scheinbar nicht.

" Was kann ich jetzt tun? " - Das was die RV will - die Reha antreten. Was aderes bleibt ihnen nicht. Sie können dem med. Dienst ihrer Rentenversicherung doch nicht vorschreiben was zu tun ist und/oder alles ablehnen und blockieren.

Sie tun hier ja gerade so als ob Sie kurz davor sind ein Pflegefall zu werden. Sie werden doch wohl in der Lage und Frau genug sein eine Reha anzutreten ? Oder schliessen Sie sich seit September daheim ein und gegen nicht mehr vor die Haustüre ? Dann müssen in eine Akutklinik und nichts anderes und das schon längst. Dann wäre eine Reha tatsächlich erstmal vom Tisch. Also was soll dies ganze rum geeiere und Absagen der Reha ?? Sie wollen ja was von ihrer DRV ( nämlich die Rente ) und die nix von ihnen.. Also kommen Sie mal schön in die Hufe - auch wenns schwer fällt. Ihre sozial Phobie blockiert/hindert Sie offensichtlich in vielen Dingen, wie z.b. auch an dem Rehaantritt. Gerade dann muss man etwas tun und z.b. so eine Reha machen. Nur so bewegt sich was, sonst eiern Sie immer weiter vor sich hin. Wollen Sie das ??

" Meine Psy hat mir geraten, den häuslichen psychiatrischen Dienst in Anspruch zu nehmen, also dass jemand zu mir nach Hause kommt und mich so langsam 'hochzuarbeiten'. "

Toller Tip - wird nur nicht funktionieren bzw. Erfolg bringen. Das ist doch lächerlich so etwas jemanden zu empfehlen der - angeblich - so schwer krank ist. Bisschen zu Hause betüddeln. Damit Sie noch weniger rausgehen ( müssen )? Was soll ihnen das das bringen ? Und " Hocharbeiten " wäre mit einer anständigen und sehr langen Psychotherapie weitaus besser möglich.

von
Anna

Reha vor Rente.
Die DRV sitzt leider am längeren Hebel.

Jedes neue Attest das sie vorlegen wird ebenso von den DRV-Medizinern ignoriert werden.
Neutral und unabhängig sind DRV-Mediziner mit Sicherheit nicht!
Entscheidung nach "Aktenlage" man wird Sie weder sehen noch hören wollen.
Denen ist es egal ob Sie dadurch ein Retrauma erleiden oder durch diese empfundene Zwangsbehandlung suizidal werden.
Ein Aufenthalt in einer Akutklinik kann dies aufschieben - jedoch nach der Entlassung ist das Problem wieder da.
Leider sind Sie kein Einzelfall.
Zu ähnlichen Situationen können sie sich auch hier belesen:

http://www.krank-ohne-rente.de

Da finden sie auch wertvolle Tipps für den unvermeidlichen Rehaaufenthalt und zum Umgang mit Ihren persönlichen Daten.

mfg

von
B´son

Zitiert von: Anna

Reha vor Rente.
Die DRV sitzt leider am längeren Hebel.

Jedes neue Attest das sie vorlegen wird ebenso von den DRV-Medizinern ignoriert werden.
Neutral und unabhängig sind DRV-Mediziner mit Sicherheit nicht!
Entscheidung nach "Aktenlage" man wird Sie weder sehen noch hören wollen.
Denen ist es egal ob Sie dadurch ein Retrauma erleiden oder durch diese empfundene Zwangsbehandlung suizidal werden.
Ein Aufenthalt in einer Akutklinik kann dies aufschieben - jedoch nach der Entlassung ist das Problem wieder da.
Leider sind Sie kein Einzelfall.
Zu ähnlichen Situationen können sie sich auch hier belesen:

http://www.krank-ohne-rente.de

Da finden sie auch wertvolle Tipps für den unvermeidlichen Rehaaufenthalt und zum Umgang mit Ihren persönlichen Daten.

mfg

Prima beitrag...
Vor allem wenn er für jemanden bestimmt ist, der ohnehin schon psychische Probleme inkl., einer sozialen Phobie hat...
DAS hilft Paula jetzt bestimmt weiter.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Paula,

im Rahmen der Auswertung Ihrer medizinischen Unterlagen/Gutachten ist Ihr Rentenversicherungsträger zu dem Ergebnis gekommen, daß eine medizinische Rehabiltationsmaßnahme zur Beurteilung Ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation erforderlich ist. Ohne diese Maßnahme wird er nicht über Ihren Anrag auf Erwerbsminderungsrente entscheiden. Bitte überlegen Sie daher mit Ihrem
behandelnden Arzt, ob Sie nicht doch an einer Reha-Maßnahme im Sinne einer raschen Entscheidung zu Ihrem Rentenverfahren teilnehmen.

von
Anna

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Prima beitrag...
Vor allem wenn er für jemanden bestimmt ist, der ohnehin schon psychische Probleme inkl., einer sozialen Phobie hat...
DAS hilft Paula jetzt bestimmt weiter.

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Ja es hilft ungemein wenn man weiss, dass andere Betroffene mit ähnlichen Beschwerden eine so aussichtslos erscheinende Sitution überstanden haben.
Solange man diese Zwangsmaßnahme noch vor sich hat kann man sich nicht vorstellen dies überstehen zu können.

von
Jockel

@Anna: (Vorab schonmal Entschuldigung, aber...) Sie haben doch echt einen an der Waffel ! "Zwangsmaßnahmen.....", in welcher Welt leben Sie denn ?
Ihre Geschichten, wie es bei Ihnen mal war, langweilen hier nebenbei bemerkt auch langsam und sind ausserdem selten hilfreich.

von
B´son

Zitiert von: Anna

Prima beitrag...
Vor allem wenn er für jemanden bestimmt ist, der ohnehin schon psychische Probleme inkl., einer sozialen Phobie hat...
DAS hilft Paula jetzt bestimmt weiter.

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Ja es hilft ungemein wenn man weiss, dass andere Betroffene mit ähnlichen Beschwerden eine so aussichtslos erscheinende Sitution überstanden haben.
Solange man diese Zwangsmaßnahme noch vor sich hat kann man sich nicht vorstellen dies überstehen zu können.

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Nein, es hilft Paula in Ihrer jetzigen Situation eben NICHT, wenn sie hier "den Teufel an die Wand malen" und von Zwangsbehandlungen und Zwangsmaßnahmen sprechen.
Meinen sie, Paula kann vorurteilsfrei in die Maßnahme gehen ?
Projezieren Sie Ihre Situation bitte nicht auf andere...

von
Gregor Arndt

@anna ist schwer psychisch krank . Das sollte wohl mittlerweile jeder der hier regelmäßig ihre Beiträge list erkannt haben. Alle sind gegen , wollen was von ihr, die DRV will eh allen nur böses etc.

" Paranoide Persönlichkeitsstörung
Bedeutet, starkes Misstrauen zu zeigen, hinter dem Verhalten anderer Menschen stets Feindseligkeit zu vermuten und sehr empfindlich gegenüber Zurückweisungen zu sein. Paranoide glauben oft an Verschwörungen gegen ihre Person, beziehen alles auf sich und interpretieren das Verhalten anderer unbegründet als feindselig. Sie sind oft streitlustig und beharren auf ihrem Standpunkt. "

von
Anna

*schmunzel*

So klar liegt das auf der Hand?
Dass darauf die DRV-Gutachter nicht gekommen sind.....
Aber ich werde Ihnen das beim Verlängerungsantrag dann gerne noch anbieten!
Mit meinen Erlebnissen mit DRV und KK stehe ich nicht allein.
Da Paula nicht in eine Rehaklinik möchte, ein Attest über Rehaunfähigkeit hat, kann man die Durchführung einer Reha also auch als Zwangsmaßnahme bezeichnen.

Auf den "Standpunkt beharren" ist nicht pathologisch. Da ist man auch hier in bester Gesellschaft.

von
Sonni

Hallo Paula

Gibt es keine Klink wo ihr geholfen werden kann notfals sogar mit Begleitung und das sie dort Begutachtet werden kann.Leider entscheidet die RV selten nsch Aktenlage sodas sie nicht zu fremden Ärzten muß.
Ich kann sie gut verstehen obwohl ich nur ne PTBS hatte und während der Traumatherapie in der Klink noch Rückenschmerzen wegen der zusätzlichen Belastung durch Sport bekam und mir immer wieder die Ärzte sagten es hat mit der Traumatherapie nichts zu tun.Es endete kurz vor der Entlassung mit einen akuten BSV und keiner nahm mich ernst und es ging mir sehr dreckig konnte nicht richtig das Trauma verarbeiten mit den Schmerzen und dann das einen nicht geholfen wurde.Ich mochte nicht zum Arzt grad wenn ich an der Klinik vorbei fuhr bekam ich richtige Panikattaken und konnte bei anderen Ärzten nicht reden zog mich immer mehr zurück.Eineinhalb Jahre Später die Reha war ein Krampf ,ich wollte die selber wegen meiner Belastbarkeit.Habe mich häufig zurück gezogen nichts gegessen und mich verirrt wenn ich zum Termin mußte und dies stand alles nicht im Bericht was ich nicht konnte .Wozu soll sie sich Quällen wenn es ne andere Möglichkeit gibt .Sie braucht dann ZUhause ne Betreuung die es vorsichtigt schafft mal Stück für Stück raus zu gehen.Vielleicht ne kleine LIst zum ablenken mit nen Hund.
Schön wäre es wenn ihr geholfen wird .Keiner kann sich vorstellen wie es ist wenn man sich psychisch nicht in der Lage fühlt raus zu gehen oder antriebslos ist.
Ich mußte das alles leider wegen eines Überfalles erleben und leide Heute noch drunter .Mein Leben hat sich total verändert und ich mußte EMR einreichen die ich sogar ohne Gutachter bekommen habe weil ich alles beim Antrag hin geschickt hatte und der Antrag lag dort über ein Jahr.Mein Hausarzt hat nen Bericht hin geschickt und der Antrag war in 14 Tagen durch ohne das ich noch Unterlagen nach schicken mußte.

LG SONJA

von
Paula

@Sonni: danke für Dein Verständnis, wenigstens eine, die es versteht.

Ansonsten ist dieses Forum wenig hilfreich, hier scheinen sich viele Stänkerer herumzutreiben, die ihren Frust über das eigene Leben an anderen auslassen.

Durch Nachfragen weiß ich nun, dass die RV nur auf Druck der KK reagiert hat. Die RV weiß, dass ich nicht rehafähig bin.